Die Startaufstellung zum 24-Stunden-Rennen mit Zugang fürs Publikum zählt seit jeher zu den beliebtesten Terminen des Rennwochenendes am Nürburgring, das dieses Jahr mit 350.000 Besuchern noch einmal alle bisher denkbaren und undenkbaren Rekorde klar in den Schatten gestellt hat (Bild: NRZ/Arno Borchers)

„So ist Motorsport“ – 24-Stunden-Rennen vor 350.000 Zuschauern

,
Das diesjährige 24-Stunden-Rennen wird als eine der größten und ereignisreichsten Motorsportveranstaltungen jemals in die Geschichte eingehen. War man im vergangenen Jahr angesichts von 280.000 Besuchern bereits beeindruckt, konnte der ADAC Nordrhein in diesem Jahr an den vier Veranstaltungstagen sogar 350.000 Fans an den Zugängen zu den Tribünen längs der Nordschleife und an der Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings zählen – ein bisher unvorstellbarer Rekord. Dabei lief es nicht für alle an dem Rennevent beteiligten Reifenhersteller gleich gut. Während einmal mehr ein mit Michelin bereiftes Team den Gesamtsieg holte, nutzte Dunlop Tyre Europe – trotz der Ausfälle beider Porsche in der Nacht – das Event einmal mehr, um vom Anlass zu profitieren und die Kontakte zu seinen rund 400 Gästen zu vertiefen. Zentrales Thema dabei in den vielen großen und kleinen Gesprächsrunden: der Neuaufbau der Marke Dunlop.
Fahrer mit – wie Volkswagen sagt - „besonders dynamischem Anspruch“ sollen den neuen ID.Polo GTI optional mit Bridgestone-Reifen vom Typ „Potenza Sport“ in der Dimension 235/40 R19 als Sonderausstattung ordern können (Bild: Volkswagen)

ID.Polo GTI optional ab Werk auf Bridgestones „Potenza Sport“

,
Es sei der „GTI einer neuen Zeit“ – das sagt Volkswagen mit Blick auf sein erstes rein elektrisch angetriebenes Fahrzeug mit eben diesem Namensbestandteil in seiner Modellbezeichnung. Wobei der Fahrzeughersteller den neuen ID.Polo GTI exakt 50 Jahre nach dem 1976er-Debüt des VW Golf GTI beim diesjährigen 24-Stunden-Rennen Mitte Mai am Nürburgring vorgestellt hat. Als „kraftvoller, hoch agiler und zugleich alltagstauglicher Kompaktsportwagen“ soll er dank einer Leistung von 166 kW (226 PS) aus dem Stand heraus in 6,8 Sekunden die 100-km/h-Marke knacken. Wenn Käufer des „bald“ erhältlichen Wagens – von Haus aus mit 19-Zoll-Alurädern ausgestattet und auf Pressefotos auch auf Pirellis „Cinturato P7“ zu sehen – die maximal 290 Newtonmeter Drehmoment seines Antriebes auf die Straße bringen wollen, können sich „Fahrer mit besonders dynamischem Anspruch“ laut VW für eine Erstausrüstung mit Bridgestone-Reifen vom Typ „Potenza Sport“ in der Dimension 235/40 R19 als Sonderausstattung entscheiden. Sie wurden demnach speziell für ihn entwickelt, sagt der Fahrzeug- und bestätigt der Reifenhersteller. [caption id="attachment_347664" align="aligncenter" width="1500"]Bei Volkswagen ist der 166 kW/226 PS starke ID.Polo GTI, der seine Weltpremiere im Rahmen des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring hatte, als „bald verfügbar“ gelistet (Bild: Volkswagen) Bei Volkswagen ist der 166 kW/226 PS starke ID.Polo GTI, der seine Weltpremiere im Rahmen des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring hatte, als „bald verfügbar“ gelistet (Bild: Volkswagen)[/caption]
Statt künftig einzig auf die Neuzulassung von batterieelektrischen und Brennstoffzellen-Fahrzeugen zu setzen, fordert der VDA Technologieoffenheit bzw. eine stärkere Rolle von Plug-in-Hybriden, Range Extendern und Verbrennern auch mit erneuerbaren Kraftstoffen über das Jahr 2035 hinaus, weil dann 50.000 Arbeitsplätze weniger hierzulande auf dem Spiel stünden (Bild: Mercedes-Benz)

