Das mit dem Gesamtbetriebsrat Rubber von Continental ausgehandelte Transformationspaket könne sich – findet IGBCE-Hauptvorstandsmitglied Francesco Grioli – „bei allem Schmerz sehen lassen“ (Bild: IGBCE/Stefan Koch)

Wegfall Tausender Stellen bei ContiTech

Wenige Tage nach seiner Hauptversammlung hat Continental die im vergangenen Herbst angekündigten „zusätzliche[n] Maßnahmen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit“ von ContiTech konkretisiert. Geplant für den vor dem Verkauf stehenden Unternehmensbereich des zukünftigen Dann-nur-noch-Reifenkonzerns ist demnach ein „sozialverantwortlicher Abbau von rund 3.000 Stellen weltweit – davon rund 1.600 in Deutschland – sowie [die] Verlagerung von Tätigkeiten an Standorte mit wettbewerbsfähigeren Kostenstrukturen“. Diesbezüglich ist eine entsprechende Vereinbarung mit der Arbeitnehmerseite erzielt worden, wobei sich die Umsetzung des Sozialplans ab 2028 in Form jährlicher Einsparungen in Höhe von 150 Millionen auszahlen und so die langfristige Wettbewerbsfähigkeit von ContiTech sichern soll. Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE) spricht mit Blick darauf von einem mit dem Gesamtbetriebsrat Rubber (GBR) von Continental geschlossenen Transformationspaket, das Investitionen in deutsche Standorte, Tarifbindung und Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen bis mindestens Ende 2030 vorsehe.
Pirelli konnte im ersten Quartal Umsätze und Erträge zwar nicht ganz auf Vorjahresniveau halten, dafür stieg die EBIT-Marge auf 16 Prozent (Bild: NRZ/Arno Borchers)

Pirelli kann EBIT-Marge auch im ersten Quartal auf 16 Prozent steigern

Pirelli blickt auf Quartal zurück, das weitestgehend von einer wirtschaftlichen Seitwärtsbewegung gekennzeichnet war. Während die Umsätze von Januar bis einschließlich März wechselkursbedingt um 1,2 Prozent nachgaben – entsprechend bereinigt hätte sich ein Umsatzplus von 3,5 Prozent ergeben –, gab das bereinigte EBIT um 0,9 Prozent nach. Daraus ergibt sich eine noch einmal verbesserte Profitabilität: Pirellis EBIT-Marge stand zum Ende des Quartals bei immerhin 16 Prozent (Vorjahresquartal: 15,9 Prozent). Pirelli hatte auch das Geschäftsjahr 2025 mit einer EBIT-Marge von 16 Prozent abgeschlossen, was einem Plus von 0,3 Prozentpunkten entsprach.

Mehr Power für den Offroadsektor: Maxxis baut 4×4-Sparte mit Tim Zurowietz aus

Die Maxxis International GmbH stärkt seinen 4x4-Bereich und begrüßt mit Tim Zurowietz einen weiteren Ansprechpartner im Vertriebsteam. Seit mehr als 20 Jahren ist der ehemalige Vergölst-Manager im Reifenvertrieb tätig und bringt umfassendes Marktverständnis und ein Gespür für unterschiedliche Einsatzbereiche mit.
Pirelli kämpft um sein Geschäft in den USA, das maßgeblich auf der Reifen und Autos miteinander vernetzenden Cyber-Tyre-Technologie aufbaut – und hat dazu jetzt ein Zeichen gesetzt (Bild: Pirelli)

Pirelli setzt Cyber-Tyre-Zeichen in den USA – Neue MIRS-Produktionsstätte

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Dass Pirellis Cyber-Tyre-Technologie sich auswächst zu einer, die über die Zukunftsfähigkeit des aus Italien stammenden Reifenherstellers bestimmen könnte, das haben die Diskussionen während der vergangenen Monate über die Einflussnahme des größten Pirelli-Aktionärs gezeigt: des chinesischen Staatskonzerns Sinochem. Warum?
Die EMEA-Region stellt einen der wenigen Lichtblicke im aktuellen Goodyear-Quartalsbericht dar (Bild: NRZ/Arno Borchers)

