Erstmals ein Reifenhersteller in den Gesamt-Top-Ten der „Qualitätschampions“

Erstmals ein Reifenhersteller in den Gesamt-Top-Ten der „Qualitätschampions“

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Continental und Michelin sind die beiden Anbieter, die es bei den YouGov-Rankings der sogenannten „Qualitätschampions“ in der Kategorie Reifen und Zubehör 2025 genauso wie davor 2024 und auch schon 2023 jeweils unter die ersten Fünf geschafft haben. Das ist auch in diesem Jahr nicht anders und kann das Unternehmen aus Frankreich bei alldem analog zu den drei vorangegangenen Jahren erneut den ersten Platz für sich reklamieren, während der Reifenhersteller aus Deutschland diesmal auf Platz vier gelandet ist hinter Dunlop als Drittem, während sich nach zuletzt 2024 Goodyear und Pirelli in den Top Five zurückmelden auf den Rängen zwei und fünf. Dabei fällt auf, dass die Scores der genannten Unternehmen, die das auf online durchgeführte Panelumfragen spezialisierte Markt-/Meinungsforschungsinstitut YouGov für seine zusammen mit dem SZ-Institut der Süddeutschen Zeitung erstellten Rankings ermittelt, diesmal durchgängig über denen der Vorjahre liegen – mit entsprechenden Folgen.
Von seinem Winterprofil „Blizzak 6“ hat Bridgestone 33 neue Größen auf den Markt gebracht, sodass der Reifen in nunmehr insgesamt 217 Ausführungen – davon 157 in 18 Zoll oder größer – verfügbar ist (Bild: NRZ/Christian Marx)

Ausgebautes Bridgestone-/Firestone-Reifenangebot zur Wintersaison

„Winterliche Straßenverhältnisse stellen Fahrer vor besondere Herausforderungen. Deshalb entwickeln wir Premiumreifen, die in verschiedensten Einsatzbereichen herausragende Leistung und ein Plus an Sicherheit sowie Kontrolle auch unter schwierigen…
Nicht nur eine zu geringe Profiltiefe, sondern auch ein zu niedriger Reifenfülldruck kann die Aquaplaninggefahr erhöhen (Bild: NRZ/Christian Marx)

Reifendruckkontrolle ist nicht zuletzt Aquaplaningvorsorge

Nach der Sommerhitze ziehen dieser Tage des Öfteren Gewitter samt ordentlich Regen übers Land. Grund genug, Autofahrer vor den Gefahren durch Aquaplaning zu warnen und über den Einfluss der Fahrzeugbereifung diesbezüglich zu informieren. „Wenn zu viel Wasser auf den Straßen steht, können Reifen ‚aufschwimmen‘ – sie verlieren den Kontakt zur Straße. Das Auto rutscht dann weg wie im Winter auf Eis“, erklärt Roland Richter von der R+V Versicherung. Vor diesem Hintergrund wird einerseits auf den Einfluss der Profiltiefe verwiesen und sagt das Unternehmen, am sichersten seien „mehr als vier Millimeter“. Damit liegt der Versicherer auf Linie nicht nur mit der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ), sondern auch mit dem überwiegenden Teil der Reifenbranche. Andererseits wird in diesem Zusammenhang empfohlen, den Reifenfülldruck im Auge zu behalten. Denn abgesehen von dessen Einfluss auf den Reifenverschleiß, den Rollwiderstand und damit den Kraftstoffverbrauch sowie natürlich die Verkehrssicherheit ganz allgemein, könne ein zu niedriger Wert insbesondere auch die Aquaplaninggefahr steigern.
Einmal mehr siegt Pirelli mit seinem Cinturato All Season SF3 im Ganzjahresreifentest von Die Reifentester und kann auch den brandneuen Vector All Season 4 von Goodyear auf Distanz halten, während beim AllSeasonContact 2 von Continental der Durchschnitt regiert (Bild: NRZ/Arno Borchers)

