Schenck RoTec: Hochflexible Fertigungslinie meistert „Losgröße 1” bei Räderspezialisten Autec

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Die Automatisierung im Mittelstand gilt oft als Mammutaufgabe. Dass sich eine Produktion auch im laufenden Betrieb schrittweise transformieren lässt, zeigt die nunmehr siebenjährige Partnerschaft zwischen dem Räderspezialisten Autec und dem Auswuchtexperten Schenck RoTec. Aus einem ehemals manuellen Prozess entstand eine hochflexible, digitale Fertigungslinie, die für das starke Saisongeschäft gerüstet ist, denn im Herbst und im Frühjahr müssen innerhalb kürzester Zeit riesige Mengen bewältigt werden.
Eine merkliche Steigerung der Quote im BRV registrierter und über eine WdK-Zertifizierung in Bezug auf die (De-)Montage von Runflat-/UHP-Reifen verfügender Betriebsstätten ist laut Michael Schwämmlein, Geschäftsführer Technik der Branchenvertretung, „in letzter Zeit leider nicht zu verzeichnen“ (Bild: NRZ/Christian Marx)

WdK-zertifizierte Reifenmontage fristet weiter ein stiefmütterliches Dasein

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Mittlerweile ist es mehr als 14 Jahre her, dass die NEUE REIFENZEITUNG im Zusammenhang mit einer bis dahin hinter den Erwartungen zurückgebliebenen Quote an in Sachen (De-)Montage von Notlauf-/Runflat- und Ultra-High-Performance-Reifen WdK-zertifizierten Reifenservicebetrieben von einer gewissen „Massenträgheit“ sprach. Zwar hatten wir damals knapp 29 Prozent ermittelt, was damit immerhin zehn Prozentpunkte über den rund 19 Prozent ein Jahr zuvor gelegen hatte, doch es ist kein Geheimnis, dass sich der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk (BRV) als Branchenvertretung einen deutlich höheren Anteil gewünscht hätte – und weiterhin wünscht, selbst wenn er im Herbst 2021 diesbezüglich auch schon mal „knapp unter 60 Prozent“ gemeldet hatte.
Sowohl der Michelin-Standort in Tuscaloosa (Foto) als auch der in Fort Wayne sollen nach Unternehmensangaben derzeit „weit unter ihrer geplanten Kapazität“ arbeiten, was aus Sicht des Reifenherstellers zu strukturellen und auf Dauer nicht tragbaren Ineffizienzen führe, der man durch eine Bündelung der BFGoodrich-Fertigung in dem Werk in Indiana entgegenwirken will (Bild: Michelin)

Weiteres Michelin-Reifenwerk vor dem Aus

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Hatte Michelin vor Kurzem erst einen Stellenabbau in seinem Heimatland Frankreich angekündigt nach zuletzt dortige Werkschließungen in Cholet und Vannes oder auch hierzulande in Hallstadt sowie Karlsruhe und Trier, folgt nun das Aus eines weiteren Standortes. Denn die Michelin North America Inc. hat die Beschäftigten seines Werkes in Tuscaloosa im US-Bundesstaat Alabama sowie Vertreter der Gemeinde und weitere Interessengruppen vor Ort darüber informiert, die Fertigung für die Marke BFGoodrich Tires in den Vereinigten Staaten „neu organisieren“ zu wollen. Das bedeutet ganz konkret, dass die Produktion des intern als „BFG3“ bezeichneten Werkes „bei schrittweisem Auslauf“ an den Standort Fort Wayne (Indiana) verlagert bzw. zukünftig dort gebündelt werden soll. Geplant ist demnach, ab Anfang 2027 den Betrieb in Tuscaloosa schrittweise heruntergefahren bis hin zur kompletten Schließung Ende 2028. Davon betroffen sind rund 1.200 Beschäftigte, die in dem seit der Michelin-Akquisition der Uniroyal Goodrich Tire Company im Jahre 1990 zu dem französischen Konzern zählenden Werk bis dato noch Pkw- und Llkw-Reifen sowie Halbzeuge wie Mischungen und weitere für die Reifenproduktion benötigten Materialien fertigen.
Bei der „The Tire Cologne” hat Maxxis-General-Manager Alan Luo (links) das TÜV-Süd-Zertifikat für das vor zwei Jahren vorgestellte Profil „Victra Sport 6“ der Marke entgegennehmen können aus den Händen von Michael Stamm, Senior Account Manager & Technical Certifier Tires bei der TÜV Süd Product Service GmbH (Bild: NRZ/Christian Marx)