Goodyear-Quartalsbericht: „Langfristige Wertschöpfung“ kommt erst noch

Einmal mehr hat Goodyear einen von roten Zahlen dominierten Geschäftsbericht vorgelegt. Wie es dazu vonseiten des US-amerikanischen Herstellers heißt, gaben die Umsätze konzernweit um 8,7 Prozent und die Absätze sogar um 11,7 Prozent nach. Da gleichzeitig das Betriebsergebnis mit 51,3 Prozent um mehr als die Hälfte einbrach, tat dies auch die Umsatzrendite, die bei Goodyear damit zum Ende des ersten Quartals bei nur noch 2,4 Prozent lag. Die Zahlen seien – so der Hersteller in seinem Bericht – bereits bereinigt um die Verkäufe des Chemiegeschäftes sowie der Dunlop-Markenrechte, die erst nach dem ersten Quartal des vergangenen Jahres vollzogen wurden. Einen Lichtblick stellte dabei die EMEA-Region dar.
Mit Lock1 stellt Bimecc auf der Tire Cologne ein neues Diebstahlschutzsystem für Felgen vor, das schon heute als „ein echtes Highlight im Portfolio“ beschrieben wird (Bild: Bimecc)

Bimecc mit klarer Ausrichtung auf Produkt- und Markenebene auf der Tire Cologne

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Bimecc Engineering will sich auf der Tire Cologne nicht nur mit einer klaren Ausrichtung auf der Produktebene, sondern vor allem auch auf der Markenebene präsentieren. Ein „zentrales Highlight“ dabei sei das umfassende Rebranding: Farben, Typografie, Kataloglayout und Produktdesign seien neu entwickelt worden, „um eine moderne, konsistente und international ausgerichtete Markendeckung zu schaffen. Unser Ziel war es, eine visuelle Sprache zu entwickeln, die Innovation und industrielle Stärke gleichermaßen widerspiegelt“, sagt dazu Daniele Santi, General Manager von Bimecc Engineering mit Hauptsitz in Veggiano (Provinz Padua, Italien). Untermalt werden soll der neue Markenauftritt auf der Messe durch ein als hochwertig beschriebenes Corporate-Video der Unternehmensgruppe, die sich auf Felgenbefestigungssysteme spezialisiert hat und der Familia Bada gehört.

Alzura-Team spendet über 31.000 Euro an Vereine in der Region

Dass Verzicht manchmal der größte Gewinn sein kann, bewies auch im vergangenen Winter das Team der Alzura AG. Durch eine Adventsaktion sammelte das Kaiserslauterer E-Commerce-Unternehmen die Summe von 31.740 Euro. Jetzt wurde der Betrag zu…
Wenn die EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) ab dem Ende dieses Jahres zur Anwendung kommt, dann könnten runderneuerte Reifen ausgenommen sein, wie dazu nun die Europäische Kommission in einem Bericht über die Vereinfachung der Verordnung vorschlägt (Bild: NRZ/Arno Borchers; Screenshot)

EU-Entwaldungsverordnung: Runderneuerte Reifen sollen ausgenommen werden

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Anfang dieser Woche hat die Europäische Kommission einen Bericht über die Vereinfachung der überarbeiteten EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) veröffentlicht. Die darin vorgeschlagenen Maßnahmen sollen den Wirtschaftsbeteiligten, den Mitgliedstaaten, Drittländern und anderen Interessenträgern „zusätzliche Klarheit verschaffen und gleichzeitig für Rechtssicherheit und Vorhersehbarkeit sorgen“, heißt es dazu aus Brüssel. Mit dem Paket komme die Behörde ihrer Zusage an das Europäische Parlament und den Rat nach, eine Überprüfung zur Vereinfachung der überarbeiteten Verordnung durchzuführen, und bereitet die Anwendung der Verordnung bis Ende dieses Jahres vor. Eine der darin vorgesehenen Vereinfachungen: Runderneuerte Reifen sollen dem Anwendungsbereich der Verordnung per Ausnahme entzogen werden.
Der BRV hat in seinem laufenden Modullehrgang zum „Serviceberater Nutzfahrzeugreifen“ noch einige Plätze frei (Bild: ADAC Truckservice)

BRV hat noch Plätze im Modullehrgang „Serviceberater Nutzfahrzeugreifen“ frei

Der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk bietet seinen Mitgliedern in den kommenden Monaten wieder seinen Modullehrgang „Serviceberater Nutzfahrzeugreifen“ mit Modulen zu Technik- und Vertriebsthemen an, wobei jedes der fünf…