Spätestens zum jüngsten
Truck Grand Prix, der Mitte Juli auf dem Nürburgring stattfand, hatte ein Thema die öffentliche Diskussion im Reifenmarkt erobert, das dort ansonsten nur selten zu finden ist: das Volumen des Förderprogramms Umweltschutz und Sicherheit (vormals: De-minimis), das seit 2021 stets bei 261,9 Millionen Euro gelegen hatte. Das Förderprogramm ist zwar überaus relevant, gerade auch für den Reifenmarkt,
wo bekanntlich gut 60 Prozent der Mittel landen, berichtenswerte Anpassungen finden hingegen eher selten statt. Nach dem
Antragstart für die Förderperiode 2026 im April sind sich nun allerdings viele Beobachter einig, dass heuer deutlich weniger Fördermillionen im Markt ankommen als es laut Bundeshaushaltsgesetz sollte. Auf Nachfrage der NEUE REIFENZEITUNG hat nun das zuständige Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) geantwortet und mit seiner Antwort diese öffentliche Wahrnehmung bestätigt.