Rigdon-Geschäftsführer Günter Ihle hat die Äußerungen von Point-S-Frankreich-Chef Christophe Rollet zur Pkw-Reifenrunderneuerung mit „großer Verärgerung“ aufgenommen; diese seien grundlegend falsch und müssten zurückgenommen werden (Bild: NRZ/Arno Borchers)

AZuR und Rigdon üben harte Kritik an Point-S-Frankreich-Chef Rollet

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Kürzlich hatte Christophe Rollet in französischen Medien erklärt, er sehe die Pkw-Reifenrunderneuerung „ohne nachweisbaren Nutzen für die Umwelt“ und begründete dies etwa mit dem Verweis auf „einen höheren Rollwiderstand“ entsprechender Reifen. Auch meinte der Generaldirektor von Point S France, in der Pkw-Reifenrunderneuerung ein „strukturell nicht tragfähiges Wirtschaftsmodell“ zu erkennen, was er wiederum mit dem Verweis auf den in einem Schutzschirmverfahren steckenden Pkw-Reifenrunderneuerer Black-Star begründete. Nun üben der deutsche Interessenvertreter der Reifenkreislaufwirtschaft – die Allianz Zukunft Reifen (AZuR) – sowie Runderneuerer Rigdon harte Kritik an den Aussagen Rollets.
Der neue S Fit 2 von Laufenn kommt nun nicht nur – wie für eine Zweitmarke üblich – über das Ersatzgeschäft in den Reifenmarkt, sondern wird auch weitere Erstausrüstungsmarke von Hankook Tire in Europa (Bild: Hankook Tire Europe)

Hankook führt neuen Laufenn S Fit 2 auch über die Erstausrüstung ein

Mit dem neuen S Fit 2 bringt Laufenn einen neuen sportlichen Reifen auf den Markt, der „verlässliche Performance mit Effizienz und Langlebigkeit“ verbinden soll, während gleichzeitig das „Qualitätsversprechen der Dach-Marke Hankook“ bestehe. Die Reifenneuheit ist außerdem das erste Modell der Marke Laufenn, das in der Erstausrüstung bei europäischen Fahrzeugherstellern zum Einsatz kommt. Dem Vernehmen nach handelt es sich dabei um Modelle der Volkswagen-Gruppe und dahinterstehend die strategische Entscheidung des Reifenherstellers, künftig beide Marken bei europäischen OEMs zu platzieren. Im Handel ist der neue Laufenn S Fit 2 insgesamt in 94 Größen in Dimensionen von 15 bis 20 Zoll erhältlich; außerdem gibt es eine SUV-Ausführung des neuen Laufenn-Reifens in Dimensionen von 16 bis 20 Zoll.
An Pit-Stop-Filialen, wo zusätzlich zu den angebotenen Werkstattservices ein Kundendienstbüro der HUK-Coburg ansässig ist, soll künftig der vollständige Schriftzug des Versicherers zu sehen sein, während an allen anderen Standorten sein Logo ohne Schriftzug verwendet werde (Bild: HUK-Coburg)

Marktauftritt der Pit-Stop-Betriebe ändert sich

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Das Erscheinungsbild der bundesweit rund 300 Pit-Stop-Filialen ändert sich: Zusätzlich zu dem bisherigen Design der Werkstattkette mit rot-weißem Logo auf blauem Hintergrund sollen die Betriebe an der Außenfassade schrittweise zusätzlich ein HUK-Logo auf gelbem Hintergrund erhalten. „Die Ergänzung und die zusätzliche Farbwelt sind ein klares Signal, dass wir zur HUK-Coburg gehören“, erklärt Pit-Stop-Geschäftsführer Stefan Kulas diesen Schritt. Der Versicherungskonzern ist seit 2022 an dem Unternehmen beteiligt und hat seine Unternehmensanteile an der Werkstattkette 2025 auf 84,9 Prozent erhöht, während die restlichen 15,1 Prozent bekanntlich Bridgestone gehören. In einem ersten Schritt sollen dieses Jahr rund 50 Standorte ein Rebranding erfahren, unter anderem der gemeinsame in Sankt Augustin.
Die Werkstattkette ATU verweist auf die Ergebnisse einer beim Dekra-Testcenter Frankreich in Auftrag gegebenen Prüfung, wonach der neue „Prevensys 5“ ihrer Eigenmarke Norauto mit „langer Laufleistung und verbessertem Rollwiderstand“ aufwarten kann (Bild: ATU)

50.000-km-Laufleistungsgarantie für Norauto-Sommerreifen „Prevensys 5”

