Wie zuletzt 2024 (Foto) und auch schon davor bei den Reifenmessen 2022 und 2018 in Köln, zeigt die Grupo Andrés bei der „The Tire Cologne“ Anfang Juni ebenfalls wieder Flagge – diesmal mit einem 100 Quadratmeter großen Stand in Halle 8 (Bild: NRZ/Christian Marx)

Andrés-Gruppe will „internationale Stärke“ bei der Reifenmesse demonstrieren

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Der spanische Großhändler Neumáticos Andrés zählt sich selbst zu den führenden Reifengroßhändlern Europas, ist bei der kommenden „The Tire Cologne“ als Aussteller vor Ort und will die Reifenmesse Anfang Juni in Köln dazu nutzen, seine „internationale Stärke“ zu demonstrieren. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist nach Angaben des Unternehmens Teil seiner Strategie „zur Konsolidierung und zum Wachstum auf den internationalen Märkten“ inklusive Deutschland sowie seines Engagements, sich über die wichtigsten Trends, Hersteller, Betreiber und Fachleute, die die Entwicklung der Branche bestimmen, auf dem Laufenden zu halten. Seit ihrer Premiere 2018 ist der Großhändler bisher bei jeder „Tire Cologne“ – also auch 2022 und 2024 – mit dabei gewesen, sieht die Grupo Andrés sie doch als einen der wichtigsten Treffpunkte für die europäische und weltweite Reifenindustrie. Diesmal sind die Spanier in Halle 8 am Stand C051 anzutreffen, wo sie sich auf 100 Quadratmetern präsentieren. Diese große Fläche spiegele nicht zuletzt die starke internationale Expansion des Unternehmens wider, heißt es. Zumal Andrés eigenen Worten zufolge im vergangenen Jahr einen Umsatz von 420 Millionen Euro erzielen konnte, was nahezu einer Verdoppelung gegenüber 2021 entspricht.
Laut General Manager Frank Titz macht Goodyear mit der Neupositionierung der Marke Cooper einen weiteren Schritt hinsichtlich Verlässlichkeit und Beständigkeit (Bild: NRZ/Arno Borchers)

Goodyear bringt das „neue Cooper“ an den Start – Nachhaltiger Wert

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Vor zweieinhalb Jahren hat der US-amerikanische Goodyear-Konzern seinen „Goodyear Forward“ genannten Transformationsplan vorgestellt. Seither hat sich das Unternehmen in vielerlei Hinsicht verändert. Einer der großen Entwicklungsschritte…
Bei Delticom war das erste Quartal gekennzeichnet durch „wetterbedingt“ rückläufige Umsätze sowie einem starken Minus beim EBITDA (Bild: NRZ/Arno Borchers)

Delticom „richtet Geschäft verstärkt auf Profitabilität aus“ – EBITDA 31,7 Prozent im Minus

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Delticom musste im ersten Quartal – so der bei Hannover ansässige Onlinereifenhändler – einen Umsatzrückgang in Höhe von 6,1 Prozent auf jetzt 99 Millionen Euro hinnehmen, habe man „wetterbedingt“ doch „nicht von einem frühen Start in das Sommerreifengeschäft profitieren können“. Während der Anteil der Umsätze außerhalb der EU um 15,5 Prozent anstieg, gaben die EU-internen Umsätze, die einen Anteil an den Gesamtumsätzen von 85,3 Prozent ausmachten, sogar um 9,1 Prozent nach.
Motorsportliche Großevents locken jedes Jahr Hunderttausende Menschen an; bei solchen Events geht es um Motosport, wie hier beim jüngsten 24-Stunden-Rennen am Nürburgring, aber zunehmend eben auch ums Rahmenprogramm (Bild: NRZ/Arno Borchers)

„Erfolgskonzepte, die sich nicht kopieren lassen“ – NRZ-Interview-des-Monats

Lange Zeit herrschte die Meinung vor, Motorsport hat angesichts von Klimawandel und einem sich dadurch ändernden Zeitgeist keine Zukunft. Doch gerade Serien und Events in Deutschland – etwa die DTM, das 24-Stunden-Rennen oder der Truck Grand Prix – belegen das Gegenteil. Mitverantwortlich dafür ist etwa auch die Einbettung der eigentlichen Rennen in Events, die ein deutlich breiteres und diverseres Publikum anlocken. Aus dieser Entwicklung entsteht auch eine zunehmende Attraktivität solcher Events für Unternehmen – auch und vor allem aus der Reifenbranche – sich im Drumherum und Mittendrin mit Nachdruck zu engagieren. In unserem NRZ-Interview-des-Monats erklärt ADAC-Motorsportchef Thomas Voss, wie dieser Wandel stattfindet, was die „Erfolgskonzepte“ großer Events sind und warum Hersteller auch als Lieferanten von Einheitsreifen massiv von einem Motorsportengagement profitieren.
Hohe Leistungsdichte bei Ganzjahresreifen der Topmarken

