Rückläufiger US-Reifenmarkt

Rückläufiger US-Reifenmarkt – Untersuchung zu Reifenimporten gefordert

,
Die US Tire Manufacturers Association (USTMA) prognostiziert für dieses Jahr einen im Vergleich zu 2025 rückläufigen Reifenabsatz in den Vereinigten Staaten. Demnach wird ein Stückzahlvolumen über alle Produktsegmente hinweg in Höhe von rund 330 Millionen Einheiten erwartet, was knapp zwei Prozent weniger wären als die etwas mehr als über 336 Millionen Stück im Vorjahr und ein annähernd einprozentiges Minus gegenüber dem Vor-Corona-Jahr 2019. Bei alldem schwächelt im Vergleich zu 2025 das Ersatzgeschäft stärker als die Erstausrüstung, während es bezogen auf 2019 andersherum ist. Der Blick in die Produktsegmente zeigt, dass für Pkw-Reifen ein Rückgang erwartet wird, wohingegen für (Leicht-)Lkw die Zeichen auf Wachstum zu stehen scheinen. Unabhängig davon bereitet der US-Gewerkschaft United Steelworkers (USW) die Lage der heimischen Reifenhersteller Kopfzerbrechen. Zumal deren Produktion den Arbeitnehmervertretern zufolge seit 2000 um rund 40 Prozent zurückgegangen ist als Folge zunehmender Reifenimporte.
Vertreter von EMP – Sophie Casasnovas (Larivière Organisation), Tsuyoshi Saito (Honda MobilityLand), Pierre Fillon (ACO) und Claude Michy (EMP-Präsident) – gemeinsam mit Wim Van Achter und David Auerbacher von Dunlop (Bild: Goodyear)

Superstock-/Production-Klassement der EWC weiter auf Dunlop-Reifen

,
EMP (Endurance Moto Promoter) als Veranstalter der Motorradlangstreckenweltmeisterschaft EWC (Endurance World Championship) und Dunlop haben eine Verlängerung ihrer Zusammenarbeit rund um das Superstock-Klassement und die sogenannte Production World Trophy bekannt gegeben. Heißt: Die bei Motorradreifen nach wie vor zu Goodyear, sonst aber zu Sumitomo Rubber Industries (SRI) zählende Marke wird für diese beiden Wettbewerbe weitere drei Jahre bzw. bis zum Ende der Saison 2029 weiterhin als exklusiver Reifenlieferant fungieren, während es in der EWC-Topklasse bekanntlich Wettbewerb zwischen verschiedenen Reifenmarken/-herstellern gibt und sich beim Finallauf am vergangenen Wochenende gerade erst BMW-Motorrad-World-Endurance-Team als einer von sieben durch Bridgestone unterstützten Rennställen den diesjährigen WM-Titel hat sichern können. Gleichwohl fungiert Dunlop auch weiterhin als offizieller Partner der EWC des Motorradweltverbandes FIM (Fédération Internationale de Motocyclisme) – diese Zusammenarbeit besteht bereits seit 2016. [caption id="attachment_351670" align="aligncenter" width="1500"]Anders als bei deren Superstock- und Production-Klassement gibt es in der Topklasse der Endurance World Championship nach wie vor Wettbewerb zwischen verschiedenen Reifenmarken/-herstellern und hat sich dort gerade das von Bridgestone unterstützte BMW-Motorrad-World-Endurance-Team den diesjährigen WM-Titel gesichert (Bild: Alex Photo/Matteo Cavadini) Anders als bei deren Superstock- und Production-Klassement gibt es in der Topklasse der Endurance World Championship nach wie vor Wettbewerb zwischen verschiedenen Reifenmarken/-herstellern und hat sich dort gerade das von Bridgestone unterstützte BMW-Motorrad-World-Endurance-Team den diesjährigen WM-Titel gesichert (Bild: Alex Photo/Matteo Cavadini)[/caption]
Die beiden neuen Ganzjahresreifen „4 Seasons 3“ für Pkw/Sportwagen/SUV (links) und „4 Seasons Van+“ Transporter/Nutzfahrzeuge/Caravans der Eigenmarke Point S sind laut dem gleichnamigen Verbund „gezielt auf die Anforderungen der Branche, unterschiedliche Witterungsbedingungen und die Bedürfnisse von Fahrzeugflotten abgestimmt“ worden (Bilder: Point S)

