Der ab dem zweiten Quartal im Handel verfügbare „IceContact 8“ aus dem Hause Continental ist in verschiedenen Größen von 15 bis 22 Zoll erhältlich sowie sowohl für Elektro- und Hybridfahrzeuge als auch für Pkw und SUV mit Verbrennungsmotor geeignet, weswegen „EV-Kompatibel-Logo“ des Herstellers auf der Seitenwand trägt (Bild: Continental)

Twin-Spike-Technologie für Contis neuen „IceContact 8“

Während Continental für die kalte Jahreszeit in Mitteleuropa und damit auch Deutschland solche Profile wie der „WinterContact TS 870“, „WinterContact TS 870 P“ oder „WinterContact 8 S“ in seinem Lieferprogramm hat, stellt der Reifenhersteller mit dem „IceContact 8“ aktuell einen neuen Spikereifen vor, der speziell für extreme und raue Winterbedingungen in den skandinavischen Ländern entwickelt wurde. Ab dem zweiten Quartal kommt er in Größen von 15 bis 22 Zoll in den Handel. Dabei eigne sich das neue Modell laut dem Unternehmen sowohl für Elektro- und Hybridfahrzeuge als auch für Pkw und SUVs mit Verbrennungsmotor, weshalb seine Seitenwand das sogenannte „EV-Compatible“-Logo ziert. Konzipiert für maximale Traktion, soll der „IceContact 8“ bestmögliche Haftung mit hoher Langlebigkeit vereinen für – wie der Anbieter sagt – „zuverlässige Kontrolle auf vereisten und schneebedeckten Straßen“. Dafür haben seine Entwickler ihm die sogenannte Twin-Spike-Technologie spendiert. Sie kombiniert zwei unterschiedliche Typen von Spikes, um gezielt Beschleunigung, Bremsleistung und Handling zu optimieren.
Das sogenannte „Innovation Lab“ bei der nächsten Reifenmesse Anfang Juni in Köln ist laut dem für die „Tire Cologne“ verantwortlichen Koelnmesse-Direktor Ingo Riedeberger „eine neue Themenfläche, die sich übergeordnet mit der Herstellung von Reifen beschäftigt“ (Bild: NRZ/Arno Borchers)

Zusätzliche/erweiterte Themenabdeckung bei kommender „Tire Cologne“

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In einem für die Januar-Ausgabe der NEUE REIFENZEITUNG geführten Interview hatte Ingo Riedeberger – im Range eines Direktors bei der Koelnmesse GmbH verantwortlich für die Ausrichtung der „The Tire Cologne“ – unlängst bereits einen kurzen Ausblick auf Neuerungen im Rahmen-/Eventprogramm der vom 9. bis zum 12. Juni stattfindenden Reifenmesse in Köln gegeben. Gemeint damit ist unter anderem das sogenannte „Innovation Lab“ bei der Messe als nach seinen Worten „neue Themenfläche, die sich übergeordnet mit der Herstellung von Reifen beschäftigt“. Wie es vonseiten der Kölner dazu jetzt weiter heißt, soll damit ein klares Zukunftssignal für die internationale Reifenbranche gesetzt werden. Als weiterentwickeltes Leitformat rücke es die Kreislaufwirtschaft in den Mittelpunkt, wobei durch die zusätzliche Segmenterweiterung „Material & Production“ nachhaltige Materialien, smarte Fertigungsprozesse und zirkuläre Wertschöpfungssysteme entlang der Reifenproduktion ganzheitlich erlebbar würden.
Vergangene Woche kamen die Partner der RTC-Kooperation in Riesa zu ihrem Jahresauftakt zusammen, bei dem auch ein Vor-Ort-Besuch bei RTC Reifen & Autoservice Dierchen auf dem Programm stand (Bild: RTC)

Für 2026 nimmt sich RTC die „Grundausrichtung“ ihrer Einkaufsstrategie vor

Vergangene Woche sind die Partner der RTC-Kooperation zu ihrem Jahresauftakt zusammengekommen. Bei dem Treffen im sächsischen Riesa habe „die gemeinsame Rückschau auf ein erneut herausforderndes, zugleich aber auch erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 sowie die strategische Ausrichtung für die kommenden Monate“ im Mittelpunkt gestanden, heißt es dazu aus der RTC-Zentrale in Berlin.
Selbst in der Hochphase des Wintergeschäftes 2025/2026 soll der Anteil der auf Ganzjahresprofile entfallenden Check24-Reifenkäufe über demjenigen für allein auf die kalte Jahreszeit spezialisierte Modelle gelegen haben (Bild: Check24)

