Im Rahmen einer – wie es heißt – „fortgesetzten globalen Wachstumsstrategie“ für seine Motorradreifenmarke Avon Tyres will Reifenhersteller Goodyear deren Präsenz in Asien ausbauen (Bild: Goodyear)

In Asien will Goodyear mit Avon-Motorradreifen durchstarten

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Nachdem Goodyear die durch die Cooper-Akquisition unter das Konzerndach gelangte Marke Avon Tyres zu einer rein auf Motorradreifen fokussierten gemacht und ihr im betreffenden Segment zudem einen neuen Marktauftritt spendiert hat, will der Hersteller sie nunmehr auch im asiatischen Raum stärker pushen.
Yokohama will insgesamt gut 210 Millionen Euro in zwei neue OTR-Reifenwerke in Indien und Mexiko investieren und hat demnach auch schon begonnen, bisher noch in Goodyear-Fabriken erfolgende OTR-Reifenfertigung schrittweise an bestehende seiner Produktionsstandorte zu verlagern (Symbolbild: NRZ/Christian Marx)

Zwei neue Yokohama-Werke für OTR-Reifen geplant

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Nach ihrer Übernahme von Goodyears Off-The-Road-/OTR-Reifengeschäft vor gut einem Jahr hat die in Japan ansässige Yokohama Rubber Co. Ltd. Pläne zum Bau zweier neuer Produktionswerke für Reifen dieses Segmentes bekannt gegeben. Eines davon soll in Indien entstehen, das andere in Mexiko. Das Investitionsvolumen wird in Summe mit 245 Millionen US-Dollar angegeben, was nach derzeitigem Wechselkursverhältnis gut 210 Millionen Euro entspricht. Davon sind 130 Millionen US-Dollar (gut 110 Millionen Euro) für den Standort Gopalpur in Odisha/Indien vorgesehen, der für eine Kapazität von jährlich 9.150 Tonnen an Reifen für Bergbau- und Baumaschinen ausgelegt werden und seinen Betrieb im dritten Quartal 2028 aufnehmen soll. Die restlichen 115 Millionen US-Dollar bzw. knapp 100 Millionen Euro werden demzufolge in die Fabrik in Saltillo (Coahuila/Mexiko) fließen, wo Yokohama derzeit schon ein Pkw-Reifenwerk baut. Ab dem zweiten Quartal 2028 ist dort zusätzlich dann noch die Fertigung von Reifen für Bergbau-, Bau- und auch Landmaschinen mit einer Kapazität von 10.650 Tonnen pro Jahr geplant.
Einziges EV-Profil im AutoBild-Ganzjahresreifentest vor allen Konkurrenten

Einziges EV-Profil im AutoBild-Ganzjahresreifentest vor allen Konkurrenten

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Seinen neuesten Ganzjahresreifentest hat AutoBild eigenen Worten zufolge „speziell in Richtung Elektrofahrzeuge ausgerichtet“. Dies nicht zuletzt deshalb, weil „die Verkäufe der Profile mit einer speziellen EV-Empfehlung (für ‚Electric Vehicles‘) auf der Reifenflanke (…) im letzten Jahr noch mal deutlich zugelegt“ hätten, wie das Blatt unter Berufung auf Angaben von eBay in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe 21/2026 schreibt. Dabei schlägt sich die EV-Ausrichtung allerdings nicht unbedingt in der Auswahl der Probanden nieder. Denn unter den acht geprüften Kandidaten ist lediglich ein einziges Reifenmodell, das speziell für Elektroautos gedacht ist. Bei den anderen sieben Modellen handelt es sich um konventionelle Allwetterreifen. Wobei jedoch die meisten der vertretenen Hersteller/Marken explizit über ihre Produkte sagen, dass sie sowohl für klassische Verbrenner als auch für Elektrofahrzeuge ausgelegt sind. Bei den einzelnen Testkriterien und deren Gewichtung ist ebenso alles so geblieben wie bei den sonstigen Ganzjahresvergleichen des Magazins wie zuletzt etwa dem im vergangenen Herbst. Insofern ergibt sich der EV-Schwerpunkt des aktuellen Tests vielmehr aus der Wahl der Testdimension 215/55 R18 99V, die laut AutoBild „besonders gefragt unter den modernen Stromern“ ist. Hinzu kommt, dass als Testfahrzeuge – ein Kia EV3 für die Prüfungen bei Nässe und im Trockenen auf Hankooks „Technoring“ in Südkorea sowie ein Cupra Born für diejenigen auf Schnee auf dem „Technotrac“ desselben Reifenherstellers im finnischen Ivalo – rein elektrisch angetriebene Modelle zum Einsatz kamen. Zur Schwerpunktwahl passt zudem, dass sich der einzige EV-Reifen im Produktvergleich den Sieg hat sichern können.
Sumitomo Rubber Industries konnte seine Profitabilität steigern, wobei die Reifensparte zu der Entwicklung überdurchschnittlich beitrug (Bild: NRZ/Arno Borchers)

