DISQ kürt 2026er-Qualitätssieger auch mit Blick auf Pkw-Reifen

DISQ kürt 2026er-Qualitätssieger auch mit Blick auf Pkw-Reifen

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Gemeinsam haben der Fernsehsender N-TV und das Deutsche Institut für Servicequalität (DISQ) in 55 Kategorien Deutschlands Qualitätssieger 2026 gekürt. Dazu wurde eine Onlinebefragung von rund 34.800 Kunden hinsichtlich deren Zufriedenheit mit der Qualität der Produkte/Dienstleistungen (30 Prozent), dem Angebot (20 Prozent), dem Kundenservice (20 Prozent), der Zuverlässigkeit (20 Prozent) sowie in Sachen Weiterempfehlung (zehn Prozent) von alles in allem fast 490 Unternehmen ausgewertet. In der Kategorie Pkw-Reifen erhielten elf Anbieter die für die entsprechende Analyse erforderliche Mindestanzahl von 100 Kundenmeinungen, wobei das Ranking letztendlich von Michelin angeführt wird mit 89,6 Punkten gefolgt von Goodyear (89,5 Punkte) und Continental (87,6 Punkte) auf den Rängen zwei und drei. Dabei hat sich in den Teildisziplinen Qualität der Produkte/Dienstleistungen und Kundenservice demnach jeweils Goodyear den ersten Platz sichern können, während Michelin beim Angebot und der Zuverlässigkeit ganz vorne liegen soll. Im Hinblick auf die Gesamtwertung lediglich in alphabetischer Reihenfolge gelistet werden darüber hinaus noch Bridgestone, Dunlop, Falken, Fulda, Hankook, Kleber, Pirelli und Vredestein.
„Gemeinsam mit der Renault Group steigern wir die Effizienz ihrer neuen Elektrofahrzeuge“, sagt Dr. Christian Strübel, Spezialist für das Thema Rollwiderstand von Pkw-Reifen bei Continental (Bild: Continental)

Strategische Partnerschaft von Continental und der Renault Group

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Im Rahmen einer strategischen Partnerschaft wollen Continental und die Renault Group die Entwicklung energieeffizienter Elektrofahrzeuge forcieren, da in diesem Zusammenhang nicht zuletzt besonders rollwiderstandsarme Reifen eine Rolle spielen. Vor diesem Hintergrund hat der deutsche Reifenhersteller für das Innovationsteam der Renault-Gruppe einen Reifen entwickelt, der mit einem um bis zu 35 Prozent geringeren Rollwiderstand als für die Bestnote „A“ im EU-Reifenlabel erforderlich aufwarten können soll. Bei einer Batteriereichweite von 500 Kilometern ließen sich damit rund 30 Extrakilometern je Ladung erreichen, wie Conti vorrechnet. Ausgangspunkt war demnach das in der Größe 205/45 R18 90H XL FR auch als Erstausrüstung für den neuen elektrischen Twingo zu dem französischen Automobilhersteller ans Band gelieferte „EcoContact 7“ genannte Profil des Anbieters, das er gezielt auf die Anforderungen der Renault Group zugeschnitten hat. Dafür entwickelte das Unternehmen eine speziell modifizierte Laufflächenmischung und ergänzte sie eigenen Worten zufolge um ein maßgeschneidertes Seitenwandkonzept sowie eine optimierte Reifenkonstruktion. [caption id="attachment_348676" align="aligncenter" width="1500"]Vorgestellt wurde der speziell für den französischen Automobilhersteller entwickelte rollwiderstandsoptimierte Conti-Reifen auf Basis des „EcoContact 7“ Anfang Juni bei der „Sustainability Tour“ der Renault Group in Guyancourt nahe Paris (Bild: Wlad Simitch) Vorgestellt wurde der speziell für den französischen Automobilhersteller entwickelte rollwiderstandsoptimierte Conti-Reifen auf Basis des „EcoContact 7“ Anfang Juni bei der „Sustainability Tour“ der Renault Group in Guyancourt nahe Paris (Bild: Wlad Simitch)[/caption]
Für den britischen E-Commerce-Pionier Michael Welch ist der Zeitpunkt, um mit einem Direct-to-Consumer- bzw. D2C-Geschäftsmodell in den Markt zu kommen, „perfekt“, sind die Margen im klassischen Geschäft doch mittlerweile hauchdünn, und das bei schwindenden Qualitätsunterschieden zwischen den Segmenten (Bild: Rolo Tires)

E-Commerce-Pionier Welch will mit Rolo Tires „traditionelle Handelskanäle umgehen“

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Kürzlich haben wir berichtet, dass Michael („Mike“) Welch – der britische Unternehmer, der vor allem durch die Gründung von Blackcircles.com und die spätere Entwicklung von Treadsy in Nordamerika bekannt wurde – den Start einer neuen Direct-to-Consumer- bzw. D2C-Reifenmarke namens Rolo Tires angekündigt hat. Im Gespräch mit unserer britischen Schwesterzeitschrift Tyres & Accessories erläutert Welch die weiteren Hintergründe von Rolo Tires, wo die Reifen produziert werden, welche Chancen er in einem sich verändernden europäischen Markt sieht und warum er glaubt, dass jetzt der richtige Zeitpunkt für eine mutmaßlich moderne, erschwingliche Premiumreifenmarke ist.