Jubiläum, Zertifikat und Neues bei Maxxis

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Bei der diesjährigen „The Tire Cologne“ hat die Marke Maxxis des taiwanesischen Reifenherstellers Cheng Shin einerseits ein rundes Jubiläum begangen, ist sie mittlerweile doch seit zwei Jahrzehnten in Europa vertreten inklusive 2015 Erstausrüstungspartnerschaft mit BMW - dort auch im Motorradbereich und beim Mini - sowie nicht zuletzt mit Volkswagen beim Caddy und beim Crafter. Darüber hinaus ist dem Anbieter bei der Reifenmesse in Köln als nach seinen Worten erstem aus Taiwan stammendem Reifenhersteller zudem ein TÜV-Süd-Zertifikat für sein zwei Jahren zuvor vorgestelltes Profil „Victra Sport 6“ verliehen worden und hat er zu dem Branchentreff außerdem gleich noch ein neues, im Ultra-High-Performance-Segment positioniertes Profil speziell für Elektro- und Premiumfahrzeuge mitgebracht. Das „Victra Sport EV+“ genannte Modell soll hohe Fahrdynamik mit optimierter Energieeffizienz, einer hohen Sicherheit sowie reduzierten Geräuschemissionen verbinden. [caption id="attachment_349122" align="aligncenter" width="1500"]Sein neuer „Victra Sport EV+“ sei – sagt Maxxis – „gezielt auf die Anforderungen moderner Elektromobilität ausgelegt“ worden (Bild: NRZ/Christian Marx) Sein neuer „Victra Sport EV+“ sei – sagt Maxxis – „gezielt auf die Anforderungen moderner Elektromobilität ausgelegt“ worden (Bild: NRZ/Christian Marx)[/caption]
„Das Testfazit ist ernüchternd für eine Reifenkategorie, die sich bei Verbrauchern immer größerer Beliebtheit erfreut“, sagt der BRV mit Blick auf die Ergebnisse der jüngsten ADAC-Ganzjahresreifentests, bei dem der Klub für immerhin die Hälfte der 16 geprüften Kandidaten keine Empfehlung aussprechen mag (Bild: NRZ/Christian Marx)

Ernüchterndes BRV-Fazit nach jüngstem ADAC-Ganzjahresreifentest

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Mit Blick auf die Ergebnisse des jüngsten ADAC-Ganzjahresreifentests von Profilen in der Kleinwagendimension 185/65 R15 zieht der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk (BRV) ein ernüchterndes Fazit für diese Produktgattung, die…

Özka hat zwei neue Anhängerreifen im Programm

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Özka Tyres hat zwei stahlgürtelverstärkte Anhängerreifen im Programm. Die Radialreifen Stagri und Strivex rückten mit ihren Konstruktionen, die auf hohe Effizienz sowohl im Feld- als auch im Straßenbetrieb ausgelegt sind, auf der Tire Cologne in den Vordergrund.

Vergölst und Initiative Artenglück bringen Naturschutz an Hannovers Schulen

Anlässlich ihres 100-jährigen Jubiläum blickt die Vergölst GmbH in diesem Jahr auf eine erfolgreiche Unternehmensgeschichte zurück und möchte gleichzeitig Verantwortung für die Zukunft übernehmen. Daher engagiert sich der Dienstleister für Reifen und Autoservice langjährig gemeinsam mit der Initiative Artenglück für Waldaufforstungen, Blühwiesen, Moorrenaturierungen und professionelle Pflege- und Erhaltungsmaßnahmen. In diesem Jahr wird der Mix durch zwei Projekte im Bereich Umweltbildung an Schulen erweitert.
Mit der Aufnahme von Luftfederkomponenten in sein Portfolio kommt Magneti Marelli Parts & Services eigenen Worten zufolge „dem Ideal eines One-Stop-Shop-Angebotes für Werkstätten, die bei der Fahrwerksreparatur auf Sicherheit und Qualität Wert legen, einen großen Schritt näher“ (Bild: Magneti Marelli)

Luftfedern/Luftfederbeine ergänzen Magneti-Marelli-Fahrwerksteileprogramm

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Magneti Marelli Parts & Services bietet Werkstätten über Achsteilkomponenten wie Querlenker, Silentblocks, Stützlager, Stoßdämpfer und Federbeine hinaus auch Luftfedern und komplette Luftfedermodule für die Fahrwerksreparatur an. Zumal der Anteil der Fahrzeuge, die mit Luftfedern ausgestattet sind, seit einigen Jahren stetig zunehme, wie das Unternehmen dazu erklärt. Habe man diesen Trend schon frühzeitig erkannt, unterlägen Luftfedern einem natürlichen Alterungsprozess und könnten sie undicht werden, will der Anbieter insofern freie Werkstätten dabei unterstützen, auch in diesem als hochpreisig und stark wachsend beschriebenen Segment konkurrenzfähig zu bleiben. Denn Reparaturen an Luftfederfahrwerken werden im Vergleich zu Instandsetzungen an Stahlfederfahrwerken als „wesentlich teurer“ bezeichnet, wobei ein maßgeblicher Anteil auf die Ersatzteilkosten entfalle und Werkstätten vor diesem Hintergrund versuchten, möglichst günstige Luftfederfahrwerkskomponenten zu erwerben.
Gründer Markus Schubert – hier mit Maximilian Brockhaus (links) – zeigte auf der Tire Cologne, dass seine TireTask genannte Reifenmanagementlösung, die jetzt auch von Pkw-Betrieben genutzt werden kann, ein sogenannter No-Brainer ist, also von jedem bedient werden kann (Bild: NRZ/Arno Borchers)

Die TireTask-Lösung, der digitale No-Brainer im Reifenmanagement

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Erstmals trat die 2021 in Köln gegründete TireTask GmbH öffentlich in Erscheinung, als die Team-Kooperation zwei Jahre später beschloss, die Digitalisierung des Nfz-Reifenmanagements ihrer Gesellschafter mit der neuen Software-Lösung des Start-up-Unternehmens aus der Domstadt voranzutreiben. Seit Kurzem nun bietet TireTask aber neben der Nfz-Lösung vor allem auch „eine extrem gut angenommene“ Lösung für das Reifenmanagement in Pkw-lastigen Betrieben an – und setzt dabei auf mehrere Vorteile, die die mit der TireTask-Lösung mögliche „papierlose Werkstatt“ biete.