Erstmals mehr Ganzjahres- als Sommer-/Winterreifen über Check24 bestellt

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Seitens der Check24 Autoteile GmbH spricht man von einem „Wendepunkt im Reifenkauf in Deutschland“, womit der Betreiber der gleichnamigen Vergleichsplattform meint, dass im vergangenen Jahr über sie erstmals 50 Prozent aller Reifenbestellungen auf Profile für einen ganzjährigen Einsatz entfallen sind. Gegenüber 2024 entspreche dies einem Zuwachs um sechs Prozentpunkte, wie es unter Berufung auf eine Auswertung der Reifenkäufe auf Check24 weiter heißt. Dies wird als „deutlicher Hinweis auf die wachsende Bedeutung dieser Reifenkategorie“ gewertet, selbst wenn sich nach wie vor eine regionale Abhängigkeit zeigt. So wird mit 76 Prozent für die Stadtstaaten Berlin und Hamburg ein besonders hoher Anteil an Ganzjahresreifenbestellungen genannt, während er in Thüringen und Sachsen „nur“ bei jeweils 32 Prozent gelegen habe sowie die Quoten im Norden der Republik generell höher ausfallen als in Richtung Süden.
Bis dato dort als CFO fungierend, ist Fredrik Aaben (rechts) nunmehr neuer CEO bei Enviro Systems und damit Nachfolger von Fredrik Emilson, der dem Unternehmen während einer Übergangsphase als Senior Advisor zur Seite stehen soll (Bilder: Enviro Systems)

Führungswechsel bei Altreifenrecycler Enviro Systems

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Im Einklang mit dem Nachfolgeplan des schwedischen Altreifenrecyclers Enviro Systems hat Fredrik Aaben mit Wirkung zum 16. Januar die Aufgaben als Chief Executive Officer (CEO) des Unternehmens übernommen, bei dem Michelin größter Anteilseigner ist. Wie es in diesem Zusammenhang heißt, trete er damit im Zuge einer einvernehmlichen Vereinbarung zwischen Enviro und dem bisherigen Amtsinhaber die Nachfolge von Fredrik Emilson an, der den Schweden während einer Übergangsphase als Senior Advisor zur Seite stehen soll.
Die Bundesregierung hat ein neues Förderprogramm für E-Autos beschlossen, von dem auch Firmen und Dienstwagenfahrer profitieren sollen (Bild: Depositphotos)

Bund setzt neue E-Auto-Förderung auf – Auch Firmen und Dienstwagenfahrer profitieren

Die Bundesregierung will die Anschaffung und den Betrieb von E-Autos erneut fördern und stellt dafür drei Milliarden Euro bereit. Einem neuen Förderprogramm zufolge, für das die Bundesregierung nun die Eckpunkte veröffentlicht hat, können rückwirkend zum 1. Januar Kauf- bzw. Leasingprämien von bis zu 6.000 Euro pro Fahrzeug beantragt werden, und zwar in Abhängigkeit zum Einkommen und Familienstand des Antragstellers sowie zum Fahrzeugtyp. Außerdem gilt die Befreiung von der Kfz-Steuer für E-Autos nun bis Ende 2035.
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MAK präsentiert drei neue Räder zum 35-jährigen Firmenjubiläum

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Zwei neue Aluminiumräder bringt der italienische Räderspezialist MAK zum 35-jährigen Bestehen auf den Markt. Im Bereich Dedicated Wheels werden die Modelle Kult und Aurum für BMW- und Mercedes-Benz-Fahrer vorgestellt. Zudem gibt es ab 2026 das Modell Legend im Bereich 4x4, Heavy Duty und Camper.
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Nach „sieben intensiven und ereignisreichen Jahren“ stellt die NeroForce GmbH nun ihren Geschäftsbetrieb ein; der Sanierungsversuch im Zuge des im Sommer begonnenen Insolvenzverfahrens nimmt damit kein positives Ende (Bild: Screenshot)

Druck in der Runderneuerung: NeroForce stellt Geschäftstätigkeit ein

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Der wirtschaftliche Druck, unter dem die Runderneuerungsbranche seit Jahren steht, hat eine weitere Geschäftsaufgabe provoziert. Wie Andreas Vollborth (geb. Müller), geschäftsführender Gesellschafter der NeroForce GmbH (Ulm), erläutert, werde die Gesellschaft „nach sieben intensiven und ereignisreichen Jahren ihre Geschäftstätigkeit einstellen“. Man habe sich zwar seit der Gründung 2019 „erfolgreich in einem herausfordernden Wettbewerbsumfeld behauptet, Marktschwierigkeiten und Krisen überwunden“, so Vollborth, und beschrieb sein Unternehmen als „führenden Anbieter von hochwertigen Rauklingen, Schleifwerkzeugen und anderen Produkten für die Reifenrunderneuerung, die Fördergurtindustrie sowie den professionellen Reifenservice“. Doch die Herausforderungen waren augenscheinlich zu groß, wie im vergangenen Juni die Eröffnung des Insolvenzverfahrens zeigte.