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Laufleistungsgarantien für Reifen sind im US-amerikanischen Markt schon lange gang und gäbe, doch offensichtlich will ATU dieses Thema auch hierzulande pushen. Denn die Werkstattkette präsentiert einen neuen Sommerreifen ihrer Eigenmarke Norauto und gewährt für das „Prevensys 5” genannte Profil eine „Haltbarkeitsgarantie von über 50.000 Kilometern innerhalb von fünf Jahren“. Zumal bei dessen Entwicklung ein besonderer Schwerpunkt auf hohe Laufleistung gelegt worden sei zusätzlich zu Verbesserungen in Sachen Rollwiderstand und Nasshaftung gegenüber dem Vorgängermodell „Prevensys 4”.
Auch dieses Jahr sollen Anfang März wieder mehr als 100.000 Zweiradfans zur Messe „Motorräder“ nach Dortmund gepilgert sein (Bild: NRZ/Christian Marx)

Positive Bilanz zur „Motorräder“-Messe in Dortmund

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Während der vier Messetage vom 5. bis zum 8. März hat die Dortmunder „Motorräder“ laut ihrem Veranstalter 102.000 Besucher in die fünf belegten Ausstellungshallen und aufs Außengelände gelockt. Entsprechend positiv fällt die Bilanz zu dem Event aus. „Der Termin Anfang März passt exakt zum Saisonstart. Dortmund ist der verlässliche Treffpunkt für Branche, Aussteller und Community seit über vier Jahrzehnten. Die Resonanz ist überwältigend: volle Hallen, stark genutzte Außenflächen und neue Indoor- und Erlebnisbereiche, in denen Besucherinnen und Besucher ausprobieren, testen und mitmachen können“, sagt Sabine Loos, Hauptgeschäftsführerin der Westfalenhallen-Unternehmensgruppe. „Unsere Teilnahme auf der ‚Motorräder Dortmund 2026‘ war ein voller Erfolg für uns. Wir konnten viele interessante Gespräche führen und vor allen Dingen ganz nah an unseren Kunden dran sein“, zieht auch Kai Warkotsch, Head of Purchasing Car & Moto Tires bei Reifen.com, ein positives Fazit der eigenen Messepräsenz.

Drifts, Schnee und Sicherheit: Das AMS-Wintertraining mit Bridgestone

Wieder einmal hat Auto Motor und Sport (AMS) gemeinsam mit Bridgestone ein Wintertraining angeboten. Es standen erneut Sicherheit und souveräne Fahrzeugbeherrschung im Mittelpunkt. Stattgefunden hat das Event im österreichischen Thomatal, wo die Teilnehmer im kalten Februar auf speziell präparierten Schnee- und Eisstrecken ihr fahrerisches Können erweiterten. Unter professioneller Anleitung trainierten die Teilnehmer das kontrollierte Handling leistungsstarker Fahrzeuge unter winterlichen Bedingungen. Zum Einsatz kamen Modelle der Marken Audi, BMW, Cupra und Maserati. Alle Fahrzeuge waren mit dem Bridgestone Blizzak 6 ausgestattet.
In dem Markt rollt der „Quatrac Pro 2“ in Größen angefangen bei 17 bis hin sogar zu 24 Zoll, wobei er ausgewählten Dimensionen für Geschwindigkeiten von bis zu 300 km/h freigegeben ist und in bestimmten Größen Ausführungen mit hoher Tragfähigkeit erhältlich sein sollen (Bild: NRZ/Christian Marx)

Von Grund auf neu: Vredesteins „Quatrac Pro 2“

Als Nachfolger des „Quatrac Pro“ bzw. „Quatrac Pro+“ hat Apollo Tyres den neuen, im vergangenen Herbst schon angekündigten Ganzjahresreifen „Quatrac Pro 2“ seiner Marke Vredestein vorgestellt. Wobei der indische Hersteller betont, dass er keine Weiterentwicklung eines bestehenden Reifendesigns ist, sondern die Ingenieure in seinem globalen Forschungs- und Entwicklungszentrum in den Niederlanden bei ihm „komplett bei null angefangen und das Profil, die Materialien und die Struktur neu konzipiert“ haben, um auf diese Weise – wie es weiter heißt – „Lösungen für die üblichen Probleme von UHP-Ganzjahresreifen zu finden“.

Winkler wächst: 20.000 Ersatzteile ab sofort in Rostock verfügbar

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Der Großhändler für Nutzfahrzeugersatzteile Winkler nimmt ab März 2026 seinen neuen Standort in Rostock in Betrieb. Mit dem neuen Lager will das Unternehmen seine Präsenz in Mecklenburg-Vorpommern stärken und Werkstätten, Fuhrparks und Betrieben die regionale Versorgung mit Ersatzteilen sowie Zubehör erleichtern.