Michelin schätzt, dass sich mit seinem neuen „XHA³“ die Gesamtbetriebskosten um rund 16 Prozent senken lassen im Vergleich zum Vorgängermodell aus eigenem Hause (Bild: Michelin)

„Visual Pressure Control“ bei Michelins dritter „XHA“-Generation

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Michelin hat den „XHA³“ für Baumaschinen vorgestellt. Die dritte Generation dieses Profils wird schrittweise weltweit eingeführt, soll auf dem „XHA²“ aufbauen und dank weiterentwickelter Leistungsmerkmale den Anforderungen moderner Fahrzeuge sowie im Hinblick auch auf steigende Produktivitätsanforderungen noch besser gerecht werden als das Vorgängermodell. Der neue Reifen vereine aber nicht nur Vielseitigkeit, Produktivität sowie Innovation, sondern mit ihm führt der Hersteller nicht zuletzt ein in die Seitenwand integriertes, zum Patent angemeldetes und „Visual Pressure Control“ genanntes Feature ein – eine optische Anzeige zur Optimierung des täglichen Reifenmanagements.
Bei den 2025 von der KÜS durchgeführten Hauptuntersuchungen sollen rund 20 Prozent der Beanstandungen durch die Prüfer auf Achsen, Räder und Reifen entfallen sein (Bild: KÜS)

Achsen/Räder/Reifen laut KÜS zweitgrößte HU-Hürde

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Die Kraftfahrzeugüberwachungsorganisation freiberuflicher Kfz-Sachverständiger e.V. (KÜS) hat nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr ziemlich genau zwischen 3,2 und 3,3 Millionen Hauptuntersuchungen (HU) durchgeführt. An knapp 2,1 Millionen Fahrzeugen wurden dabei keine Mängel erkannt, während bei dem Rest – und damit einer Quote von über einem Drittel (gut 36 Prozent) entsprechend – geringe oder sogar erhebliche Mängel festgestellt wurden. „Wer so viele Fahrzeuge prüft, erkennt sehr schnell Muster“, sagt Johannes Kautenburger, Fachbereichsleiter für Qualitätssicherung bei der KÜS. Die 2025er-Auswertung zeige dann auch, dass über 60 Prozent aller Mängel auf nur drei Bereiche entfallen. An der Spitze stehen demnach lichttechnische Einrichtungen mit etwa einem Viertel aller Beanstandungen. Danach folgen Achsen, Räder und Reifen mit rund 20 Prozent. Genauso häufig sei die Mängelgruppe Bremsanlage betroffen.
Die als praktischer Begleiter für den Beratungsalltag bezeichnete Übersicht hält der Räderhersteller CMS auf seinen Webseiten zum kostenlosen Herunterladen bereit (Bild: CMS)

Übersicht zu Vorder-/Hinterachskombinationen für CMS-Räder verfügbar

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Da immer mehr aktuelle Autos serienmäßig mit unterschiedlichen Rad- und Reifendimensionen an der Vorder- und Hinterachse ausgestattet sind, steigen aus Sicht des Räderherstellers CMS zugleich damit die Anforderungen an eine schnelle und sichere…
Anfang dieser Woche hat eine internationale Fachjury im Rahmen einer hybriden Sitzung in Frankfurt insgesamt 47 von alles in allem 185 Einreichungen für die Finalrunde der Automechanika Innovation Awards ausgewählt (Bild: Messe Frankfurt)