Hohe Leistungsdichte bei den Ganzjahresreifen der Topmarken

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Anlässlich der Vorstellung seines neuesten Ganzjahresreifens „Vector All Season 4“ hat Goodyear auf die Ergebnisse zweier Produktvergleiche verwiesen. Bei denen musste sich das Profil, das „neue Maßstäbe im Ganzjahressegment“ setzen soll, gegen vier Modelle seiner Hauptwettbewerber beweisen bzw. gegen Reifen solcher Anbieter, die wie der Anbieter selbst gemäß Auswertung der NEUE REIFENZEITUNG zu den fünf erfolgreichsten Marken bei den Reifentests 2025 zählten. Einerseits hat das Unternehmen seinen neuen Reifen durch den TÜV Süd prüfen lassen. Andererseits hat ihm auch AutoBild bei einem Kurztest „aufs Profil gefühlt“ und ihn – wie auch Modelle von Continental, Michelin und Pirelli – für „vorbildlich“ befunden. Und selbst wenn Bridgestones „Turanza All Season 6“ dabei als Fünfter im Bunde „nur“ auf das Gesamturteil „gut“ gekommen ist, so stellt AutoBild bei dieser Gelegenheit aktuellen Allwetterprofilen gleich noch ein recht ordentliches Zeugnis aus: Sie seien „eine sichere Alternative für Kompaktwagen“.
Dass Bridgestone, Falken und Michelin unter die ersten Drei gekommen sind beim neuen Service-Award des BRV, so viel ist jetzt schon klar – aber wer auf welchen Platz gekommen ist, wird erst bei der Mitgliederversammlung des Verbandes am 8. Juni bekannt gegeben (Bild: NRZ)

Auch beim Service-Award des BRV stehen die Finalisten schon fest

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Nicht nur bei dem vom Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk (BRV) vergebenen Ausbildungs-Award stehen die drei Finalisten fest. Gleiches gilt für den in diesem Jahre erstmals von der Branchenvertretung vergebenen sogenannten Service-Award,…
Shandong Linglong legt seine Pläne zur Errichtung einer neuen Reifenfabrik in der zentralchinesischen Provinz Shaanxi aufgrund einer „beträchtlichen Unsicherheit“ zu den Akten (Bild: NRZ/Arno Borchers)

Shandong Linglong legt Milliardeninvestment in China zu den Akten

Es ist fünf Jahre her, da hatte Shandong Linglong mit einer Meldung für Aufsehen gesorgt, derzufolge der aus China stammende Hersteller knapp eine Milliarde US-Dollar in ein neues Reifenwerk in seinem Heimatmarkt investieren wolle. Dieser…
Im Laufe des Jahres soll Hankooks „Ventus Evo Z“ sukzessive in 25 Dimensionen für Felgendurchmesser von 18 bis 21 Zoll sowie in Reifenbreiten von 225 bis 355 Millimetern sowie mit 45er- bis zu 25er-Querschnitten erhältlich sein für Geschwindigkeiten bis bzw. größtenteils sogar über 300 km/h (Bild: Hankook)

Supersportreifen „Ventus Evo Z“ rollt in den Markt

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Einen ersten Blick auf seinen neuen „Ventus Evo Z“ hatte Hankook bereits Ende vergangenen Jahres gewährt und dabei angekündigt, der Reifen würde in diesem Frühjahr dann offiziell eingeführt. Dieses Versprechen erfüllt der südkoreanische Hersteller nunmehr und kehrt damit – wie er selbst sagt – „zurück in das Segment der Supersportreifen“. Der sportlich ausgelegte Sommerreifen soll dabei etwas mehr Profil und Haltbarkeit bieten als ein Semislick, auf der Rennstrecke aber mit ähnlich guten Eigenschaften wie letztere Produktgattung aufwarten können. Insofern biete man „nach mehr als einem Jahrzehnt Abstinenz (…) Fahrern sportlicher Fahrzeuge damit wieder eine Reifenoption, die gezielt für Track-Days und öffentliche Straßen gleichermaßen gedacht ist“, so der Anbieter.
Goodyear wird auch Sponsor und exklusiver Reifenausrüster der neuen TGP-Meisterschaft, die am Wochenende auf dem Hockenheimring beginnt (Bild: NRZ/Arno Borchers)

Goodyear übernimmt auch das Sponsoring der neuen TGP-Meisterschaft

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Am kommenden Wochenende findet nicht nur das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring statt. Auch auf dem Hockenheimring gibt es Motorsport pur. Dort beginnt dann nämlich das Auftaktevent zur neuen deutschen Truck-Grand-Prix- bzw. TGP-Meisterschaft…