„Politisch verantwortliche Menschen müssen handeln! Damit unsere Industriequote in Deutschland nicht weiter sinkt“, sagt WdK-Hauptgeschäftsführer Boris Engelhardt (Bild: NRZ/Christian Marx)

Ab 2035 keine Kautschukproduktion mehr in Deutschland?

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Hat in den vergangenen Jahren das Aus von immer mehr deutschen Reifenwerken von Continental (Aachen), Goodyear (Philippsburg, Fürstenwalde, Fulda) oder Michelin (Hallstadt, Karlsruhe, Trier) schon für ordentlich Schlagzeilen gesorgt, könnte das alles noch schlimmer werden als bisher ohnehin schon befürchtet. Denn laut dem Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie (WdK), der die Interessen von über 200 Unternehmen mit mehr als 60.000 Beschäftigten und einem Gesamtjahresumsatz von mehr als zehn Milliarden Euro vertritt, erwartet die Mehrzahl der Spezialisten der Branche, dass es 2035 hierzulande keine Kautschukproduktion mehr geben wird.
Dazu, ob der ab Werk serienmäßig mit Contis „EcoContact 7“ bestückte N7, den Nissan gemeinsam mit einem chinesischen Joint-Venture-Partner auf die Räder stellt, irgendwann auch nach Europa/Deutschland kommt, kann der Autohersteller derzeit „keine Auskunft bzw. auch keinen Ausblick geben“ (Bild: Nissan)

Nissan N7 ab Werk auf Contis „EcoContact 7“

Continental hat von Nissan einen Erstausrüstungsauftrag erhalten für das neue vollelektrische Modell N7 des japanischen Automobilherstellers, das dieser gemeinsam mit seinem chinesischen Joint-Venture-Partner – der Dongfeng Nissan Passenger…
Motorradmarkt im Mai „spürbar abgekühlt“

Motorradmarkt im Mai „spürbar abgekühlt“

Selbst wenn per Ende Mai im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich zweistellige Zuwachsraten bei den Neuzulassungszahlen motorisierter Zweiräder in Deutschland dies nicht vermuten lassen würden, spricht der Industrieverband Motorrad e.V. (IVM) davon, dass sich „der Motorradmarkt nach einem insgesamt guten ersten Quartal spürbar abgekühlt“ habe hierzulande. Nach einem vor Monatsfrist noch bilanzierten „super April“ werden als Gründe dafür einerseits ein zu nasser Mai sowie der Umstand angeführt, dass letztgenannter Monat lediglich 18 Zulassungstage hatte. „Vor diesem Hintergrund wäre es keine Überraschung gewesen, wenn das Ergebnis etwas schwächer ausgefallen wäre, als viele nach dem starken ersten Quartal erhofft hatten. Mit gerade einmal 20.523 Neuzulassungen und einem überschaubaren Plus von 7,6 Prozent blieb der Mai allerdings deutlich hinter den Erwartungen zurück und fällt durchaus ein wenig enttäuschend aus“, sagt Christoph Gatzweiler, seit mehr als 25 Jahren Ressortleiter Technik beim IVM und außerdem dort unter anderem zuständig für die Zulassungsstatistiken des Verbandes. Insofern verwundert nicht, dass das Ende April aufgelaufene Gesamtmarktplus von rund einem Drittel nunmehr auf „nur noch“ ein gutes Viertel geschrumpft ist. Die im bisherigen Jahresverlauf rund 90.800 neu auf bundesdeutsche Straßen gekommenen Maschinen entsprechen in absoluten Zahlen aber immerhin noch einem Zuwachs von über 19.000 Fahrzeugen. Gleichwohl sind es damit aber auch 13.000 weniger als die beinahe 103.900 Neuzulassungen motorisierter Zweiräder, die der IVM für Januar bis Mai 2024 ausgewiesen hatte.
Hankook präsentierte Laufenn auf der Tire Cologne bewusst als „Schwestermarke“, was die neue Rolle der bisher als Zweitmarke geführten Marke im Unternehmen unterstreichen soll (Bild: NRZ/Arno Borchers)

Hankook feiert in Köln Premiere der neuen Winter I*Cept Evo4 und Evo4 SUV

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Hankook nutzte die Tire Cologne für eine umfassende Präsentation seiner aktuellen Produkte, wozu auch solche der „Schwestermarke Laufenn“ gehörten – der Hersteller spricht hier bewusst nicht mehr von einer Zweitmarke und unterstreicht damit die Relevanz von Laufenn. Hankook gab am AZuR-Gemeinschaftsstand außer einen Einblick in sein Alphatread-Heißrunderneuerungsprogramm. Im Mittelpunkt der Messepräsenz stand indes die Vorstellung des brandneuen Hankook Winter I*Cept Evo4, der „neue Maßstäbe“ setzen soll, dies insbesondere auch im Vergleich zu seinem direkten Vorgänger, und der jetzt auch in einer SUV-Variante auf den Markt kommen soll.
Auch dieses Jahr lockte die Abenteuer & Allrad wieder Zehntausende Besucher auf das Messegelände nach Bad Kissingen, wo sie über 400 Aussteller aus dem Offroad-, Camper- und Caravaningbereich erwarteten (Bild: NRZ/Arno Borchers)

