Laut den DOT-Nummern auf den Seitenwänden der bei der „Tire Cologne“ ausgestellten Momo-Profile fungieren unter anderem Hankook und Sailun mit ihren Werken in Ungarn und Vietnam als Produktionspartner für die Reifen zu dem italienischen Großhändler Univergomma zählenden Marke (Bild: NRZ/Christian Marx)

Produktion von Momo-Reifen erfolgt nicht mehr in China

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Reifen seiner Marke Momo Tires lässt der italienische Großhändler Univergomma nicht mehr in China produzieren, wie am Messestand des Unternehmens bei der diesjährigen „Tire Cologne“ in Erfahrung zu bringen war. Vor dem Hintergrund drohender EU-Antidumpingzölle nunmehr auch auf im Reich der Mitte gefertigte Pkw-/SUV- und Llkw-Reifen seien alle Vulkanisationsformen mittlerweile nach Ungarn, Serbien und Vietnam verbracht worden, wie Univergomma-Marketingdirektorin Alexandra Peccia im Gespräch mit der NEUE REIFENZEITUNG erklärte.
Zum 10. Juli wird Christina Zamarro Goodyear „für eine neue berufliche Herausforderung“ verlassen, wobei Scott Deakin als Interims-CFO mit Wirkung zum 1. Juli ihre bisherigen Aufgaben bei dem Reifenhersteller übernimmt (Bilder: L3Harris, Gypsum Management & Supply)

Zamarro verlässt Goodyear – Deakin wird Interims-CFO

Chief Financial Officer (CFO) Christina Zamarro, die rund um das Ausscheiden von Chris Delaney bei der Goodyear Tire & Rubber Company im vergangenen Jahr dort auch zeitweise die Verantwortung innehatte für die EMEA-Region (Europa, Mittlerer Osten, Afrika) des Reifenherstellers, kehrt dem Unternehmen selbst nun ebenfalls den Rücken. Zum 10. Juli will sie es „für eine neue berufliche Herausforderung“ verlassen, wie einer entsprechenden Konzernmitteilung diesbezüglich zu entnehmen ist. Ihre Aufgaben soll mit Wirkung zum 1. Juli Scott Deakin als Interims-CFO übernehmen. Während ihrer 20-jährigen Tätigkeit für den Reifenhersteller sei Zamarro – sagt Goodyears Chief Executive Officer und Präsident Mark Stewart – eine geschätzte Partnerin im gesamten Unternehmen gewesen und habe „wichtige Initiativen vorangetrieben und das Unternehmen für eine weiterhin positive Entwicklung aufgestellt“.
Das laufrichtungsgebundene V-förmige Profildesign des neuen Barum-Ganzjahresreifens „Quartaris 6“ soll eine zuverlässige Traktion auf Schnee sowie stabile Bremsleistungen bei Nässe und Trockenheit unterstützen (Bild: Continental)

„Quartaris 6“ soll ganzjährig zuverlässige Leistungen bieten

Mit dem „Quartaris 6“ bringt Continental einen neuen Ganzjahresreifen seiner Marke Barum auf den Markt. Der Nachfolger des „Quartaris 5“ soll ausgewogene Leistungen bei unterschiedlichsten Wetterbedingungen bieten in Kombination mit einer hohen Alltagstauglichkeit und einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis. Ziel sei gewesen, die Leistung des Reifens „über alle Jahreszeiten hinweg weiter zu verbessern von zusätzlicher Traktion auf Schnee über stabile Bremsleistung bis hin zu einem gleichmäßigen Verschleißbild“, wie Erika Rapčanová als Entwicklerin der neuen Produktgeneration erklärt. Im Fokus hätten dabei vor allem drei Leistungsbereiche gestanden: sicheres Fahrverhalten bei winterlichen Bedingungen, verlässliche Bremsleistung auf nasser und trockener Fahrbahn sowie eine hohe Laufleistung über die gesamte Nutzungsdauer.
Insolvenz

Schlussverteilung in Sachen der Reifen24-Insolvenz

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Mit Blick auf das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Reifen24 GmbH mit Sitz in Saalfeld hat das in dem Fall zuständige Amtsgericht Frankfurt am Main der Schlussverteilung zugestimmt. Demnach ist in Sachen des zur 2020 ins Strudeln geratenen…

Schenck RoTec: Hochflexible Fertigungslinie meistert „Losgröße 1” bei Räderspezialisten Autec

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Die Automatisierung im Mittelstand gilt oft als Mammutaufgabe. Dass sich eine Produktion auch im laufenden Betrieb schrittweise transformieren lässt, zeigt die nunmehr siebenjährige Partnerschaft zwischen dem Räderspezialisten Autec und dem Auswuchtexperten Schenck RoTec. Aus einem ehemals manuellen Prozess entstand eine hochflexible, digitale Fertigungslinie, die für das starke Saisongeschäft gerüstet ist, denn im Herbst und im Frühjahr müssen innerhalb kürzester Zeit riesige Mengen bewältigt werden.

Özka hat zwei neue Anhängerreifen im Programm

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Özka Tyres hat zwei stahlgürtelverstärkte Anhängerreifen im Programm. Die Radialreifen Stagri und Strivex rückten mit ihren Konstruktionen, die auf hohe Effizienz sowohl im Feld- als auch im Straßenbetrieb ausgelegt sind, auf der Tire Cologne in den Vordergrund.

Stephan Wittenbrink folgt auf Peter Scherbel als Fiege-COO

Stephan Wittenbrink übernimmt zum 1. Juli 2026 die Rolle des Chief Operating Officer (COO) der Fiege-Gruppe und folgt damit auf Peter Scherbel. Als neuer COO von Fiege wird Wittenbrink für das operative Geschäft an den weltweit mehr als 130 Standorten des Grevener Logistikdienstleisters verantwortlich sein.

Dezent KY bringt Kreuzspeiche modern zurück

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Mit dem neuen Dezent KY erweitert die Marke des Räderherstellers Alcar ihr Programm um ein Leichtmetallrad, das modernes Design und hohe Alltagstauglichkeit vereint. Das Rad präsentiert sich als klassische Kreuzspeiche, modern interpretiert. „Die filigrane Speichenstruktur verleiht der Felge eine dynamische, elegante Optik und sorgt zugleich für eine visuelle Leichtigkeit, die sich harmonisch in unterschiedlichste Fahrzeugsegmente einfügt“, heißt es beim Räderhersteller.
Gründer Markus Schubert – hier mit Maximilian Brockhaus (links) – zeigte auf der Tire Cologne, dass seine TireTask genannte Reifenmanagementlösung, die jetzt auch von Pkw-Betrieben genutzt werden kann, ein sogenannter No-Brainer ist, also von jedem bedient werden kann (Bild: NRZ/Arno Borchers)

Die TireTask-Lösung, der digitale No-Brainer im Reifenmanagement

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Erstmals trat die 2021 in Köln gegründete TireTask GmbH öffentlich in Erscheinung, als die Team-Kooperation zwei Jahre später beschloss, die Digitalisierung des Nfz-Reifenmanagements ihrer Gesellschafter mit der neuen Software-Lösung des Start-up-Unternehmens aus der Domstadt voranzutreiben. Seit Kurzem nun bietet TireTask aber neben der Nfz-Lösung vor allem auch „eine extrem gut angenommene“ Lösung für das Reifenmanagement in Pkw-lastigen Betrieben an – und setzt dabei auf mehrere Vorteile, die die mit der TireTask-Lösung mögliche „papierlose Werkstatt“ biete.