Da der operative Gewinn von Kumho Tire im zweiten Quartal ‚nur‘ um vier Prozent anstieg, gab die Umsatzrendite auf 13,7 Prozent nach (Bild: NRZ/Arno Borchers)

Kumho Tire steigert Europa-Umsätze im Quartal um fast ein Fünftel

Kumho Tire konnte sich im zurückliegenden zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres überaus positiv entwickeln. Dies trifft insbesondere auf die Umsätze des aus Südkorea stammenden Reifenherstellers zu. Während das Unternehmen hier insgesamt ein Plus von 9,1 Prozent verzeichnete, legte der Umsatz in der Region Europa gleichzeitig sogar um stattliche 18,1 Prozent zu.
Kürzlich tagte der First-Stop-Händlerbeirat in Erfurt und erhielt dabei auch Einblicke in das neue Ausbildungszentrum für das Vulkaniseurhandwerk (nicht im Bild), das die Handwerkskammer Erfurt dort derzeit errichtet (Bild: First Stop)

First-Stop-Händlerbeirat tagt bei Handwerkskammer Erfurt

Vergangene Woche tagte der First-Stop-Händlerbeirat gemeinsam mit der First-Stop-Geschäftsführung sowie den Zentralbereichen Marketing, Einkauf und Partnerbetreuung in Erfurt. Im Rahmen der dreitägigen turnusgemäßen Zusammenkunft befassten…
Dr. Guido Hüffer wechselt nach knapp zwei Jahrzehnten von Goodyear zu Nexen Tire Europe und übernimmt dort künftig Verantwortung für den Reifenhandel im DACH-Markt (Bild: NRZ/Arno Borchers)

Nexen Tire holt Dr. Guido Hüffer von Goodyear – Neuer MD für den DACH-Markt

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Nexen Tire hat einige seiner europäischen Führungspositionen neu besetzt. In diesem Zuge hat Dr. Guido Hüffer zum 1. August bei der Deutschland-Niederlassung von Nexen Tire Europe die Funktion des Managing Director mit Verantwortung für Reifenhandel übernommen. Dr. Hüffer ist seit Ende 2007 im Reifenmarkt tätig und hat in diesen knapp zwei Jahrzehnten für Goodyear in Deutschland gearbeitet und dort in verschiedenen Unternehmensteilen Verantwortung getragen, so etwa als Geschäftsführer in der Handelsorganisation des Herstellers (GDHS, 4Fleet) oder als Vertriebsdirektor direkt auf Herstellerebene, und zwar im DACH-Markt sowie in der Region EMEA.
Im ersten Halbjahr des neuen Jahres konnte Continental seine Erträge und damit seine Margen noch einmal deutlich steigern (Bild: NRZ/Arno Borchers)

Continental kann seine Profitabilität im Halbjahr deutlich steigern

Continental biegt mit einem deutlichen Plus bei der Profitabilität auf die Zielgerade zur strategischen Neuaufstellung als reiner Reifenhersteller ein. Nachdem das Hannoveraner Unternehmen erst kürzlich den Verkauf seiner ContiTech-Aktivitäten an die Investmentgesellschaft Lone Star Funds bekanntgegeben hatte, die noch in diesem Jahr vollzogen werden könnte, legt Continental nun seinen Halbjahresbericht mit starken Kennzahlen vor. Während zwar die Umsätze in den beiden Bereichen sowie im Konzern leicht zurückgingen, machte das bereinigte EBIT im Konzern einen Sprung um 19,5 Prozent. Damit legte auch die bereinigte EBIT-Marge deutlich zu, und zwar um 2,3 Prozentpunkte auf jetzt 12,4 Prozent.
Reiner Hofdmann, geschäftsführender Gesellschafter von Hofdmann Runderneuerungstechnik in Wittmund, will mit der neuen „Premiumerneuerung ein verlässliches Angebot“ für anspruchsvolle Kunden machen (Bild: NRZ/Christine Schönfeld)

