Vergangene Woche kamen die Partner der RTC-Kooperation in Riesa zu ihrem Jahresauftakt zusammen, bei dem auch ein Vor-Ort-Besuch bei RTC Reifen & Autoservice Dierchen auf dem Programm stand (Bild: RTC)

Für 2026 nimmt sich RTC die „Grundausrichtung“ ihrer Einkaufsstrategie vor

Vergangene Woche sind die Partner der RTC-Kooperation zu ihrem Jahresauftakt zusammengekommen. Bei dem Treffen im sächsischen Riesa habe „die gemeinsame Rückschau auf ein erneut herausforderndes, zugleich aber auch erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 sowie die strategische Ausrichtung für die kommenden Monate“ im Mittelpunkt gestanden, heißt es dazu aus der RTC-Zentrale in Berlin.
Selbst in der Hochphase des Wintergeschäftes 2025/2026 soll der Anteil der auf Ganzjahresprofile entfallenden Check24-Reifenkäufe über demjenigen für allein auf die kalte Jahreszeit spezialisierte Modelle gelegen haben (Bild: Check24)

Erstmals mehr Ganzjahres- als Sommer-/Winterreifen über Check24 bestellt

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Seitens der Check24 Autoteile GmbH spricht man von einem „Wendepunkt im Reifenkauf in Deutschland“, womit der Betreiber der gleichnamigen Vergleichsplattform meint, dass im vergangenen Jahr über sie erstmals 50 Prozent aller Reifenbestellungen auf Profile für einen ganzjährigen Einsatz entfallen sind. Gegenüber 2024 entspreche dies einem Zuwachs um sechs Prozentpunkte, wie es unter Berufung auf eine Auswertung der Reifenkäufe auf Check24 weiter heißt. Dies wird als „deutlicher Hinweis auf die wachsende Bedeutung dieser Reifenkategorie“ gewertet, selbst wenn sich nach wie vor eine regionale Abhängigkeit zeigt. So wird mit 76 Prozent für die Stadtstaaten Berlin und Hamburg ein besonders hoher Anteil an Ganzjahresreifenbestellungen genannt, während er in Thüringen und Sachsen „nur“ bei jeweils 32 Prozent gelegen habe sowie die Quoten im Norden der Republik generell höher ausfallen als in Richtung Süden.
Bis dato dort als CFO fungierend, ist Fredrik Aaben (rechts) nunmehr neuer CEO bei Enviro Systems und damit Nachfolger von Fredrik Emilson, der dem Unternehmen während einer Übergangsphase als Senior Advisor zur Seite stehen soll (Bilder: Enviro Systems)

Führungswechsel bei Altreifenrecycler Enviro Systems

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Im Einklang mit dem Nachfolgeplan des schwedischen Altreifenrecyclers Enviro Systems hat Fredrik Aaben mit Wirkung zum 16. Januar die Aufgaben als Chief Executive Officer (CEO) des Unternehmens übernommen, bei dem Michelin größter Anteilseigner ist. Wie es in diesem Zusammenhang heißt, trete er damit im Zuge einer einvernehmlichen Vereinbarung zwischen Enviro und dem bisherigen Amtsinhaber die Nachfolge von Fredrik Emilson an, der den Schweden während einer Übergangsphase als Senior Advisor zur Seite stehen soll.
Die Schmierstoffmarke Castrol ist in Sachen Motor- und Getriebeöle, Fette etc. nicht nur Liefer- und Sponsoringpartner des bei Reifen auf Prometeon setzenden Teams MM Technology, sondern nutzt die bei der Rallye gewonnenen Erkenntnisse auch zur Optimierung seiner Produkte (Bild: Castrol)

