Kautschukindustrie sieht Deutschlands industrielles Fundament gefährdet

Kautschukindustrie sieht Deutschlands industrielles Fundament gefährdet

„Die dringend erforderlichen Reformen zur Stärkung des Industriestandortes müssen jetzt kommen. Es darf keinen Aufschub mehr geben“, appelliert der Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie (WdK) in Richtung der Politik und stellt sich damit hinter einen an die Bundesregierung adressierten Brandbrief der Metall- und Elektroindustrie. „Es muss jeder begreifen, dass unser industrielles Fundament und damit die Grundlage von Wohlstand und letztlich einer funktionierenden Demokratie auf dem Spiel stehen“, ergänzt WdK-Präsident Michael Klein. Dies gelte vor allem für die systemrelevante deutsche Kautschukindustrie, deren Produkte in allen strategisch wichtigen Lebensbereichen vertreten seien, ergänzt er nicht zuletzt mit Blick auf die von der Farbe Rot dominierte Halbjahresbilanz der Branche.
Laut seines CEOs Philipp von Hirschheydt verfolgt Aumovio das Ziel, sich „auf das Kerngeschäft zu fokussieren“ und konzentriere sich im Zuge dessen auf Technologien, die als Wachstums- und Werttreiber für das Unternehmen identifiziert wurden (Bild: NRZ/Christian Marx)

Weiterer Aumovio-Verkauf nach Trennung vom Standorts Mechelen

Hat die frühere Continental-Sparte Automotive, die seit gut einem Jahr unter dem Namen Aumovio eigenständig im Markt agiert, vor Kurzem erst den Abschluss des im Frühjahr angekündigten Verkaufes seines Standortes in Mechelen/Belgien an die…
ZC Rubber und Linglong haben Absichtserklärungen unterzeichnet, Reifenwerke in Ägypten errichten und dafür zu zusammen rund 2,5 Milliarden US-Dollar bzw. gut 2,1 Milliarden Euro in dem Land investieren zu wollen (Bild: NRZ/Christian Marx)

China-Hersteller beabsichtigen Milliardeninvestitionen in Reifenwerke

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Laut dem ägyptischen Ministerium für Investitionen und Außenhandel hat die Zhongce Rubber Group (ZC Rubber) eine Absichtserklärung unterschrieben, die Errichtung eines integrierten Komplexes zur Produktion von Reifen in dem Land prüfen zu wollen. Damit ist der chinesische Reifenhersteller allerdings nicht der einzige Anbieter aus dem Reich der Mitte mit derlei Plänen, bestätigen Medien aus der Region darüber hinaus doch ein schon vor einigen Monaten bekannt gewordenes ähnliches, dabei aber sogar noch ungleich größeres Vorhaben von Linglong Tire.
Während der Automechanika werden an allen Messetagen für (Nutzfahrzeug-)Werkstätten diversen Workshops zu in den Betrieben aktuellen Themen angeboten (Bild: Messe Frankfurt Exhibition GmbH/Pietro Sutera)

„Werkstatt-Know-how im Viertelstundentakt“ bei der Automechanika

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Kamera- und radarbasierte Fahrerassistenzsysteme – sogenannte Advanced Driver Assistance Systems (ADAS) – sind bei modernen Nutzfahrzeugen mittlerweile gesetzlich vorgeschrieben und gehören damit immer häufiger zum Werkstattalltag im Bus-/Lkw-Servicegeschäft aktiver Betriebe. Genau diese können sich über kostenlose Praxisworkshops freuen, die bei der Automechanika Frankfurt in der kommenden Woche angeboten werden sollen. Da auch die professionelle Instandsetzung von Caravans und Reisemobilen spezielles Know-how erfordert, wolle man Fachbesuchern auch das kostenlos an allen Messetagen vermitteln, heißt es weiter. In diesem Zusammenhang spricht die Messe Frankfurt von „Werkstatt-Know-how im Viertelstundentakt“ und meint damit die zahlreichen täglich während der Automechanika angebotenen Workshops dazu.
Wie bisher schon in Sachen Altreifen und Altöle arbeitet Gettygo auch bei der Entsorgung von Kfz-Teilen mit der KrW GmbH zusammen (Bild: Gettygo)

