An seinem Standort im hessischen Korbach fertigt Continental neben Pkw-, Motorrad-/Roller-, Fahrrad- und – zumindest derzeit noch – auch Industriereifen: Die Herstellung von Vollgummireifen will der Konzern allerdings wohl nach Sri Lanka und Malaysia verlagern (Bild. Continental)

Personeller Aderlass beim Conti-Werk Korbach

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Vor nicht allzu langer Zeit hatte Continental davon gesprochen, sein Reifenwerk in Korbach, in dessen Nähe man einen Windpark bauen will für seine Energieversorgung, sei „von entscheidender Bedeutung“ für den Konzern. Das scheint zumindest mit Blick auf die dortige Produktion von Vollgummireifen so wohl nicht mehr zu gelten. Denn wie die Hessische/Niedersächsische Allgemeine (HNA) unter Berufung auf Unternehmensangaben berichtet, wolle sie der Reifenhersteller bis Mitte 2029 an dem hessischen Standort einstellen bzw. nach Sri Lanka und Malaysia verlagern. Demnach wären 140 von 2.400 Arbeitsplätzen in Korbach davon betroffen, während die Pkw- und Zweiradreifenfertigung (Motorrad-/Roller-/Fahrradreifen) vor Ort unangetastet bleiben soll. Als Grund für die geplante Maßnahme habe Conti eine seit Jahren bestehende Unterauslastung der Produktionskapazitäten im Industriereifenbereich sowie einen hohen Kostendruck angeführt. Im Zusammenhang mit der entsprechend vorgesehenen Reduzierung der Belegschaft gäbe es jedoch bereits ein verhandeltes Transformationspaket, heißt es.
Zuletzt in Diensten für das Lifestylemagazin Cosmopolitan unterstützt Victoria Bartels seit Anfang August die Unternehmenskommunikation von Pirelli Deutschland (Bild: Pirelli)

Verstärkung für Pirellis Unternehmenskommunikation

Seit Anfang August verstärkt Victoria Bartels das Team der Unternehmenskommunikation bei Pirelli Deutschland. Nach ihrem Journalismusstudium hat sie in verschiedenen Medienhäusern redaktionelle Erfahrung gesammelt und vor ihrem Eintritt bei…
Zu seinem nach der Premierenveranstaltung 2025 zweiten „Next Generation Campus“ hat Point S International wieder Nachwuchsführungskräfte von Familienunternehmen aus zahlreichen Ländern in die Provence eingeladen (Bild: Point S)

Wachstumsmanagement im Fokus beim zweiten Point-S-Campus

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Seit Montag und noch bis Freitag läuft die schon im Sommer angekündigte zweite Ausgabe des sogenannten „Next Generation Campus“ von Point S. Zu der Veranstaltung, die ganz im Zeichen des Wachstumsmanagements stehen soll, hat der internationale Reifenhandelsverbund wie bei der Premiere im vergangenen Jahr erneut die nächste Generation von Führungskräften in Familienunternehmen der Branche eingeladen. Ziel der Zusammenkunft in der Provence (Frankreich) ist es, dass die Teilnehmer aus Deutschland, Belgien, Bulgarien, Frankreich, Italien, Norwegen, der Slowakei, Südafrika und Großbritannien in interaktiven Sessions ihre Führungs-/Managementkompetenzen ausbauen und lernen, leistungsstarke Teams zu motivieren/weiterzuentwickeln, die Kundenzufriedenheit zu steigern sowie die geschäftliche wie finanzielle Entwicklung ihrer Unternehmen im Blick zu behalten. Weiteres Thema ist demnach die Stärkung der digitalen Sichtbarkeit der Betriebe auf lokaler Ebene, um damit übergeordnete nationale und internationale Marketingmaßnahmen wirkungsvoll zu ergänzen. Bei alldem geht es nicht zuletzt um einen Erfahrungsaustausch untereinander.
Die Erwartung, die EU-Zölle auf Consumer-Reifen aus China würden die Preise in Europa nach oben bringen, hat viele Reifengroßhändler im vergangenen Jahr dazu verleitet, mehr Ware einzukaufen als üblich – nun zerschlagen sich langsam die Hoffnungen, und Kosten fangen an zu drücken (Bild: NRZ/Arno Borchers)