47 aus 185 im Finale der Automechanika Innovation Awards

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Das Rennen um die Innovation Awards der Automechanika, die vom 8. bis zum 12. September in Frankfurt stattfindet und zu der sich gut 4.400 Aussteller angekündigt haben, geht in die zweite Runde: Denn nach der Jurysitzung Anfang dieser Woche steht fest, welche der 185 Bewerbungen um die von der Messe vergebenen Auszeichnungen es ins Finale geschafft haben. Demnach können sich 47 Einreichungen noch Hoffnung machen, in einer der insgesamt elf Wertungskategorien ganz vorne zu liegen. Welche das sind, lässt sich einer auf den Webseiten der Messe Frankfurt veröffentlichen Liste entnehmen. Wer am Ende zu den Gewinnern eines Innovation Awards zählen wird, wird allerdings erst auf der Automechanika Frankfurt bekannt gegeben im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am 8. September um 17:00 Uhr. Auf der Ambition-Bühne in der Festhalle erhalten die entsprechend ausgewählten Unternehmen dann ihre Auszeichnungen. Alle nominierten Produkte und die Gewinner werden außerdem ab dem 9. September in einer Sonderschau im sogenannte Innovation4Mobility-Areal in Halle 3.0 präsentiert.
Bei dem „Tyre-to-Tyre“-Projekt geht es darum, den Einsatz von recycelten Materialien aus Alt- und Ausschussreifen in neu produzierten Reifen zu steigern, wobei Pirelli die Initiative von insgesamt vier Partnerunternehmen koordiniert (Bild: Pirelli)

„Tyre-to-Tyre“-Projekt in Europa – Pirelli koordiniert es

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Gemeinsam treiben Pirelli, Pyrum, Synthos und BASF eine „Tyre to Tyre“ genannte Initiative für die Kreislaufwirtschaft in Europa voran, mittels dem die Entwicklung eines industriellen Ökosystems gefördert wird mit dem Ziel, den Einsatz von recycelten Materialien aus Alt- und Ausschussreifen in neu produzierten Reifen zu steigern. Bei dem von dem italienischen Reifenhersteller koordinierten Projekt werden Altreifen genutzt, die deutschlandweit gesammelt werden – unter anderem in Filialen von Pirellis Driver-Händlernetzwerk oder bei Motorsportaktivitäten – sowie Ausschussreifen aus dem Werk des Unternehmens in Breuberg. „Eine industrielle Prozesskette, darauf ausgelegt, den Materialwert dieser Reifen zu maximieren, verarbeitet sie zu sekundären Rohstoffen, darunter auch synthetischer Kautschuk. Diese werden nach dem ISCC-Plus-Standard zertifiziert. Dies stellt die Rückverfolgbarkeit entlang der Wertschöpfungskette sicher und ermöglicht das Rückführen kreislauffähiger Materialien in die Produktion neuer Pirelli-Reifen“, wie es dazu heißt.
Bei einer exklusiven Veranstaltung mit Vertretern von mehr als 20 Unternehmen ihres weltweiten Vertriebspartnernetzes hat die Marke Lassa des türkischen Herstellers Brisa nicht weniger als vier neue Winter- sowie einen neuen Ganzjahresreifen präsentiert (Bild: Brisa)

Erneuerung des Lassa-Winterreifensortimentes abgeschlossen

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Als Aussteller bei der diesjährigen „The Tire Cologne“ zwar nicht vertreten, hat die Reifenmarke Lassa des türkischen Herstellers Brisa – ein Joint Venture von Bridgestone und der Sabanci-Gruppe – die Branchenmesse in Köln nichtsdestoweniger zum Anlass genommen, Vertreter von mehr als 20 Partnerunternehmen ihres weltweiten Vertriebsnetzes zu einem Austausch in die Stadt am Rhein einzuladen. Die exklusive Veranstaltung sollte als Plattform dienen, um die langjährige Zusammenarbeit zu feiern und Synergien zu stärken, die Wachstumsvision des Anbieters zu präsentieren sowie nicht zuletzt Erweiterungen und Neuerungen im Produktportfolio vorzustellen.
Wollen auch auf der kommenden Steinexpo-Messe wieder gemeinsam auftreten: Hersteller Triangle Tyre und Vertriebspartner Heuver Banden (großes Bild: NRZ/Arno Borchers; kleines: Triangle Tyre)

