Den „Wintersys 2“ gibt es in zwei Ausführungen: als sogenannte High-Performance-Variante für das breite Volumensegment (links) sowie als „Wintersys 2 UHP“ für größere und leistungsstärkere Fahrzeuge (Bilder: ATU)

„Wintersys 2“ der ATU-Eigenmarke Norauto in zwei Varianten verfügbar

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Nach seinem neuen Sommerreifen „Prevensys 5“ im Frühjahr bringt ATU auch ein neues Winterprofil seiner Eigenmarke Norauto auf den Markt – oder eigentlich gleich zwei. Denn die „Wintersys 2“ genannte und als High-Performance-Variante bezeichnete Ausführung ist vor allem für das breite Volumensegment gedacht und soll ausgewogene Wintereigenschaften mit hohem Fahrkomfort verbinden, während die Ultra-High-Performance-Version „Wintersys 2 UHP“ demnach für größere und leistungsstärkere Fahrzeuge ausgelegt ist und eine „entsprechend hohe Fahrstabilität“ biete. Eine abgestimmte Profilgestaltung soll zudem ein ruhiges und komfortables Abrollverhalten unterstützen. Die zweite „Wintersys”-Generation ist demnach ab sofort in allen gut 500 Filialen der deutschen Werkstattkette verfügbar, die zur französischen Mobivia-Gruppe gehört, aber auch über den Onlineshop auf ihren Webseiten. Sie sei – sagt das Unternehmen – „speziell für die winterlichen Straßenbedingungen in Europa entwickelt“ worden. [caption id="attachment_351930" align="aligncenter" width="1500"]Für seine zweite „Wintersys“-Generation bietet ATU eine 14-tägige Zufriedenheitsgarantie, in deren Rahmen Kunden die neuen Winterreifen seiner Eigenmarke Norauto zwei Wochen lang im Alltag testen können sollen (Bild: ATU) Für seine zweite „Wintersys“-Generation bietet ATU eine 14-tägige Zufriedenheitsgarantie, in deren Rahmen Kunden die neuen Winterreifen seiner Eigenmarke Norauto zwei Wochen lang im Alltag testen können sollen (Bild: ATU)[/caption]
Der von Turf Tech Tire entwickelte Luftlosreifen soll nach Unternehmensangaben auf Standardfelgen passen, sich optisch und im Fahrverhalten wie ein herkömmlicher Luftreifen präsentieren sowie außerdem noch runderneuerbar sein (Bilder: Turf Tech Tire)

„Zukunft des Reifens ist luftlos“, meint Entwickler eines neuen Prototypens

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Während Edwin Goudswaard, Leiter Forschung und Entwicklung im Reifenbereich von Continental, in einem in der Zeitung Die Welt veröffentlichten Interview gerade erst den bisherigen Standpunkt des deutschen Reifenherstellers, dass luftlose Reifen sich nicht auf breiter Front durchsetzen werden bzw. allenfalls für Nischenanwendungen eine Option sind, noch einmal bekräftigt hat, ist man bei dem US-Unternehmen Turf Tech Tire LLC gegensätzlicher Ansicht. „Die Zukunft des Reifens ist luftlos“, ist man dort überzeugt. Zumal der Anbieter einen neuen Prototypen entwickelt hat, bei dem über ein 3D-Druckverfahren hergestellte Federn aus Glasfaserverbundwerkstoff die Aufgabe übernehmen sollen, die bei konventionellen Reifen mit Druck beaufschlagter Luft zukommt. Neben den üblicherweise angeführten Vorteilen von Luftlosreifen wie unter anderem keine Pannen durch Luftverluste oder nicht erforderliche Überprüfungen des Fülldruckes verweist Turf Tire Tech nicht zuletzt darauf, dass ihr Produkt „ein sanftes, komfortables Fahrgefühl vergleichbar mit dem eines Luftreifens“ biete und zudem auf Langlebigkeit ausgelegt sei bzw. länger halte als herkömmliche Reifen. „Unser einzigartiges Design bietet eine hervorragende Seitensteifigkeit bei Kurvenfahrten sowie Längssteifigkeit beim Bremsen und Beschleunigen“, wie die US-Amerikaner darüber hinaus versprechen.
Über ein in Großbritannien neu gegründetes Unternehmen will SRI seine globale Dunlop-Markenstrategie vorantreiben (Bild: NRZ/Christian Marx)

SRI etabliert globale Dunlop-Kommunikationszentrale

Nach der weitgehenden Übernahme der Dunlop-Markenrechte von Goodyear hat Sumitomo Rubber Industries (SRI) in Großbritannien ein neues Unternehmen gegründet: Dunlop Branding Works Limited. Es soll als globale Kommunikationszentrale für die…
„Durch die Kooperation mit Check24 versprechen wir uns zusätzliche digitale Reichweite, Neukundengewinnung aller Altersklassen sowie die Verbindung des eigenen Filialnetzes mit der Onlinebuchung über Check24“, sagt Thies Völke, Managing Director bei der Reiff Süddeutschland Reifen und Kfz-Technik GmbH (Bild: Reiff)