China-Zölle könnten Konsolidierung im Reifengroßhandel weiter vorantreiben

Zölle schaffen keine Nachfrage, jedenfalls nicht beim Verbraucher. Sollen sie auch nicht. Sie sollen die Nachfrage steuern, und zwar weg von den mit Zöllen beaufschlagten Produkten. Die Europäische Union hat mit ihrer Entscheidung, Consumer-Reifenimporte…
Shandong Linglong stellt gleich zwei neue Transporter-/Van-Sommerreifen seiner Konzernmarken Crosswind und Leao Tire vor: die Profile Dura Peak Van (links) und Nova-Force Van2 (Bilder: Shandong Linglong)

Shandong Linglong baut Transporter-/Van-Reifensortiment mit zwei Neuen aus

Shandong Linglong ist nicht nur mit seiner Reifenmarke Linglong im europäischen Markt präsent. Auch die Marken Crosswind und Leao gehören zum Angebot des aus China stammenden Herstellers. Während der Sommerreifen Linglong Dura Master Van bereits seit dem Frühjahr im Markt ist, sollen nun zwei weitere Neuheiten für das Segment folgen: der Dura Peak Van von Crosswind und der Nova-Force Van2 von Leao Tire.
Robuster als das Handelsgeschäft der ZDK-Mitglieder zeigt sich deren Reparatur- und Wartungsgeschäft, für das entsprechend der jüngsten Halbjahresumfrage des Verbands über 70 Prozent eine mindestens gleichbleibende Auftragslage erwarten (Bild: Screenshot)

ZDK-Mitglieder prognostizieren ein robustes Reparatur- und Wartungsgeschäft

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Eine Woche vor Beginn der Automechanika Frankfurt hat der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) die Ergebnisse seiner jüngsten Halbjahresumfrage veröffentlicht – und unterstreicht darin die große Bedeutung des Werkstattgeschäftes für seine Mitglieder, während das Fahrzeughandelsgeschäft angespannt bleibt. Eine Ausnahme gibt’s dabei: das Geschäft mit E-Autos. Angesichts einer „veränderten Marktdynamik“ korrigiert der ZDK dementsprechend seine Jahresprognose für die E-Mobilität spürbar nach oben.
Das Saisonfinale im ADAC MX Master findet zwar erst am 26./27. September auf der Sandstrecke „Rund um den Mühlberg“ in Fürstlich Drehna statt, aber der auf Bridgestone-Reifen an seiner KTM vertrauende Niederländer Roan van de Moosdijk kann sich schon jetzt über den 2026er-Titel freuen (Bild: ADAC)

Vorzeitige ADAC-Masters-Titelverteidigung auf Bridgestone-Reifen

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Schon beim vorletzten Rennwochenende der Saison hat sich der Niederländer Roan van de Moosdijk vom Kosak-Racing-Team – wie zuvor angepeilt – den 2026er-Gesamtsieg im ADAC MX Masters sichern und damit seinen Vorjahrestitel erfolgreich verteidigen…
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Auf der kommenden IAA Transportation will TireCheck eine „neue Generation von TPMS-Komponenten“ (Bild: TireCheck)

TireCheck zeigt neue RDKS-Komponenten zur nahtlosen Systemintegration

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Während das Thema Nutzfahrzeug-RDKS längst zum Alltag im Reifenfachhandel zählt und die bloße Sensormontage Tagesgeschäft ist, rücken die nahtlose Systemintegration und die Automatisierung von Wartungsprozessen mehr und mehr in den Fokus. Denn: der Radwechsel und die RDKS-Wartung, speziell bei komplexen Trailergespannen, „stellen Werkstätten vor enorme Herausforderungen“, wie man dazu bei TireCheck weiß. Der Anbieter von Reifenmanagement- und RDK-Systemen mit Sitz im baden-württembergischen Herbrechtingen will folglich auf der kommenden IAA Transportation „neue Generation von TPMS-Komponenten“ vorstellen, die Reifen und Sensoren so digitalisieren, „dass sich das System nach der Montage im Alltag selbstständig konfiguriert“.