Gummistrada gibt Gas: Mit Zigzag-Profil und Nischen-Power zum Erfolg

Messegeflüster abseits des Massengeschäfts: Wir haben Peter-Alexander van’t Hof und seine Tochter Romee auf der Tire Cologne getroffen. Im Gepäck? Jede Menge Pläne für sein Unternehmen Gummistrada und die gleichnamige Marke, eine gesunde Portion Gelassenheit und die Erkenntnis, dass Nischenmärkte manchmal die besten Kurven bieten.

Nächster Meilenstein in Ägypten: Sailun plant weitere Milliardeninvestition

Sailun kündigte im Sommer 2025 den Bau eines Reifenwerkes in Ägypten an. Fertigstellung 2027. Im April dieses Jahres gab der chinesische Reifenhersteller Erweiterungspläne für das noch nicht fertiggestellte Werk bekannt. Nun wurden an der Shanghai Stock Exchange zwei weitere umfangreiche Dokumente vorgelegt. Sollten die Aktionäre und zuständigen Behörden zustimmen, wird Sailun beeindruckende weitere 1,14 Milliarden US-Dollar investieren, um die Produktionskapazitäten in Ägypten zu erhöhen. Das Projekt würde die jährliche Produktionskapazität um 27 Millionen Pkw-Reifen, 1,65 Millionen Lkw- und Busreifen sowie 20.000 Tonnen Offroadreifen erweitern.
Optisch soll Generals „Grabber AT³ᴾˡᵘˢ“ seinen Einsatzbereich unterstreichen dank eines robusten Seitenwanddesigns mit betontem Schulterbereich, klarer Profilkennzeichnung und Technologielogos, was ihm laut Hersteller Continental „einen kraftvollen Look“ verleihe (Bild: NRZ/Christian Marx)

Mehr Evolution als Revolution: Generals „Grabber AT³ᴾˡᵘˢ“

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Continental hat im Rahmen der diesjährigen „The Tire Cologne“ nicht nur ein ganz klares Bekenntnis abgegeben zu der Reifenmesse in Köln, sondern dort auch neue bzw. weiterentwickelte Produkte gezeigt: einerseits den Multifunktionsreifen für den gemischten Einsatz auf Mehrzweckfahrzeugen „MPT91“ der Marke Continental sowie andererseits den „Grabber AT³ᴾˡᵘˢ“ der Konzernzweitmarke General Tire. Wobei Matthias Stemwedel, Internationaler Key-Account-Manager für General Tire in Deutschland, mit Blick auf beide Modelle gegenüber der NEUE REIFENZEITUNG mehr von Evolution als von einer Revolution spricht. Schließlich weise der „MPT91“ das gleiche Profildesign wie sein Vorgänger „MPT81“ auf, gleichwohl aber auch diverse Verbesserungen gegenüber diesem. Der neue General-Reifen wird von ihm ebenfalls weniger als komplette Neu-, sondern mehr als konsequente und diverse Optimierungen aufweisende Weiterentwicklung des bisherigen „Grabber AT³“ beschrieben. [caption id="attachment_348780" align="alignleft" width="1100"]Zur Reifenmesse „Tire Cologne“ hatte Continental über das General-Profil hinaus mit dem „MPT91“ – ein Multifunktionsreifen für den gemischten Einsatz auf Mehrzweckfahrzeugen – noch eine weitere Neuheit mitgebracht, dessen Profildesign gegenüber dem Vorgänger allerdings unverändert geblieben ist (Bilder: NRZ/Christian Marx) Zur Reifenmesse „Tire Cologne“ hatte Continental über das General-Profil hinaus mit dem „MPT91“ – ein Multifunktionsreifen für den gemischten Einsatz auf Mehrzweckfahrzeugen – noch eine weitere Neuheit mitgebracht, dessen Profildesign gegenüber dem Vorgänger allerdings unverändert geblieben ist (Bilder: NRZ/Christian Marx)[/caption]
Drei neue Größen erweitern die bisher verfügbare Dimensionspalette des „K60 Scout“ der Marke Heidenau (von rechts): 120/70 B17 für das Vorder- sowie 160/60 B17 und 180/55 B17 für das Hinterrad (Bild: Reifenwerk Heidenau)