Zölle, Chaos und „Kaffeemaschinen-Politik“: Deldo-Manager Tom van Dyck warnt vor steigenden Reifenpreisen

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Eigentlich war das Schlimmste befürchtet worden, als im Herbst 2025 die weltweiten Unsicherheiten in der Reifenbranche zunahmen. Doch das befürchtete Worst-Case-Szenario blieb zunächst aus, wie Tom van Dyck, Director Sales & Organisation beim belgischen Großhändler Deldo auf der Tire Cologne bei einem Besuch der NEUE REIFENZEITUNG am Stand rückblickend erklärt. Dies heißt aber nicht, dass alles gut ist.
Yokohama Europe macht Daniel Bamberger zum General Manager und Managing Director Germany (Bild: Screenshot)

Yokohama Europe ernennt Daniel Bamberger zum General Manager und Managing Director Germany

Yokohama Europe hat einen neuen Marktverantwortlichen für Deutschland ernannt. Wie es dazu bei der derzeit auf Island stattfindenden Produktvorstellung des Reifenherstellers hieß, war Daniel Bamberger im April von UFI Filters zu Yokohama Europe…
AZUR-Netzwerkkoordinatorin Christina Guth rückte die Reifenkreislaufwirtschaft in den Fokus der Tire-Cologne-Besucher und bestritt mit ihren Partnern und Mitarbeitern zweifellos einen nicht unwesentlichen Teil des (Rahmen-)Programms der Messe (Bild: NRZ/Arno Borchers)

AZUR will „klare Forderungen an die Politik“ formulieren – Co-Veranstalter

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Eines der Schwerpunktthemen der Tire Cologne: die Reifenkreislaufwirtschaft. Und der Gravitationspunkt dazu: der AZUR-Gemeinschaftsstand mit immerhin 19 Ausstellern inmitten von Halle 7 der Koelnmesse. Dabei endete die AZUR-Präsenz in Köln längst nicht dort, nutzten die Verantwortlichen des Netzwerks um Koordinatorin Christina Guth die Messe doch auch umfassend für die Setzung eigener Inhalte, sodass man meinen möchte, das AZUR-Netzwerk wächst in die Rolle eines Co-Veranstalters hinein.
Die türkischen Wettbewerbshüter haben jetzt Kartellstrafen in Millionenhöhe gegen führende Reifenhersteller verhängt (Bild: Screenshot)

Kartellverfahren: Reifenhersteller müssen Millionenstrafen in der Türkei zahlen

Die türkische Wettbewerbsbehörde Rekabet Kurumu hat gestern das Ende 2024 eingeleitete Kartellverfahren mit dem Erlass mehrerer Bußgeldbescheide gegen führende Reifenhersteller offiziell abgeschlossen. Die Vorwürfe deckten dabei ein breites Spektrum wettbewerbswidriger Praktiken ab, das von abgestimmten Verhaltensweisen bei Preisrunden über vertikale Beschränkungen im Handel bis hin zu Absprachen auf dem Arbeitsmarkt (No-Poaching-Agreements bzw. Abwerbeverbote) reicht.

Semperit baut sein Angebot für AllSeason-Grip 2 aus

Zum 120-jährigen Markenjubiläum baut Semperit das Angebot seines Ganzjahresreifens AllSeason-Grip 2 aus. Mit 35 neuen Dimensionen deckt das Modell künftig ein deutlich breiteres Fahrzeugspektrum ab – vom klassischen Kompaktwagen über moderne Crossover- und SUV-Modelle bis hin zum anspruchsvollen UHP-Bereich für leistungsstärkere Fahrzeuge.
Die Druckluftrückgewinnungsanlage von PTI-Innovations steht in Benelux bereits in über 140 Werkstätten und kommt nun auch auf den deutschen Markt (Bild: PTI-Innovations)

Anlage zur Druckluftrückgewinnung kommt jetzt auch auf den deutschen Markt

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Vor gut zwei Jahren haben wir über die damals brandneue Druckluftrückgewinnungsanlage von PTI-Innovations aus den Niederlanden berichtet, die gerade in Werkstätten, in denen Lkw-Reifen montiert werden, mehrere Vorteile bietet. Wie es dazu nun vonseiten des Anbieters heißt, habe man die Anlage seither auf dem Benelux-Markt bereits mehr als 140 Mal verkauft – und sei nun auch in Deutschland am Start, wo kürzlich der erste Nutzer überzeugt werden konnte.