In tragender Funktion – Traglast wird zentrales Thema der Abenteuer & Allrad

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Gerade Reifen für den Offroad-, Camper- und Caravaningbereich werden zumeist bis an die Grenzen des Zulässigen belastet – mitunter sogar darüber hinaus. Folglich steht das Thema Lastindex im Fokus, und zwar bei Herstellern wie auch bei Verbrauchern. Während die einen möglichst rollwiderstandsoptimierte und daher zumeist leichte Reifen herstellen wollen und müssen, so wie es der Gesetzgeber eben vorsieht, etwa über die neue Euro-7-Norm, wollen die anderen möglichst tragfähige und damit schwere Reifen. Ein Zielkonflikt der besonderen Art, wie es dazu auf der jüngsten Abenteuer & Allrad Anfang Juni in Bad Kissingen in vielen Gesprächen hieß.
Kumho Tire rückte seine Zweitmarke Marshal auf der Tire Cologne in den Messefokus und will diese in der Vermarktung, gerade in Deutschland, künftig wiederbeleben wolle (Bild: NRZ/Arno Borchers)

Kumho Tire will Marshal-Vermarktung in Deutschland wiederbeleben

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Kumho Tire hat auf der Tire Cologne groß aufgefahren. Und damit ist nicht nur die Verköstigung der Gäste auf der Standparty am Abend des ersten Messetages in Köln gemeint, bei der das Topmanagement um Il-Taik Jung, President und CEO des aus Südkorea stammenden Herstellers, auch einen Blick auf den Status quo des Hersteller und dessen weiteren Zukunftspläne warf. Auch in Sachen Produkte musste man bei Kumho Tire nicht allzu lange suchen, um festzustellen: da bewegt sich einiges. So rückte der Hersteller, der immerhin 20 Schlüsselprodukte vor Ort zeigte, ganz besonders seine Zweitmarke Marshal in den Messefokus und erklärte dazu, dass man diese in der Vermarktung künftig wiederbeleben wolle, vor allem auch auf dem deutschen Markt.
Am Brembo-Messestand bei der Automechanika Frankfurt werden unter anderem Bremsscheiben aus High-Carbon-Materialien, mit UV-Beschichtung sowie mit der patentierten „Pillar-Venting“-Technologie des Anbieters zu sehen sein (Bild: Brembo)

„Integrierter Ansatz für Mobililtätslösungen“ ist Brembos Automechnika-Thema

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Bei der diesjährigen Automechanika – sie findet vom 8. bis zum 12. September in Frankfurt am Main statt – ist auch Brembo wieder unter den erwarteten mehr als 4.400 Ausstellern. Der vor allem auf Bremssysteme spezialisierte Anbieter aus Italien will bei der Messe mit der klaren Botschaft auftreten, dass die Zukunft des Aftermarkets in einer „umfassenderen und stärker integrierten Sicht auf Mobilität“ liegt. Vor diesem Hintergrund wird das Unternehmen vor Ort ein vollständiges Ersatzmarkt- und Upgrade-Angebot präsentieren, das die zunehmende Komplexität der heutigen Mobilität widerspiegelt.
Continentals „UltraContact NXT“ kommt bereits das dritte Jahr in Folge bei den Tour-de-France-Servicefahrzeugen zum Einsatz, während der „RoadAttack 4“ in den Größen 120/70 R17 und 180/55 R17 offizieller Reifen der Begleitmotorräder bei dem Radrennen ist (Bilder: A.S.O.)

Erneut umfangreiche Conti-Präsenz bei der Tour de France

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Als einer der Hauptsponsoren der Tour de France ist Continental – wie zuletzt 2025 und auch schon in den Jahren zuvor – auch diesmal wieder sehr präsent bei dem bekannten Radrennen. Dies nicht nur durch sein Signet an der bzw. rund um die…
RuLa-BRW bringt einen neuen Heißrunderneuerten speziell für E-Busse im Stadtverkehr, den Berliner BUS400 Premium HL EV (Bild: RuLa-BRW)

Neuer Berliner-Heißrunderneuerter speziell für E-Busse im Stadtverkehr ist da

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Seit acht Jahren führt RuLa-BRW bereits das Busreifenprofil Berliner BUS400. Nun hat der Runderneuerer mit Sitz in Königs Wusterhausen südlich von Berlin das Line-up erweitert um den ebenfalls Heißrunderneuerten Berliner BUS400 Premium HL…