Umsätze runter, Erträge rauf – Onlinereifenhändler Delticom setzte seine „verstärkte Ausrichtung des Geschäfts auf Profitabilität“ im ersten Halbjahr fort (Bild: NRZ/Arno Borchers)

Delticom behält „Ausrichtung auf Profitabilität“ im Fokus – Margenplus im Halbjahr

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Trotz eines deutlichen Umsatzrückgangs um 9,5 Prozent, wobei rund ein Zehntel davon auf die Entkonsolidierung der DeltiLog GmbH zum 30. September 2025 entfiel, konnte die Delticom AG im ersten Halbjahr des neuen Geschäftsjahres ihre Ertragssituation verbessern. Wie es dazu aus Sehnde bei Hannover heißt, wo das Unternehmen seinen Sitz hat, legte das EBITDA um 6,6 Prozent, das um Sondereffekte bereinigte operative EBITDA immerhin noch um 5,2 Prozent zu. Daraus ergibt sich für den Onlinereifenhändler, der unter anderem Shops wir Reifendirekt.de für Endverbraucher oder Autoreifenonline.de für B2B-Kunden betreibt, eine verbesserte EBITDA-Marge, die nach 2,2 Prozent im Vorjahreshalbjahr nun bei 2,6 Prozent steht.
Dem Vernehmen nach könnte sich Sinochem nun sogar komplett aus seiner Pirelli-Beteiligung zurückziehen; es geht dabei um einen „potenziellen Gesamterlös“ von 1,7 Milliarden Euro für den Verkauf der Aktien (Bild: NRZ/Arno Borchers)

Pirelli-Aktienverkauf macht Sinochem bis zu 1,7 Milliarden Euro reicher

Es ist erst wenige Wochen her, dass Pirellis bis dahin größter Aktionär Sinochem seinen Anteil von 34,1 auf 20,1 Prozent verringert hat, wodurch Marco Tronchetti Provera wieder zum größten Pirelli-Aktionär wurde mit derzeit 26,5 Prozent,…
Die Global Data Service Organisation for Tyres and Automotive Components (GDSO) kann mit Linglong Tire ein weiteres Vollmitglied begrüßen, der gleichzeitig der erste chinesische Hersteller ist, der an der Standardisierung von Reifendaten und deren Austausch untereinander mitwirken möchte (Bild: Screenshot)

Mit Linglong tritt erstmals ein chinesischer Reifenhersteller der GDSO als Vollmitglied bei

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Linglong Tire tritt als vierzehntes Mitglied und als erster chinesischer Reifenhersteller der Global Data Service Organisation for Tyres and Automotive Components (GDSO) als Vollmitglied bei. Die GDSO wurde im Januar 2022 von Bridgestone, Continental, Goodyear, Michelin und Pirelli als internationale, gemeinnützige Vereinigung mit dem Ziel gegründet, Reifendaten auszutauschen sowie den digitalen Datenaustausch weltweit zu standardisieren und zu vernetzen.
Jörg Burfien ist President und CEO der US-amerikanischen Continental-Tochter Hoosier Racing Tire und trieb die Entwicklung des ersten straßenzugelassenen Reifens des Motorsportreifenherstellers maßgeblich voran, der nun auch in Europa im Markt ist (Bild: T&A/Stephen Goodchild)

Track Attack Pro ist Hoosiers erster straßenzugelassener Reifen für Europa

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Positive Begleiterscheinungen der Covid-19-Beschränkungen zu Beginn dieses Jahrzehnts gab es nur wenige. Eine davon hat aber dazu geführt, dass Hoosier Racing Tire – traditionsreicher Motorsportreifenhersteller aus den USA, der seit 2016 zu Continental gehört –seinen ersten straßenzugelassenen Reifen mit EU-Reifenlabel auf den hiesigen Markt gebracht hat. Bei einem Termin im Racepark Meppen vergangene Woche haben wir das Hoosier-Team getroffen, um mehr über den neuen Track Attack Pro zu erfahren – einschließlich seiner überraschenden Entstehungsgeschichte.
Apollo Tyres will die Landwirtschaftsreifen, die bisher im mittlerweile geschlossenen Werk im niederländischen Enschede hergestellt wurden, zum Teil über Offtake-Partner beziehen (Bild: NRZ/Arno Borchers)

Apollo Tyres will „gewisse Stabilität“ im Geschäft mit Landwirtschaftsreifen erreichen