Triangle Tyre und Heuver Banden zeigen gemeinsam Präsenz auf kommender Steinexpo

Triangle Tyre will sein Engagement auf dem europäischen Markt für Off-the-Road-Reifen (OTR) bekräftigen und stellt folglich auch in diesem Jahr erneut auf der Steinexpo-Messe im hessischen Nieder-Ofleiden aus, einem Stadtteil von Homberg (Ohm). Die Demonstrationsmesse findet vom 2. bis zum 5. September erneut in Europas größtem Basaltsteinbruch statt, wo der aus China stammende Reifenhersteller dann einmal mehr gemeinsam mit seinem europäischen Vertriebspartner Heuver Banden Präsenz zeigen will. Zeigen wollen die Partner dabei „eine repräsentative Auswahl der neuesten Reifenlösungen“ für den Einsatz in Steinbrüchen, im Tagebau sowie in der Bauwirtschaft.
Um das Abrollgeräusch des „Altrust Winter“ zu verringern, legte der Hersteller eigenen Worten zufolge besonderes Augenmerk auf die Teilungslängen (Pitch-Längen), die Abfolge der Teilungen sowie die Verbindungsstege zwischen den Schulterblöcken des Profils (Bild: Apollo Tyres)

Hohe Laufleistung für Apollos neuen „Altrust Winter“ versprochen

Mit dem neuen „Altrust Winter“ bringt der indische Hersteller Apollo Tyres einen neuen Transporterwinterreifen auf den europäischen Markt, der „Fahrern und Flottenbetreibern eine hohe Laufleistung sowie eine starke Performance bei Schnee und Nässe“ bieten soll. Er komplettiert die „Altrust“-Produktfamilie des Anbieters, die über den Neuzugang hinaus noch die Modelle „Altrust+“ für den Sommer und „Altrust All-Season“ für einen ganzjährigen Einsatz umfasst. Erhältlich ab Juli in 15 Größen für Felgendurchmesser angefangen bei 15 Zoll bis hin zu 17 Zoll soll der in Europa entwickelte Reifen beim EU-Reifenlabel in die Nasshaftungsklasse „A“ fallen und beim Kriterium Abrollgeräusch mit einer „B“-Einstufung (72 dB) aufwarten können. Laut Anbieter eignet er sich damit für eine Vielzahl von Transportern und leichten Nutzfahrzeugen wie etwa den Ford Transit, Mercedes Sprinter und Iveco Daily.
Die Markteinführung der neuen „GAM838“-Größen wird laut Antonio Palummo, Senior Manager TBR Product Development and Technical Service bei Giti Tire, im Herbst 2026 beginnen (Bild: Giti Tire)

Ab Herbst zusätzliche Größen von Gitis „GAM838“ für den Mischeinsatz

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Das Lieferprogramm des unlängst von Giti Tire als Neuheit vorgestellten Lkw-Lenkachsreifens „GAM838“ für den Mischeinsatz bekommt Zuwachs in Form zweier zusätzlicher Größen: 385/65 R22.5 und 13 R22.5. Konzipiert für leichtere Einsatzbedingungen biete das Modell in ersterer der beiden neuen Dimensionen damit bereiften Fahrzeugen eine große Bodenfreiheit sowie eine im Vergleich zum Straßenprofil „GSR237 Evo“ verbesserte Eignung für unwegsames Gelände und unebene Oberflächen. Demgegenüber sei die Größe 13 R22.5 für anspruchsvollere Umgebungen gedacht und laut dem Hersteller „auf dem französischen, italienischen und spanischen Markt fest etabliert“. Bei alldem sollen die Reifen über modernste Mischungs- und Laufflächentechnologien verfügen und von daher mit einer höheren Laufleistung, als hervorragend beschriebenen Grip-Eigenschaften sowie einem verstärkten Profilbereich aufwarten können, der vor Rissen, Schnitten und Ausbrüchen schützt. [caption id="attachment_349754" align="aligncenter" width="1300"]Beim EU-Reifenlabel kann der „GAM838“ nach Angaben des Reifenherstellers Giti Tire mit einer „C“-Einstufung beim Kriterium Rollwiderstand/Kraftstoffeffizienz aufwarten (Bild: Giti Tire) Beim EU-Reifenlabel kann der „GAM838“ nach Angaben des Reifenherstellers Giti Tire mit einer „C“-Einstufung beim Kriterium Rollwiderstand/Kraftstoffeffizienz aufwarten (Bild: Giti Tire)[/caption]