Neues Level für „das System Ganzjahresreifen“ – aber nicht überall

Einen Reifen im Markt zu haben, von dem die Tester sagen, er verschiebe Grenzen, das können nicht viele Hersteller von sich sagen. Nach dem heute in der Zeitschrift Autoflotte erschienenen Ganzjahresreifentest von Die Reifentester gehören Pirelli und Goodyear dazu, haben deren Reifen Cinturato All Season SF3 und Vector All Season 4 dort doch entsprechend beeindruckt und „das System Ganzjahresreifen auf ein neues Level gehievt“, wie die Tester Dirk Vincken und Joachim Fischer feststellen. Dass sich dabei der Pirelli-Reifen gegen den brandneuen Vector von Goodyear knapp behaupten konnte, gereicht ihm besonders zur Ehre, wiederholt der Cinturato All Season SF3 damit doch nach 2025 seinen Sieg in einem Die-Reifentester-Ganzjahresreifentest.
Yokohama Rubber hat ein proprietäres generatives KI-System entwickelt, das auf intern angesammelte technische Dokumente zugreift und deren Inhalte als Teil des etablierten HAICoLab genannten KI-Nutzungs-Frameworks für die Reifenentwicklung nutzt (Bild: Yokohama Rubber)

Yokohama Rubber setzt neues generatives KI-System in der Reifenentwicklung ein

Yokohama Rubber hat ein proprietäres generatives KI-System entwickelt und damit diesen Monat den Vollbetrieb aufgenommen. Das System nutzt dabei die RAG-Technik (Retrieval-Augmented Generation; auf Deutsch etwa: suchgestützte Textgenerierung), „um intern angesammelte technische Dokumente zu durchsuchen und Antworten auf Basis dieser Inhalte bereitzustellen“, wie dazu der Hersteller erläutert. Das neue System soll „zu einer weiteren Beschleunigung und Optimierung der Reifenentwicklung beitragen, indem es einen schnellen und präzisen Zugriff auf technische Informationen ermöglicht, die für Entscheidungen im Reifenentwicklungsprozess – einschließlich der Materialentwicklung – erforderlich sind“, fügt Yokohama Rubber an.
Beim Betrieb seiner südkoreanischen Reifenwerke setzt Nexen Tire zunehmend auf nachhaltig erzeugte Energie (Beispielbild: Depositphotos)

Nexen Tire setzt auf nachhaltige Energie in seinen koreanischen Werken

Auch wenn die Energiekosten für Reifenhersteller nicht den größten Kostenfaktor darstellen – Rohstoff- und Personalkosten schlagen stärker zu Buche –, lassen sich die Produktionskosten durch passende Abnahmeverträge mitunter maßgeblich senken. Und Energie und die Energieerzeugung bildet ein wichtiges Werkzeug, um die Nachhaltigkeit der Herstellung positiv zu beeinflussen. Dementsprechend beschleunige Nexen Tire nun die Umstellung auf erneuerbare Energien an seinen koreanischen Produktionsstandorten. Im Rahmen dieser Maßnahmen habe das Unternehmen für sein Werk Yangsan in Korea einen direkten Stromabnahmevertrag abgeschlossen und baue gleichzeitig die eigene Solarstromerzeugung an den Standorten Changnyeong und Yangsan aus. „Ziel ist es, den Anteil erneuerbarer Energien in der Produktion zu erhöhen und das Engagement des Unternehmens für Nachhaltigkeit weiter zu stärken“, so der Hersteller in einer Mitteilung.
Mit Vierlochanbindung angeboten wird das „RC36“-Rad in vier Größen – 6,5×16, 7,0×16, 6,5×17 und 7,0×17 Zoll – und den drei Farbvarianten (von links) Schwarz Glanz Voll-Poliert, Kristallsilber sowie Schwarz Glanz (Bilder: Brock Alloy Wheels)

Brock legt „RC36“-Rad auch mit Vierlochanbindung auf

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Bei Brock Alloy Wheels ist das Modell „RC36“ seiner Marke RC-Design ab sofort auch mit Vierlochanbindung verfügbar. Die entsprechenden Anwendungen und Gutachten seien bereits im eigenen Felgenkonfigurator hinterlegt, sagt der Räderhersteller…
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Nachdem der Bear-Cut-Vollautomat erst im Juni auf der Tire Cologne präsentiert wurde (Foto), ist die Maschine nun bereits im Markt angekommen, und zwar bei Reifenbörse Arnold (Bild: NRZ/Arno Borchers)

Bear-Machines liefert ersten Bear-Cut-Vollautomaten aus

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Auf der Tire Cologne vor wenigen Wochen erst wurde er vorgestellt, nun hat Bear-Machines den ersten Vollautomaten seiner Bear-Cut genannten Nachschneidemaschine für Nfz-Reifen ausgeliefert. Wie das im münsterländischen Heek ansässige Unternehmen…