Altteileentsorgung gemäß EU-Verordnung bei Gettygo integriert

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Können Reifenhändler/Werkstätten/Autohäuser schon seit Längerem über Reifen und Rädern hinaus auch ihren Bedarf an Kfz-Teilen über die B2B-Plattform Gettygo decken, hat das gleichnamige Unternehmen im Bereich Service nunmehr außerdem noch die Entsorgung von alten Kfz-Teilen integriert. Das Ganze lässt sich demnach per Klick direkt im Shop veranlassen. Damit will der in Bruchsal ansässige Reifengroßhandel seinen Kunden einen zusätzlichen Mehrwert bieten. Bei alldem soll die Teileentsorgung gemäß der EU-Abfallverbringungsverordnung erfolgen, die strenge Kontrollen, digitale Nachweispflichten und klare Umweltstandards vorsehe, um unsachgemäße Entsorgungspraktiken einzudämmen und Kreislaufwirtschaft in Europa zu stärken. „Werkstätten wollen sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren. Gleichzeitig müssen sie sicherstellen, dass auch bei der Entsorgung alles zuverlässig und ordnungsgemäß abläuft“, sagt Gettygo-Teilespezialist Gregor Knosala.
Unter anderem benennt das Unternehmen in der Materialumschlagsbranche den auf die mobile Reifenmontage spezialisierten „Solideal On-Site Service“ um in „Solideal On-Site by Michelin“ (Bild: Michelin)

Neustrukturierung des Michelin-Markenportfolios im Off-Highway-Bereich

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Vor dem Hintergrund des im vergangenen einem Jahr abgeschlossen Verkaufes seiner Produktgruppen Ketten/Diagonalreifen für den Baubereich der Marke Camso strukturiert Michelin das Markenportfolio seiner Off-Highway-Aktivitäten (landwirtschaftliche Ketten und Kettensysteme, Materialumschlag sowie Schneemobilketten) neu. Mit diesem Schritt will sich das Unternehmen zu einem führenden Akteur in diesem Segment entwickeln und dafür „umfassende, innovative und nachhaltige Lösungen anbieten“. Andere Konzernmarken und das Know-how bei Verbundwerkstoffen sollen den Anbieter dabei unterstützen.
„Für mich zählt am Ende, was auf der Straße wirklich passiert und genau das will ich zeigen. Ehrlich, nahbar und aus der Sicht von jemandem, der Autos und Hochleistung liebt“, so Daniel Abt mit Blick auf die laut dem Reifenhersteller langfristig angelegte Zusammenarbeit mit Continental (Bild: Continental)

Daniel Abt ist jetzt Performance-Botschafter von Continental

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Vor einigen Jahren noch als Markenbotschafter für Michelin und auch die Fahrzeugmarke Cupra aus dem Volkswagen-Konzern aktiv, hat der Influencer, ehemalige Rennfahrer, Chief Commercial Officer (CCO) der Abt-Gruppe und Sohn von Hans-Jürgen Abt – geschäftsführender Gesellschafter dieses Tuningunternehmens aus Kempten im Allgäu – eine ähnliche Rolle bei dem deutschen Reifenhersteller Continental übernommen: Dort fungiert er seit Neustem als sogenannter Performance-Botschafter rund um die „SportContact“-Produktfamilie des Anbieters. Dabei soll der Content Creator, der über seine Social-Media Kanäle (YouTube, Instagram, TikTok) demnach mehr als 1,9 Millionen Menschen erreicht, seine Expertise sowie seine Reichweite in die Partnerschaft einbringen. Ziel der Zusammenarbeit sei es, die „technologische Kompetenz von Continental im Ultra-High-Performance-Segment (UHP) stärker sichtbar zu machen und dabei Produkte wie den „SportContact 7“ in den Alltag seiner Community zu rücken.
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Auf der kommenden IAA Transportation will TireCheck eine „neue Generation von TPMS-Komponenten“ (Bild: TireCheck)

TireCheck zeigt neue RDKS-Komponenten zur nahtlosen Systemintegration

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Während das Thema Nutzfahrzeug-RDKS längst zum Alltag im Reifenfachhandel zählt und die bloße Sensormontage Tagesgeschäft ist, rücken die nahtlose Systemintegration und die Automatisierung von Wartungsprozessen mehr und mehr in den Fokus. Denn: der Radwechsel und die RDKS-Wartung, speziell bei komplexen Trailergespannen, „stellen Werkstätten vor enorme Herausforderungen“, wie man dazu bei TireCheck weiß. Der Anbieter von Reifenmanagement- und RDK-Systemen mit Sitz im baden-württembergischen Herbrechtingen will folglich auf der kommenden IAA Transportation „neue Generation von TPMS-Komponenten“ vorstellen, die Reifen und Sensoren so digitalisieren, „dass sich das System nach der Montage im Alltag selbstständig konfiguriert“.