Stellenverluste in der Autoindustrie drohen größer auszufallen als erwartet

Die Arbeitsplatzverluste in der Automobilindustrie hierzulande dürften höher ausfallen als bislang erwartet. War der Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA) im Rahmen einer 2024 gemeinsam mit Prognos erstellten Studie davon ausgegangen, dass im Zuge der Transformation zur klimaneutralen Mobilität bis zum Jahr 2035 rund 190.000 Arbeitsplätze im Vergleich zu 2019 verloren gehen könnten, wird nun befürchtet, es könnten noch einmal 35.000 mehr Stellen in der Branche wegfallen. Und zwar in dem Fall, sollte die EU nicht auf mehr Technologieoffenheit setzen und die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes nachhaltig und signifikant verbessern.
„Die Unternehmen geraten zunehmend unter Druck. Hohe Rohstoff- und Energiekosten, geopolitische Unsicherheiten und die strukturellen Standortnachteile in Deutschland wirken gleichzeitig auf die Betriebe ein“, sagt WdK-Chefvolkswirt Michael Berthel (Bild: NRZ/Christian Marx)

„Brutaler Rohstoffmarkt“ belastet die Kautschukbranche

Der Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie (WdK), der die Interessen von über 200 Unternehmen mit mehr als 60.000 Beschäftigten und einem Gesamtjahresumsatz von rund 10,5 Milliarden Euro vertritt, schlägt einmal mehr Alarm. Die Branche sehe sich aktuell mit einer außergewöhnlich schwierigen wirtschaftlichen Situation konfrontiert. Denn im Zuge des Irankrieges träfen massive Preissteigerungen bei Rohstoffen und anhaltend hohe Energiekosten auf eine gleichzeitig schwache Industriekonjunktur und verhaltene Nachfrage. „Die Branche erlebt eine fast einmalige ökonomische Disparität. Die Rohstoffkosten nähern sich historischen Höchstständen wie in den Jahren 2011 und 2022 – gleichzeitig fehlt jedoch die Nachfrage, die solche Belastungen zumindest teilweise auffangen könnte“, erklärt WdK-Chefvolkswirt Michael Berthel. [caption id="attachment_347656" align="aligncenter" width="1500"]Allein seit Jahresende 2025 haben sich Butadien-basierte Synthesekautschuke gemäß Daten des WdK um mehr als 30 Prozent verteuert (Bild: WdK) Allein seit Jahresende 2025 haben sich Butadien-basierte Synthesekautschuke gemäß Daten des WdK um mehr als 30 Prozent verteuert (Bild: WdK)[/caption]
Conti beschreibt den „SportContact 7 Force“ als exklusiv für Brabus weiterentwickelte Version seines UUHP-Profils „SportContact 7“ (Bild: Continental)

Premiere am Bodo-Brabus: Contis neuer „SportContact 7 Force“

, ,
Als Hommage an den 2018 verstorbenen Unternehmensgründer Bodo Buschmann hat der Tuner Brabus ein Fahrzeug aufgelegt, das seinen Vornamen als Modellbezeichnung trägt. Dabei sind nicht nur die Eckdaten des Bodo mit seinem V12-Biturbomotor mit einer Leistung von 735 kW (1.000 PS) und 1.200 Nm maximalem Drehmoment, der den auf 77 Exemplare limitierten Wagen in drei Sekunden von null auf 100 km/h beschleunigt, einen näheren Blick wert. Auch seine Bereifung ist es: Denn als Technologiepartner des Fahrzeugveredlers bestückt Continental ihn exklusiv mit seinem neuen „SportContact 7 Force“. Die Weiterentwicklung des Ultra-Ultra-High-Performance- bzw. UUHP-Reifens „SportContact 7“ feiert dort also seine Weltpremiere. Dabei trägt er eine exklusive BB-Kennung auf seiner Seitenwand, die ihn als ausschließlich für Brabus gefertigt ausweist. Der „SportContact 7  Force“ soll die Rennstrecken-Performance des Brabus-Modells Bodo mit alltagstauglicher Stabilität, Präzision und Sicherheit verbinden – und damit die als hoch beschriebenen Anforderungen des Tuners erfüllen. Im Vergleich zum „SportContact 7“ biete die exklusiv für Brabus weiterentwickelte „Force“-Variante jedenfalls optimierte Leistungen auf trockenen Straßen und der Rennstrecke sowie höhere Stabilität in Hochgeschwindigkeitsbereichen, verspricht Conti. [caption id="attachment_347652" align="aligncenter" width="1500"]Das auf 77 Exemplare limitierte Modell Bodo von Tuner Brabus mit einem 735 kW/1.000 PS starken V12-Biturbomotor ist als Hommage an Unternehmensgründer Bodo Buschmann gedacht (Bild: Brabus) Das auf 77 Exemplare limitierte Modell Bodo von Tuner Brabus mit einem 735 kW/1.000 PS starken V12-Biturbomotor ist als Hommage an Unternehmensgründer Bodo Buschmann gedacht (Bild: Brabus)[/caption]
Bei der Reifenmesse „Tire Cologne“ Anfang Juni residiert Kumho Tire zwar erneut in Halle 6, präsentiert sich den Besuchern aber auf einer im Vergleich zur 2024er-Veranstaltung auf mehr als 490 Quadratmeter vergrößerten Nettostandfläche (Bild: Kumho Tire)