Werkstattkooperation von Check24 und Reiff Süddeutschland

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Mit dem heutigen Tag starten Check24 und die zu dem Reifenhersteller Bridgestone zählende Reiff Süddeutschland Reifen und Kfz-Technik GmbH eine Werkstattkooperation. Im Zuge dessen werden 39 Betriebe letzteren Unternehmens – darunter 28 Kfz-Meisterbetriebe – wie zuvor schon solche von ATU, Bosch-Car-Service, Carat/Drivemotive, Euromaster, Garage4Tires, Reifen Müller oder Vergölst an das Werkstattnetzwerk der Vergleichsplattform angebunden. Hinzu kommen demnach 28 Reiff- sowie elf der zu der Vertriebsmarke Netto Reifen-Räder-Discount zählende Filialen des Anbieters, bei denen Verbraucher nunmehr direkt über Check24 Dienstleistungen wie Reifenmontage und Radwechsel sowie weitere Werkstattservices buchen können. Die Plattform will damit ihr Werkstattnetzwerk in Süddeutschland stärken, zumal sich die neu hinzugekommenen Standorte schwerpunktmäßig in Baden-Württemberg, Bayern und Hessen befinden sollen.
AutoBild SUV-Winterreifentest 2026

Keiner „vorbildlich“ im SUV-Winterreifentest von AutoBild

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In Sachen Reifentests bei AutoBild scheinen sich Veränderungen abzuzeichnen. Denn auf seine Webseiten veröffentlicht das Blatt einen Produktvergleich von zehn Winterprofilen in der Größe 225/55 R18 102V für SUVs/Crossover. Was auf den ersten Blick nicht ungewöhnlich erscheint. Doch der zweite offenbart, dass Kapitelnoten (auf Schnee, bei Nässe, im Trockenen und gegebenenfalls weitere wie Kosten/Wirtschaftlichkeit) nicht mehr genannt werden und dass das letztendlich siegreiche Modell trotz der Gesamtnote 1,3 nicht wie sonst üblich „vorbildlich“ bewertet wird. Die neue Bestbeurteilung lautet insofern nunmehr offensichtlich „sehr gut“, was den Erfolg des betreffenden Reifens an der Spitze des Wettbewerbsfeldes freilich nicht schmälert. Ob sich die am anderen Ende der Ergebnistabelle verwendete Einstufung des Schlusslichtes im aktuellen Test als „mangelhaft“ besser anhört als die bis dato in solchen Fällen verwendete Formulierung „nicht empfehlenswert“, möge ein jeder für sich entscheiden.
(Bild: Pexels/Charles Waweru)

Hans-Josef Weck verstorben

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Anfang September ist mit Hans-Josef Weck ein langjähriger Fahrensmann der Reifenbranche im Alter von 66 Jahren verstorben. Vielen in der Branche dürften seinen Namen vor allem mit der CaMoDo Automotive AG in Verbindung bringen, die hinter…
Der neue Bagger-Flotationreifen AWE 733 von Apollo Tyres soll Bodenverdichtung verringern und gleichzeitig „überragende Traktion und Langlebigkeit“ bieten (Bild: Apollo Tyres)

Apollo Tyres stellt neuen Flotationsreifen AWE 733 für mobile Bagger vor

Apollo Tyres baut sein Sortiment an Industriereifen mit der Einführung des Flotationsreifens AWE 733, der speziell für mobile Bagger entwickelt wurde, die auf weichem und empfindlichem Untergrund eingesetzt werden, weiter aus. Der AWE 733 soll die „Bodenverdichtung bei gleichzeitig überragender Traktion und Langlebigkeit“ verringern. Der AWE 733 ist in der Größe 600/50-22,5 erhältlich und wurde in Europa für Anwendungen im Bauwesen, im Infrastrukturbereich und bei Versorgungsunternehmen entwickelt, „bei denen ein geringer Bodendruck und zuverlässige Manövrierfähigkeit im Gelände unerlässlich sind“.
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Seit dem Berichtsjahr 2023 betrachtet das Kraftfahrtbundesamt mit seiner Statistik „Verkehr in Kilometern“ die Differenzen der Kilometerstände zwischen den Hauptuntersuchungen, was Rückschlüsse auf die Fahrleistungen ermöglich (Bild: NRZ/Christian Marx)

Gesamtfahrleistung in Deutschland zugelassener Kfz leicht gestiegen

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Laut dem Kraftfahrtbundesamt (KBA) hat die Gesamtfahrleistung in Deutschland zugelassener Kraftfahrzeuge im vergangenen Jahr bei 674,7 Milliarden Kilometern, was einem leichten Plus von 0,7 Prozent gegenüber 2024 entspricht, wo es demnach 670,2 Milliarden Kilometer waren. Mit 83,3 Prozent wurde der größte Anteil mit 562,3 Milliarden Kilometern durch Pkw erbracht. Wobei mit 25,8 Prozent ein deutlicher Anstieg der Jahresfahrleistung bei rein elektrisch angetriebenen Pkw verzeichnet werden konnte und deren durchschnittliche Jahresfahrleistung mit 11.312 Kilometern angegeben wird. Damit dieser Wert über den 8.406 Kilometern, auf die Benziner-Pkw kommen, aber unter den 13.526 Kilometern (plus 26,2 Prozent im Vergleich zu 2024), die es bei hybridbetriebenen Pkw ohne Plug-in gewesen sein sollen. Demgegenüber sei 2025 die durchschnittliche Jahresfahrleistung von Plug-in-Hybrid-Pkw im Vergleich zum Jahr davor um 4,9 Prozent auf 13.575 Kilometer gesunken.