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Nachdem Apollo Tyres erst vor wenigen Wochen die Reifenproduktion im Werk im niederländischen Enschede für immer beendet hat, hat der Hersteller nun erläutert, wo stattdessen künftig die Landwirtschaftsreifen entstehen sollen, die bisher vor Ort gefertigt und hauptsächlich auf den europäischen Märkten vertrieben wurden. In einem Investoren-Call, den Apollo Tyres gestern anlässlich der Vorlage des jüngsten Quartalsberichtes abgehalten hatte, betonte das Unternehmen, man wolle bei dem jetzt beginnenden „Prozess“ auch auf die Hilfe von Offtake-Partnern setzen.
Auf der kommenden IAA Transportation will Westlake gleich drei neue Lkw-Reifen für den Fernverkehr und den gemischten Einsatz präsentieren (Bilder: Zhongce Rubber Group)

Zhongce Rubber reist mit mehreren Produktneuheiten nach Hannover zur IAA

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Auf der kommenden IAA Transportation sucht einmal mehr auch die Zhongce Rubber Group die Nähe zum europäischen und vor allem zum deutschen Nutzfahrzeugmarkt. Wie der aus China stammende Reifenhersteller dazu im Vorfeld der Messe mitteilt, die vom 15. bis zum 20. September in Hannover stattfindet, wolle man vor Ort in Zusammenarbeit mit den Partnern Interpneu und Pneuhage Fleet Solution gleich drei neue Produkte seiner Generation-2-Lkw-Reifen präsentieren, die speziell für Europa entwickelt und hergestellt werden. Dazu soll auch eine Plus-Variante des erst vor zwei Jahren eingeführten Fernverkehrsantriebsachsreifens Long Run WDL2 gehören, der im WSL2 seine Entsprechung für die Lenkachse hat.
Was kann UltraShield? Das will Speedline Truck auf der kommenden IAA Transportation am Race Truck von Partner T Sport Bernau zeigen (Bild groß: NRZ/Arno Borchers, klein: Ronal)

IAA: Speedline Truck zeigt am T-Sport-Bernau-Race-Truck, was UltraShield kann

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Auf der kommenden IAA Transportation will Speedline Truck seine als innovativ beschriebene und im vergangenen Jahr vorgestellte Oberflächentechnologie UltraShield in den Messefokus rücken. Wie es dazu in einer Mitteilung der Ronal-Marke heißt, könnten sich Besucher der in Hannover vom 15. bis zum 20. September stattfindenden IAA Transportation am Speedling-Truck-Stand (Halle 25, Stand C17) nicht nur „das umfassende Portfolio an geschmiedeten Aluminiumrädern für Lkw, Busse und Trailer entdecken, sondern sich bei Live-Demos direkt vor Ort von den Vorteilen der Premiumbeschichtung überzeugen“.
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Ob der RDKS-Sensor am Ventil oder am Gurt montiert werden soll, muss entschieden werden, birgt aber ansonsten – anders als die zeitintensiven Anlernprozesse und herstellerspezifische Software-Hürden – keine größeren Herausforderungen (Bild: NRZ/Christian Marx)

Wo hakt es in der Praxis noch beim Nutzfahrzeug-RDKS? – Ein Zwischenruf

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Zwei Jahre nach dem Inkrafttreten der EU-Verordnung UN ECE R141 gehört das Reifendruckkontrollsystem (RDKS) bei neu zugelassenen schweren Nutzfahrzeugen, Bussen und Trailern zum Standard auf unseren Straßen. Das Ziel der Gesetzgebung war von Anfang an klar definiert: Mehr Verkehrssicherheit, ein spürbar geringerer Kraftstoffverbrauch und eine deutliche Reduzierung teurer Reifenpannen. In der Theorie klingt das schlüssig. Doch im harten Alltag der Reifenwerkstätten zeigt sich ein anderes Bild: Während das Thema RDKS im Pkw-Service seit vielen Jahren Routine ist, stellt die immense Komplexität im Nutzfahrzeugsektor viele Betriebe vor unerwartete Hürden. „Das nötige Fachwissen hinkt der schnellen Verbreitung der Technik im Markt oft noch hinterher“, findet Matthias Langhals, Head of Sales & Marketing bei der Bartec Auto ID GmbH, der in diesem Zwischenruf auch erläutert, warum das so ist und was man dagegen tun kann.