„Autodoc wächst vor allem deshalb, weil immer mehr Kunden ihre Fahrzeugteile online statt offline kaufen“, sagt Autodoc-Finanzvorstand Lennart Schmidt (Bilder: Autodoc)

Artikel, Kunden, Bestellungen – mehr von allem bei Autodoc

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Der in Berlin ansässige Onlineteilehändler Autodoc berichtet von einem anhaltend starken Wachstum in den europäischen Kernmärkten. Demnach hat die Zahl der Bestellungen von Kfz-Ersatzteilen und Zubehör bei dem Anbieter vergangenes Jahr um 12,4 Prozent auf 18,9 Millionen (2024: 16,8 Millionen) zugelegt, wobei 72,5 Millionen Artikel (2024: 65,5 Millionen) abgesetzt wurden entsprechend einem 10,7-prozentigen Plus. Auch die Anzahl der aktiven Kunden soll gestiegen sein von 8,4 Millionen 2024 um 10,4 Prozent auf 9,3 Millionen im zurückliegenden Jahr. „Unser Erfolg bei der Digitalisierung, der Stärkung unserer Logistik und der Sortimentserweiterung spiegelt sich nun klar in unseren Kennzahlen wider: Wir verzeichnen einen kontinuierlich wachsenden Kundenstamm und steigende Absatzzahlen in unseren wichtigsten Märkten“, freut sich Autodoc-CEO Dmitri Zadorojnii.
Gute-Fahrt-Ausgabe 6/2025 ist die letzte im Print-Format gewesen, und auch wenn auf dem Titel ein Winterreifentest angeteasert wird, so ist das keine eigener des Blattes gewesen, sondern der jüngste des ADAC (Bild: Gute Fahrt)

Gute-Fahrt-Magazin ist Geschichte

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Der Delius Klasing Verlag hat die Veröffentlichung seines Magazins Gute Fahrt mit dem zurückliegenden Jahreswechsel eingestellt. Heißt: Die Mitte November erschienene Ausgabe 6/2025 ist die letzte des Blattes gewesen. Früher hatte die Fahrzeugen…
Beide Autel-Fortbildungen – ein Diagnosegrundkurs und eine ADAS-Expertenschulung – werden im Werkstatt-Competence-Center von Herth+Buss in Heusenstamm ausgerichtet und von Heiko Peter geleitet, der als erfahrener technischer Redakteur gilt und freiberuflich als Trainer für Fahrzeugtechnik tätig ist (Bild: Herth+Buss)

Diverse Termine für Autel-Schulungen zu Diagnose/Fahrerassistenzsystemen

Der Autel-Vertriebspartner Herth+Buss bietet dieses Jahr wieder diverse Schulungstermine rund um die Fahrzeugdiagnose und fortschrittliche Assistenzsysteme (ADAS – Advanced Driver Assistance Systems) an. Zumal moderne Fahrzeuge mit immer komplexeren Systemen ausgestattet sind und damit auch die diesbezüglichen Anforderungen an Werkstätten wachsen. Dieser Entwicklung Rechnung tragend veranstaltet das Unternehmen an mehreren über das Jahr verteilten Terminen zwei praxisnahe Schulungsformate in seinem hauseigenen Werkstatt-Competence-Center in Heusenstamm: den Autel-Diagnosegrundkurs und die ADAS-Expertenschulung.
Markt für motorisierter Zweiräder 2025

Markt motorisierter Zweiräder soll 2026 „wieder zweistellig wachsen“

Der Industrieverband Motorrad e.V. (IVM), bei dem zum bevorstehenden Monatswechsel Uwe Seitz als dessen neuer Hauptgeschäftsführer den in Ruhestand gehenden Reiner Brendicke ablöst, zieht Bilanz des Motorradjahres 2025, das überwiegend von den Nachwehen der Einführung der Euro-5+-Abgasnorm geprägt gewesen ist. „Sowohl die extrem hohen Zulassungszahlen im zweiten Halbjahr 2024 als auch der damit verbundene deutliche Rückgang im Jahr 2025 standen im direkten Zusammenhang mit dem Übergang der Standards Euro 5 zu Euro 5+ zum Jahreswechsel 2024/2025“, heißt es seitens des Verbandes mit Blick auf die als Folge dessen gegenüber 2024 im vergangenen Jahr stark eingebrochenen Neuzulassungszahlen motorisierter Zweiräder. „Die Fahrzeuganzahl zum Abbau der Lagerbestände sind in der EU leider stark limitiert, sodass es zwangsweise Ende 2024 noch zu einer hohen Zahl an Tages- und Kurzzeitzulassungen gekommen ist. Rein formell waren diese Fahrzeuge im Jahr 2025 für die Kunden dann Gebrauchtfahrzeuge und wurden bei der Zulassung auch so gezählt, obwohl der Tachostand meistens null Kilometer aufgewiesen hat“, wie der IVM ergänzend erklärt und zumindest für zulassungsfreie Kleinkrafträder ein beinahe fünfprozentiges Absatzplus auf etwas mehr als 15.500 berichten kann.
Angesichts eines nach Unternehmensangaben herausfordernden, von geopolitischen Unsicherheiten und einer schwachen Konjunktur geprägten Geschäftsjahres zeigt man sich bei der Würth-Gruppe mit dem 2025 erzielten Ergebnis „sehr zufrieden“ (Bild: Würth/ Marian Lenhard)