Dunlop-/Falken-Hersteller wächst und wird profitabler

Sumitomo Rubber Industries (SRI) konnte seine Geschäftskennzahlen im ersten Quartal des neuen Jahres mitunter deutlich verbessern, wobei hier die für das Unternehmen zentrale Reifensparte den maßgeblichen Treiber darstellte. Während der…
Laut dem darauf spezialisierten und seit 2023 mehrheitlich zur Pneuhage-Gruppe gehörenden Anbieter RR Team gestaltet sich das Komplettradgeschäft durch ein „deutlich verändertes Bestellverhalten“ der Autohäuser anspruchsvoller als in der Vergangenheit (Bild: Pexels/Erik Mclean)

Winterkomplettradgeschäft mit Autohäusern wird immer anspruchsvoller

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Die Zeitschrift Auto Service Praxis hat ein Interview mit Tiemo Emig, Geschäftsführer der RR Team GmbH, zum Thema Komplettradgeschäft veröffentlicht. Denn das im mittelhessischen Laubach ansässige, am rund 150 Kilometer westlich davon gelegenen ehemaligen Meyer-Lissendorf-Standort in Gönnersdorf (Rheinland-Pfalz) eine vollautomatische Rädermontageanlage betreibende und seit 2023 mehrheitlich zur Pneuhage-Gruppe gehörende Unternehmen ist genau darauf spezialisiert.
Im Juni ist Maxxis bei gleich vier Veranstaltungen jeweils mit einer eigenen Präsenz vor Ort vertreten (Bild: Maxxis Interenational)

Voller Terminkalender für Maxxis International

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In Form einer – wie das Unternehmen selbst sagt – „dynamische[n] Event-Reise durch Deutschland“ hat sich Maxxis International GmbH für den Juni einiges vorgenommen. Zumal man im kommenden Monat bei gleich mehreren Veranstaltungen Flagge…
Aeolus Tyre will eine Nfz-Reifenfabrik in Ägypten und damit in der Nähe des europäischen Marktes errichten (Bild: NRZ/Arno Borchers)

Aeolus Tyre will seine erste Reifenfabrik außerhalb Chinas in Ägypten bauen

Aeolus Tyre plant die Errichtung einer Fabrik in Ägypten, in der nach der auf 20 Monate angelegten Bauphase jährlich 1,5 Millionen Lkw-, 30.000 Landwirtschafts- sowie 30.000 OTR-Reifen gebaut werden sollen. Wie es dazu in einer Börsenmitteilung heißt, wolle das chinesische Unternehmen dazu rund 2,7 Milliarden Yuan (341 Millionen Euro) investieren.
Otto Just präsentiert auf dem kommenden Truck Grand Prix die neuen Advance-Reifen der zweiten Generation, dazu gehört etwa das Profil GC-D2 für den On/Off-Einsatz sowie der Fernverkehrstrailerreifen GLT2 (Bild: Otto Just)

Otto Just präsentiert sich und neue Advance-Reifen beim Truck Grand Prix

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Die Otto Just GmbH & Co. KG wird beim diesjährigen Truck Grand Prix (10.-12. Juli) am Nürburgring erstmals als Aussteller vertreten sein und dort unter anderem die neue zweite Generation der Lkw-Reifen der Exklusivmarke Advance vorstellen, beim Großhändler „2nd Generation“ genannt. „Mit neuen Größen, weiterentwickelten Profilen und einer noch stärkeren Ausrichtung auf unterschiedliche Einsatzbereiche baut das Unternehmen sein Nutzfahrzeugportfolio gezielt aus“, heißt es dazu vonseiten des Großhändlers.
RTS Räder Technik Service stellt ein neues RDK-System bestehend aus dem RTSensor Truck+Bus mit zwei möglichen Befestigungsarten sowie dem dazugehörigen Programmier- und Diagnosegerät RTS Tool Truck+Bus vor (Bild: RTS)

RTS präsentiert neues RDK-System für schwere Nutzfahrzeuge

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Die RTS Räder Technik Service GmbH erweitert ihr Produktportfolio um ein universales Reifendruckkontrollsystem für schwere Nutzfahrzeuge. Das RDK-System besteht aus dem flexibel montierbaren RTSensor Truck+Bus sowie dem dazugehörigen Programmier- und Diagnosegerät RTS Tool Truck+Bus und ist ab sofort erhältlich. Ein „besonderer Vorteil“ des neuen 433-MHz-Sensors liege dem Anbieter zufolge in den zwei möglichen Befestigungsarten an der Felge. Der Sensor kann entweder direkt am OE-Ventil mit dem vom Hersteller vorgegebenen Anzugsmoment montiert werden oder eben per Halteband, dem separat erhältlichen sogenannten RTSensor Truck+Bus Strap. Der Gurt ist für Felgen in 17,5, 19,5 und 22,5 Zoll erhältlich und verfügt über eine integrierte Tasche zur Aufnahme des Sensors. „Das Band wird an der tiefsten Stelle um die Felge gelegt, festgezogen und per Klettverschluss sicher fixiert. Diese Montageart schützt den Sensor zuverlässig vor Beschädigungen bei der Reifenmontage und -demontage“, unterstreicht dazu RTS.