Auf der IAA Transportation, die vorgestern in Hannover mit dem Pressetag begann, hat Michelin etwas vorgestellt, das der Hersteller als „ziemlich revolutionär“ und als „disruptive Innovation“ bezeichnet
und als „Weltneuheit“ angekündigt hatte: eine eigene Nachschneidemaschine. Wie Philipp Ostbomk dazu im Gespräch mit der NEUE REIFENZEITUNG betonte, zeichne sich die Nazca genannte und vom Hersteller in Eigenregie entwickelte Maschine insbesondere durch ihre hohe Effizienz aus, seien doch lediglich drei Minuten manuelle Arbeit erforderlich, bevor der vollautomatische Nachschneidevorgang gestartet werden könne. Da im hiesigen Markt derzeit schätzungsweise nur gut jeder zehnte Lkw-Reifen nachgeschnitten wird, bleibt immens viel ökonomisches und ökologisches Potenzial von Reifen ungenutzt. Das wolle man ändern, so der Vice President Sales B2B Europe North bei Michelin und betonte auf der Messe: „Wir glauben an das Mehr-Leben-Konzept“, in das der neue Nazca-Vollautomat konzeptionell eingebettet sei.