Hofdmann Runderneuerungstechnik steigt in die Heißrunderneuerung ein

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Die Hofdmann Runderneuerungstechnik steigt als Hersteller in das Geschäft mit heißrunderneuerten Reifen ein. Wie Reiner Hofdmann, geschäftsführender Gesellschafter des im ostfriesischen Wittmund ansässigen Unternehmens gegenüber der NEUE REIFENZEITUNG erläutert, habe er im vergangenen Herbst eine Cima-Impianti-Vulkanisationspresse inklusive Form von Reifen Presche übernommen, nachdem der Runderneuerer aus Malchin (Mecklenburg-Vorpommern) zuvor seine eigene Produktion von runderneuerten Lkw-Reifen eingestellt hatte. Da Hofdmann Runderneuerungstechnik bisher lediglich als Kaltrunderneuerer eine Genehmigung nach ECE-R 109 hatte, habe man eine Erweiterung dieser bestehenden Genehmigung beim KBA beantragen müssen. Diese Genehmigung liege mittlerweile vor, so Reiner Hofdmann, sodass das Unternehmen seit Ende April nun auch erstmals heißrunderneuerte Lkw-Reifen herstellt und vermarktet. Und die Pläne in Wittmund gehen sogar noch weiter.
Die Verantwortlichen der österreichischen Schwarzmüller-Gruppe sind zufrieden mit der seit zwei Jahren laufenden Partnerschaft mit Krone Trailer, die Synergien liefern und Eigenständigkeit sichern soll (Bild: Schwarzmüller)

Partnerschaft zwischen Schwarzmüller-Gruppe und Krone Trailer liefert Synergien

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Zwei Jahre nach der Besiegelung der Partnerschaft zwischen der Schwarzmüller-Gruppe und Krone Trailer ziehen beide Unternehmen eine positive Zwischenbilanz. Was mit einer gemeinsamen strategischen Ausrichtung begann, wurde in den vergangenen Monaten Schritt für Schritt in konkrete Maßnahmen überführt. Im Mittelpunkt stehen dabei die gezielte Stärkung der Vertriebs- und Serviceaktivitäten, die Fortführung der etablierten Marken Schwarzmüller und Hüffermann als ausgewiesene Spezialisten in ihren jeweiligen Produktsegmenten sowie die operative Weiterentwicklung der Unternehmensgruppe, wie es dazu in einer Mitteilung der Wilhelm Schwarzmüller GmbH aus dem österreichischen Freinberg heißt.
Auf der kommenden Steinexpo-Messe Anfang September will Bohnenkamp sich wieder als Spezialist für Reifen, Räder und Felgen präsentieren (Bild: Bohnenkamp)

Bohnenkamp will Produktvielfalt auf Steinexpo-Messe „direkt erlebbar machen“

Bohnenkamp will sich auf der kommenden Steinexpo-Messe als „Spezialist für Reifen, Räder und Felgen im Erdbewegungs- und Baustellenbereich“ präsentieren und auf seinem Messestand sein umfassendes Produkt- und Serviceportfolio vorstellen. Die Kernmarken BKT und Maxam sollen dabei im Zentrum des Messeauftritts stehen. „Mit den vielseitigen Profilen dieser beiden starken Marken deckt Bohnenkamp lückenlos jeden Bedarf auf der Baustelle und im harten Geländeeinsatz ab“, heißt es dazu vonseiten des in Osnabrück ansässigen Großhändlers.
Nach dem Antragstart für die Förderperiode 2026 im April sind sich viele Beobachter einig, dass heuer deutlich weniger Fördermillionen aus dem Programm Umweltschutz und Sicherheit im Markt ankommen als es sollte – diese Wahrnehmung haben das BMV und das BALM nun mit ihren Antworten auf entsprechende Anfragen untermauert (Bild: Pneuhage)

BALM-Antwort untermauert Wahrnehmung im Markt, dass etliche Fördermillionen fehlen

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Spätestens zum jüngsten Truck Grand Prix, der Mitte Juli auf dem Nürburgring stattfand, hatte ein Thema die öffentliche Diskussion im Reifenmarkt erobert, das dort ansonsten nur selten zu finden ist: das Volumen des Förderprogramms Umweltschutz und Sicherheit (vormals: De-minimis), das seit 2021 stets bei 261,9 Millionen Euro gelegen hatte. Das Förderprogramm ist zwar überaus relevant, gerade auch für den Reifenmarkt, wo bekanntlich gut 60 Prozent der Mittel landen, berichtenswerte Anpassungen finden hingegen eher selten statt. Nach dem Antragstart für die Förderperiode 2026 im April sind sich nun allerdings viele Beobachter einig, dass heuer deutlich weniger Fördermillionen im Markt ankommen als es laut Bundeshaushaltsgesetz sollte. Auf Nachfrage der NEUE REIFENZEITUNG hat nun das zuständige Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) geantwortet und mit seiner Antwort diese öffentliche Wahrnehmung bestätigt.