Ein Blick auf die Zahlen des jüngsten Neunmonatsberichtes der Continental AG illustriert deutlich, warum der Reifenhersteller die Region EMEA als „Ertragsfundament“ bezeichnet (Bild: NRZ/Arno Borchers)

Region EMEA ist das Ertragsfundament des Continental-Reifengeschäfts

„Große und leistungsfähige Reifen sind ein wesentlicher Treiber unseres Geschäfts“, kommentiert Roland Welzbacher, CFO der Continental AG, die heute vorgelegten Zahlen des jüngsten Quartalsberichtes des aus Hannover stammenden Reifenherstellers. Der Bericht, für den Continental nun erstmals auch Detailzahlen für die drei regionalen Reifenmärkte EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika), Americas (Nord- und Südamerika) und APAC (Asien-Pazifik) nennt, um die künftige „strategische Kundenzentrierung im Reifengeschäft widerzuspiegeln“, zeigt zwar für die ersten neun Monate einen leichten Umsatzrückgang von 1,6 Prozent. Dafür konnte Continental seinen bereinigten EBIT um gleich 14,4 Prozent steigern, woraus sich folglich auch eine deutliche Verbesserung der bereinigten EBIT-Marge ergibt. Diese liegt für den aktuellen Neunmonatsbericht bei 12,7 Prozent und lag im Vorjahr bei 11,0 Prozent.
Boris Engelhardt (l.) verlässt den Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie. Michael Berthel übernimmt die Hauptgeschäftsführung am 1. Januar 2027 (Bild: NRZ/Christian Marx)

Geschäftsführerwechsel beim WdK: Michael Berthel übernimmt

Michael Berthel übernimmt ab dem 1. Januar 2027 die Hauptgeschäftsführung beim Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie (WdK). Er folgt auf Boris Engelhardt, der zum Jahresende auf eigenen Wunsch in den Ruhestand tritt, teilte…
Seit Ende September läuft im Werk in Ungarn der Regelbetrieb der neuen Lkw- und Busreifenproduktion hoch, die für Hersteller Hankook einen Gamechanger-Effekt in Europa entfalten soll (Bild: Hankook)

„Nah an den Märkten“ – Hankook setzt bei Nfz-Reifen auf Gamechanger-Effekt

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Bereits kurz nach der Einweihung seines ungarischen Pkw-Reifenwerkes 2007 hatte Hankook klar gemacht, dass in Rácalmás auch die Produktion von Lkw- und Busreifen für den europäischen Markt vorgesehen sei. Doch in den Jahren danach hatte der Hersteller seine Pläne immer wieder verschoben; zuletzt hatte Hankook dies 2019 mit den „wirtschaftlichen Unsicherheiten auf dem europäischen Markt“ begründet und dann zunächst den Neubau einer Lkw-Reifenfabrik in den USA für 1,6 Milliarden Dollar vorgezogen. Doch nun steht das Werk endlich und produziert Reifen für den europäischen Markt. Bei einem Event in Finnland, wo Hankook seine neuen Smart-Control-Winterreifen der Fachpresse zum Testen anbot, erklärte das Unternehmen die Werkseinweihung in Ungarn als Gamechanger – und kündigte weitere Investitionen im Bereich der Nutzfahrzeugreifen an.

Button NRZ Dieser Beitrag ist außerdem in der Oktober-Ausgabe der NEUE REIFENZEITUNG erschienen, die hier als E-Paper erhältlich ist. Sie sind noch kein Leser? Kein Problem. Das können Sie hier ändern.
Die Titan-International-Erträge gaben im Laufe dieses Jahres bisher deutlich nach, sodass per Ende September eine Umsatzrendite von nur noch einem Prozent im Bericht über die ersten drei Quartale steht; gleichzeitig verachtfachte sich aber der Fehlbetrag (Bild: NRZ/Arno Borchers)