Dank zusätzlicher Größen mehr „K60-Scout“-Bereifungsmöglichkeiten

Das Reifenwerk Heidenau hat das Lieferprogramm seines Profils „K60 Scout“ um drei neue Größen erweitert, sodass mehr Motorräder – vom klassischen Café Racer bis hin zu Supermoto-Maschinen – mit ihm bereift werden können. Die zum…
Bei der Neuausrichtung seines B2B-Geschäftes handelt Autodoc nach eigenem Worten aus einer Position „operativer und finanzieller Robustheit“ heraus und werde 2026 – sagt Unternehmens-CFO Lennart Schmidt – für den Teilehändler ein Jahr sein, in dem er „schlanker und strukturell stärker aus dieser Phase hervorgeht“ (Bild: Autodoc)

B2B-Neuausrichtung bei Autodoc (be-)trifft Mitarbeiter dort

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Der Onlineteilehändler Autodoc ist bekanntlich nicht nur im Geschäft mit dem Verbraucher (B2C – Business to Consumer) aktiv, sondern hat zuletzt vermehrt auch Werkstätten angesprochen bzw. sich stärker im B2B-Segment (Business to Business) engagiert. In letzterem Bereich habe man sich unter der Bezeichnung Autodoc Pro zwischenzeitlich als feste Größe im Markt etabliert, sagt Dmitri Zadorojnii als CEO des in Berlin ansässigen Unternehmens. Gleichwohl wird eine Neuausrichtung der B2B-Sparte angekündigt. Sie soll auf ein volldigitales Betriebsmodell umgestellt werden, nachdem bis dato das „Phygital“-Konzept verfolgt wurde, bei dem eine digitale Plattform mit persönlichem Support durch lokale Servicemitarbeiter kombiniert wird.
Gitis neuer „Synergy H3“ wird zunächst über die Erstausrüstung bei BMWs iX1 und iX2 im Markt eingeführt (Bild: NRZ/Christian Marx)

„Synergy-H3“-Ersatzmarktstart Ende 2027 – „E-Synergy“ kommt schon im Herbst

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Bei der diesjährigen „The Tire Cologne“ hat Giti Tire erstmals den Nachfolger seines „Synergyᴴ²“ einem breiteren Publikum präsentiert. Dabei wurde der neue Pkw-Sommerreifen, der gemäß der leicht geänderten Namenskonvention des Herstellers als „Synergy H3“ bezeichnet wird, bei der Reifenmesse in Köln montiert an einem BMW iX2 gezeigt. Zumal das Profil dort und auch beim iX1 des Automobilherstellers als Erstausrüstung verbaut wird in der Dimension 245/40 R20 99Y XL mit entsprechender OE-Kennung (Stern) auf der Seitenwand und insofern zunächst darüber in den Markt rollt. [caption id="attachment_348745" align="aligncenter" width="1500"]Laut Fabio Pecci-Boriani, Deputy General Manager Product Line Management bei der in Hannover ansässigen Giti Tire R&D Centre (Europe) GmbH, soll ein anderer Automobilhersteller als BMW den „Synergy H3“ bei Blindvergleichen mit Produkten mehrerer Reifenanbieter für eines von Continental gehalten haben (Bild: NRZ/Christian Marx) Laut Fabio Pecci-Boriani, Deputy General Manager Product Line Management bei der in Hannover ansässigen Giti Tire R&D Centre (Europe) GmbH, soll ein anderer Automobilhersteller als BMW den „Synergy H3“ bei Blindvergleichen mit Produkten mehrerer Reifenanbieter für eines von Continental gehalten haben (Bild: NRZ/Christian Marx)[/caption]