Umsatz der Würth-Gruppe erreicht 2025 neuen Rekordwert

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Gemäß vorläufigem Jahresabschluss hat die Würth-Gruppe 2025 bei einem auf Vorjahresniveau liegenden Betriebsergebnis (940 Millionen Euro vor Steuern) ihren Umsatz um 2,3 Prozent (währungsbereinigt: 3,2 Prozent) steigern können und mit 20,7 Milliarden Euro einen neuen Rekordwert diesbezüglich erreicht. Davon hat das Unternehmen acht Milliarden Euro (plus 0,8 Prozent) in Deutschland erwirtschaftet, während die Gesellschaften im Ausland sogar um 3,3 Prozent auf 12,7 Milliarden Euro zulegen konnten. Mit Blick auf das Kerngeschäft des Anbieters bzw. die fünf Würth-Divisionen Auto, Bau, Holz, Metall und Industrie wird für die zuerst genannte „eine positive Entwicklung“ berichtet. Sie wird als kompetenter Partner der Kfz-Werkstätten beschrieben, die Kunden Services und Systeme zur Optimierung innerbetriebliche Abläufe bietet, Pkw- und Nfz-Werkstätten in den Bereichen Diagnose, Klimaservice und Spezialwerkzeuge unterstützt sowie Lösungen für alternative Antriebssysteme und die zunehmende Digitalisierung im Automotive Aftersales in petto hat. Im Jahr 2024 hatte die Division Auto Verkaufserlöse in Höhe gut 2,3 Milliarden Euro zum damaligen Gesamtumsatz von knapp 10,9 Milliarden Euro aller fünf Würth-Kerngeschäftsfelder beigetragen.
AEZ Tokio

Nortador S.L. aus Malaga vertreibt Alcar-Produkte in Spanien

Die Alcar-Gruppe gibt bekannt, dass die Grupo Nortador S.L. mit Geschäftsführer Jonas Kantola nun der neue Importeur für Spanien ist. Das Unternehmen mit Sitz in Malaga wird den Vertrieb der gesamten Alcar-Produktpalette übernehmen, darunter…
Prinx Chengshan will im neuen Jahr sein Sortiment an Pkw- und LLkw-Reifen deutlich erweitert, wovon auch der UHP-Reifen Aquila Rev profitieren soll (Bild: NRZ/Arno Borchers)

Prinx Chengshan kündigt für 2026 56 neue Prinx-Pkw- und LLkw-Reifengrößen an

Prinx Chengshan unterstreicht seine Ambitionen als Hersteller und will im neuen Jahr immerhin 56 neue Pkw- und LLkw-Reifengrößen seiner Marke Prinx auf den hiesigen Markt bringen. Die in Deutschland mitentwickelten und in Thailand hergestellten Reifen zahlten dabei „konsequent auf Prinx‘ Positionierung ein“, ist man beim Hersteller überzeugt und beschreibt diese als „technologieorientierte und nachhaltige Alternative mit Style für moderne Autofahrer“. Die geplante Sortimentserweiterung soll Prinx Chengshan zufolge die „Veränderungen des europäischen Fahrzeugbestands sichtbar“ machen, sprich: Es soll insbesondere neue Produkte geben, die dem steigenden Anteil von Kompakt- und Mittelklassewagen, leichten Nutzfahrzeugen, Crossover-Modellen sowie E-Autos entsprechen. Die Details.
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Transportunternehmen wie Hugelshofer Logistik aus der Schweiz gelingt es durch die Anpassung von Touren und Ladestrategien, die Reichweite ihrer E-Lkw zu maximieren und deren Betriebskosten deutlich unter denen vergleichbarer Dieselfahrzeuge zu drücken (Bild: Renault Trucks)

1.000 Kilometer E-Lkw-Reichweite pro Tag lässt sich organisieren –Anwenderbeispiel

Mehr als 1.000 Kilometer an einem Tag – und das mit einer Nennreichweite von 300 Kilometern: Am Beispiel des Schweizer Transportunternehmens Hugelshofer Logistik wird deutlich, die Leistungsfähigkeit von Elektro-Lkw wird nicht allein von der Batteriekapazität bestimmt. Entscheidend ist ein ganzheitlicher Ansatz aus Fahrzeugeinsatz, Ladeinfrastruktur und intelligenter Tourenplanung.