„Innovation to Build the Future“ ist Kumho-Motto bei der Kölner Reifenmesse

, , ,
Zu den nach derzeitigem Stand gut 380 Ausstellern, die bei der „The Tire Cologne“ Flagge zeigen werden, zählt auch Kumho Tire. Der Reifenhersteller will seinen Auftritt bei der Reifenmesse Anfang Juni in Köln unter das Motto „Innovation to Build the Future“ stellen. Mit im Gepäck zu dem Branchenevent hat das Unternehmen demnach nicht weniger als rund 20 Schlüsselprodukte aus seinem Portfolio, darunter Sommer-, Winter- und Ganzjahres- sowie auch Lkw- und Busreifen. Zu sehen an Stand B030/C039 in Halle 6 gibt es unter anderem die Profile „Ecsta Sport“ und „Ecsta Sport S“ sowie „Ecsta HS52“ für die wärmere Jahreszeit oder den „WinterCraft WP52+“ für die kälteren Monate des Jahres. Des Weiteren wird vor Ort die völlig neu aufgestellte Produktpalette für Pkw und Lkw der Kumho-Zweitmarke Marshal präsentiert.
Apollo Tyres blickt auf ein robustes Geschäftsjahr zurück mit guten Umsatz- und noch besseren Ertragssteigerungen (Bild: NRZ/Arno Borchers)

Apollo Tyres wächst gut bei Umsätzen und besser bei Erträgen

Apollo Tyres blickt auf ein Geschäftsjahr zurück mit guten Umsatz- und besseren Gewinnsteigerungen. Wie der indische Hersteller berichtet, wuchs der Umsatz im von April bis März laufenden Geschäftsjahr um immerhin neun Prozent. Da gleichzeitig…
Auf der morgen in Hamburg beginnenden TOC Europe präsentiert Continental seinen neuen DockMaster Radial als „Hochleistungsreifen für anspruchsvolle Hafenanwendungen“ (Bild: Continental)

Continental präsentiert neuen DockMaster Radial „für anspruchsvolle Hafenanwendungen“

Die TOC Europe zählt zu den führenden internationalen Fachmessen, die die Marktteilnehmer der Hafen- und Container-Supply-Chain im europäischen Raum miteinander verbindet. Auf der morgen in Hamburg beginnenden Messe will Continental seinen neuen DockMaster Radial vorstellen, der dem Hersteller zufolge ein „Hochleistungsreifen für anspruchsvolle Hafenanwendungen“ ist, „ausgelegt auf maximale Effizienz, Langlebigkeit und reduzierte Betriebskosten“.
Wollen die Reifenmanagementaktivitäten der Krone-Nutzfahrzeuggruppe vorantreiben: Karsten Küwen (von links), Thorsten Schuckenböhmer, Kim Raun, Klaus Delatron und Ralf Faust (Bild: Krone)

Krone-Nutzfahrzeuggruppe baut Reifenmanagementaktivitäten aus

Die Krone-Nutzfahrzeuggruppe hat eigenen Worten zufolge „die nächste Stufe im ganzheitlichen Reifenmanagement“ erreicht. Nach strategischen Partnerschaften, der jüngsten Einführung einer neuen Reifengeneration und „dem klaren Bekenntnis zur Nachhaltigkeit“, wie es dazu aus Werlte vom Sitz der Gruppe heißt, plant das Unternehmen, sein Reifensortiment zu erweitern und dieses noch enger mit neuen Servicebausteinen zu verzahnen. Im Fokus dabei stehen soll „eine präzise Steuerung der Reifenperformance, die konsequente Pannenvermeidung durch Präventionsmaßnahmen sowie eine fundierte, datenbasierte Beratung durch das ‚Tyre Analytics System‘ und die Krone-Tyre-Knowledge-Datenbank“, wie der Anbieter dazu betont.