Evonik startet Produktion von nachhaltiger Kieselsäure in der Türkei

Der Spezialchemiekonzern Evonik hat einen wichtigen Schritt beim Ausbau seines nachhaltigen Produktportfolios im Wirtschaftsraum EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika) gemacht. Wie das Unternehmen mitteilt, hat das Werk für gefällte Kieselsäure im türkischen Adapazarı die internationale Nachhaltigkeitszertifizierung „ISCC Plus“ erhalten. Es ist der erste zertifizierte Kieselsäure-Standort des Essener Unternehmens in dieser Region.
Der neue Dunlop-Motocrossreifen „Geomax MX54“ ist ab sofort in 17 Größen erhältlich und soll die bisherige Lücke zwischen dem mittlerweile eingestellten Hartbodenreifen „Geomax MX71“ und dem „Geomax M34“ besser als je zuvor überbrücken (Bild: Goodyear)

Für mittelhartes bis hartes Terrain: Dunlops neuer „Geomax MX54“

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Ab sofort ist der Nachfolger des Dunlop-Motocrossreifens „Geomax MX53“ verfügbar. Das „Geomax MX54“ genannte Profil der bei Motorradreifen nach wie vor zu Goodyear, sonst aber zu Sumitomo Rubber Industries (SRI) zählenden Marke ist Anbieteraussagen zufolge in 17 Größen erhältlich, für mittelhartes bis hartes Terrain ausgelegt und entwickelt worden, um dauerhafte Spitzenleistung für Fahrer jeder Erfahrungsstufe zu bieten. Im Vergleich zum Vorgänger soll er „ein größeres Einsatzspektrum sowie ein deutlich verbessertes Performance-Paket“ bieten. Wie der Sand- und Schlammreifen „Geomax MX14“ und der „Geomax MX34“ für weiches bis mittelhartes Terrain wird auch der „Geomax MX54“ in der FIM Motocross-Weltmeisterschaft (MXGP) eingesetzt. Mit technologischen Neuerungen soll der Neuzugang im „Geomax“-Portfolio dabei die bisherige Lücke zwischen dem mittlerweile eingestellten Hartbodenreifen „Geomax MX71“ und dem „Geomax MX34“ besser als je zuvor überbrücken. [caption id="attachment_348766" align="aligncenter" width="1500"]Dunlops neuer „Geomax MX54“ soll sich unter härtesten Bedingungen bzw. im Einsatz bei einigen der stärksten Motocrossprofis der Welt bereits bewährt haben (Bild: Goodyear) Dunlops neuer „Geomax MX54“ soll sich unter härtesten Bedingungen bzw. im Einsatz bei einigen der stärksten Motocrossprofis der Welt bereits bewährt haben (Bild: Goodyear)[/caption]
Joachim Kühr kümmert sich bei Hankook Reifen Deutschland künftig um die Betreuung von Nfz-Flottenkunden (Bild: Hankook)

Hankook erweitert sein deutsches Key-Account-Team für Lkw-Flottenkunden

Hankook Reifen Deutschland hat sein Key-Account-Team für die Betreuung von Lkw-Flotten erweitert. Wie der Hersteller mitteilt, unterstützt Joachim Kühr seit Februar Robert Luck auf dem deutschen Markt und bringt dazu immerhin 35 Jahre Branchenerfahrung mit zuletzt jeweils gut zehn Jahren bei Bridgestone und bei Euromaster mit. Das Duo ist primärer Ansprechpartner für alle Kunden von Hankook, die in Deutschland Lkw-Großflotten betreiben. „Mit Branchenkenntnis und Technikwissen beraten Luck und Kühr Flottenbetreiber rund um Produktauswahl und -einsatz. Das beginnt mit dem Erstellen eines Anforderungskatalogs und reicht bis zu Verwertungskonzepten für ausgediente Reifen. So stellt Hankook sicher, dass jeder Kunde den für ihn bestgeeigneten Reifen im Einsatz hat und diesen über dessen gesamte Lebenszeit hinweg effizient und wirtschaftlich nutzt“, so der Hersteller.