Von Goodyear unterstütztes Team gewinnt Lkw-Wertung bei der Dakar

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In der Lkw-Wertung der am vergangenen Samstag zu Ende gegangenen Rallye Dakar in Saudi-Arabien ist erstmals ein litauischer Fahrer ganz nach vorne gefahren: Vaidotas Zala und seine beiden Kollegen Paulo Fiuza (Portugal) und Max van Grol (Niederlande) vom durch Goodyear unterstützten Nørdis Team De Roy FTP sind am Ende mit einem gut 20-minütigen Vorsprung von den Rennställen Instatrade Loprais Team De Roy FPT und Eurol Rallysport ins Ziel gekommen. Vorjahressieger Martin Macik mit seinen wie er aus der Tschechischen Republik stammenden Fahrerkollegen Frantisek Tomasek und David Svanda vom durch die Prometeon Tyre Group unterstützten Team MM Technology musste diesmal mit dem vierten Platz vorliebnehmen bei gut viereinhalb Stunden Rückstand auf den Sieger.
Nach „sieben intensiven und ereignisreichen Jahren“ stellt die NeroForce GmbH nun ihren Geschäftsbetrieb ein; der Sanierungsversuch im Zuge des im Sommer begonnenen Insolvenzverfahrens nimmt damit kein positives Ende (Bild: Screenshot)

Druck in der Runderneuerung: NeroForce stellt Geschäftstätigkeit ein

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Der wirtschaftliche Druck, unter dem die Runderneuerungsbranche seit Jahren steht, hat eine weitere Geschäftsaufgabe provoziert. Wie Andreas Vollborth (geb. Müller), geschäftsführender Gesellschafter der NeroForce GmbH (Ulm), erläutert, werde die Gesellschaft „nach sieben intensiven und ereignisreichen Jahren ihre Geschäftstätigkeit einstellen“. Man habe sich zwar seit der Gründung 2019 „erfolgreich in einem herausfordernden Wettbewerbsumfeld behauptet, Marktschwierigkeiten und Krisen überwunden“, so Vollborth, und beschrieb sein Unternehmen als „führenden Anbieter von hochwertigen Rauklingen, Schleifwerkzeugen und anderen Produkten für die Reifenrunderneuerung, die Fördergurtindustrie sowie den professionellen Reifenservice“. Doch die Herausforderungen waren augenscheinlich zu groß, wie im vergangenen Juni die Eröffnung des Insolvenzverfahrens zeigte.
Gerhard Maier (links) ist neuer Chefredakteur der Gummibereifung sowie der als AMZ bekannten Aftermarketzeitschrift und tritt in ersterer Funktion die Nachfolge von Martin Schachtner an, der als Redakteur künftig „als prägendes Gesicht“ beider Titel fungieren soll (Bild: Schlütersche Verlagsgesellschaft)

Gummibereifung (und AMZ) mit neuem Chefredakteur

Als die Gummibereifung Ende 2024 ihr 100-Jähriges feierte, ist Martin Schachtner als deren neuer Chefredakteur vorgestellt worden in Nachfolge des dann in den Ruhestand gewechselten Olaf Tewes. Nur rund ein Jahr später hat es bei dem zur Schlüterschen…
Albert Handtmann neue Felgen

Handtmann Metallguss Werk will Felgen durch Aluminiumdruckgussverfahren revolutionieren

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Die Albert Handtmann Metallgusswerk GmbH & Co KG hat innerhalb des Druckgussverfahrens Gießprozesse weiterentwickelt, die erstmals die Fertigung kompletter Aluminiumräder ermöglichen. Die neuen Light-Performance-Räder wiegen laut Unternehmensangaben bis zu 20 Prozent weniger als herkömmliche Räder aus dem Niederdruckguss. Damit erschließe der 360°-Lösungsanbieter ein bisher im Druckguss unerreichbares Marktsegment und setze laut eigenen Angaben neue Maßstäbe in der Branche.
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Anträge nach dem Förderprogramm „Umweltschutz und Sicherheit“ für 2026 können erst ab Mitte April vom Bundesamt für Logistik und Mobilität angenommen werden (Bild: Pneuhage)

Antragstellung für „Umweltschutz und Sicherheit“ erst ab Mitte April möglich

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Unternehmen aus dem mautpflichtigen Güterkraftverkehr sollten sich den 14. April rot in ihrem Kalender markieren. Anders als ansonsten üblich, können diese nämlich Anträge unter dem Förderprogramm „Umweltschutz und Sicherheit“ nicht bereits seit Januar stellen, sondern eben erst ab Mitte April.