Deutlich erhöhter Fehlbetrag belastet Titan-International-Neunmonatszahlen

Auf Basis einer eh bereits schwachen Margensituation, musste Titan International in den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres noch einmal eine Verringerung seiner Profitabilität hinnehmen. Wie es dazu nun im Quartalsbericht des US-amerikanischen…
Bei dem Onlinehändler Electronicx wird eigenen Angaben zufolge mehr als jeder vierte RDKS-Sensorsatz im Oktober oder November gekauft: Im vergangenen Jahr soll auf beide Monate zusammen ein 26,4-prozentiger Anteil entfallen sein, während es sogar 28,4 Prozent gewesen seien (Bild: NRZ/Christan Marx)

Nachfrage nach RDKS-Sensorsätzen bei Electronicx zur Umrüstzeit am höchsten

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Als Onlinehändler für Kfz-Zubehör gehören auch Sensoren für Reifendruckkontrollsysteme (RDKS) zum Portfolio der 2006 gegründeten Electronicx GmbH mit Sitz und Lager in Cleebronn (Landkreis Heilbronn/Baden-Württemberg). Ein Teil der von dem Unternehmen angebotenen Artikel wird eigenen Worten zufolge dabei unter der Eigenmarke Electronicx verkauft. Aktuell hat man dort die stornobereinigten Bestellungen fahrzeugbezogener Vierersätze von RDKS-Sensoren mit Blick auf die Kalenderjahre 2024 und 2025 ausgewertet. Demnach registrierte der Anbieter im vergangenen Jahr die anteilsmäßig höchste Nachfrage nach RDKS-Sensorsätzen in den Umrüstmonaten Oktober (14,0 Prozent) und November (12,4 Prozent).

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Der Bridgestone Blizzak 6 verbindet zuverlässige Winterperformance mit hoher Laufleistung und Effizienz (Bild: Bridgestone)

Gut vorbereitet durch die Winterreifen-Saison

Wenn die Temperaturen sinken und Nässe, Schnee oder Eis die Straßenverhältnisse verändern, kommt es auf die richtige Bereifung an. Wer rechtzeitig auf Winterreifen wechselt, ist auf die wechselnden Bedingungen der kalten Jahreszeit vorbereitet.…
Michael Saitow, Gründer und CEO der Alzura AG (Bild: NRZ/Christian Marx)

Alzura: ZeroByte Software bindet Vendo an den B2B-Marktplatz an

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Die ZeroByte Software GmbH aus Gräfelfing bei München hat den Alzura B2B Marktplatz an ihre Warenwirtschaftslösung Vendo angebunden. Teilehändler, Reifenhändler und Autoverwerter, die Vendo einsetzen, können ihr Sortiment nun über die Schnittstelle direkt auf dem Marktplatz anbieten, so Alzura. Das umfasse neben Reifen, Felgen und Neuteilen auch gebrauchte Fahrzeugteile. Die Anbindung falle in eine Phase deutlich steigender Teilepreise.
Im Gelände kommt der Bridgestone Dueler All Terrain AT002 zum Einsatz (Bild: Bridgestone)

Bridgestone macht Reifenperformance bei Swiss Training Days erlebbar

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Dieses Jahr fanden die Bridgestone Swiss Training Days im Schweizer Eventcenter Seelisberg statt. Rund 130 Kunden und Partnern wollte der Reifenhersteller im Rahmen der Eventreihe in Praxis-, wie auch Theorie-Workshops seine Produkte näherbringen.…
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Der Alcoa-Mutterkonzern Howmet Aerospace konnte seine umsatz- und ertragsseitige Erfolgsgeschichte auch im dritten Quartal des laufenden Jahres fortschreiben (Bild: NRZ/Arno Borchers)

Alcoa-Mutterkonzern Howmet Aerospace auch im dritten Quartal hochprofitabel

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Der Alcoa-Mutterkonzern Howmet Aerospace war auch im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres hochprofitabel. Wie das in Pittsburgh (Pennsylvania/USA) ansässige Unternehmen berichtet, lag der Quartalsumsatz der Sparte Forged Wheels, also Schmiederäder, bei 327 Millionen US-Dollar (293 Millionen Euro) und damit 32 Prozent über dem Vorjahresquartal, während das bereinigte EBITDA bei 86 Millionen Dollar (77 Millionen Euro) lag, was wiederum einem Plus von 18 Prozent und einer Marge von 26,3 Prozent (Vorjahresquartal: 29,6 Prozent) entspricht.