Die angekündigten neuen Point-S-Ganzjahresreifen sind da

, ,
Bei seiner Jahreshauptversammlung Anfang Juli in Bonn hatte Point S sie bereits angekündigt – jetzt sind beiden neuen Ganzjahresreifen der gleichnamigen Eigenmarke des Reifenhandelsverbundes auch da: der für Pkw, Sportwagen und SUVs konzipierte „4 Seasons 3“ sowie der für Transporter, Nutzfahrzeuge und Caravans gedachte „4 Seasons Van+“. Ersterer Reifen folgt auf den Point S „4 Seasons 2“, wurde demnach in Deutschland entwickelt und wird ausweislich seiner DOT-Nummer genauso von Continental produziert wie der Nachfolger des „4 Seasons Van“. Mit der neuen Generation seiner Ganzjahresreifenreihe reagiert Point S eigenen Worten zufolge „auf die veränderten Anforderungen an moderne Mobilität innerhalb seines wachsenden Netzwerkes“. Vor diesem Hintergrund werden beide Modelle als „vollständig für Elektrofahrzeuge geeignet“ bezeichnet und tragen sie deshalb ein entsprechendes EV-kompatibel-Logo auf ihren Seitenwänden analog zu dem, das Conti für die unter eigenem Namen angebotenen Produkte verwendet.
Pirelli investiert im Kaukasus in Georgien, sagt jedenfalls die KI – kompletter Unfug, sagen wir (Bild: Screenshot)

Investiert Pirelli auch eine Milliarde Euro im Kaukasus in Georgien? Die KI sagt, ja

Systeme, die auf Künstlicher Intelligenz, in kurz: KI, aufbauen, sind heute auch aus dem Alltag vieler Redaktionen nicht mehr wegzudenken. Dies insbesondere dann, wenn es um die schnelle Zusammenfassung und Übersetzung von Texten, Dokumenten…
Pirelli will seine MIRS-Produktionskapazitäten – hier ein Archivfoto der im deutschen Breuberg installierten Anlage – in den USA mehr als versechsfachen und damit noch tiefer in den High-Value-Reifenmarkt vordringen (Bild: NRZ/Arno Borchers)

Pirelli kündigt Milliardeninvestition für MIRS-Werk in den USA an

,
Pirelli will rund eine Milliarde Euro in die Erweiterung seines US-amerikanischen Reifenwerkes in Rome/Georgia investieren. Wie dazu das Board of Directors auf seiner gestrigen Sitzung beschlossen hat, soll in dem Werk ab 2027 nicht nur schrittweise die Produktionskapazität des dort derzeit (ausschließlich) betriebenen Modular Integrated Robotized System (MIRS) von 400.000 bis 450.000 auf dann drei Millionen Reifen pro Jahr ausgebaut werden, auch soll vor Ort eine konventionelle Produktionslinie errichtet werden, die nach Fertigstellung weitere drei Millionen Reifen jährlich herstellen können soll.
Autozeitung-Ganzjahresreifentest 2026

Fast segmentgerechter Zieleinlauf beim Autozeitung-Ganzjahresreifentest

,
Dem anhaltenden Trend zu Ganzjahresreifen trägt nach zuletzt Auto Motor und Sport sowie dem Automobilclub von Deutschland (AvD) auch die Autozeitung – gemeinsam mit der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) und dem Auto-, Motor- und Radfahrerbund Österreichs (ARBÖ) als Partner – mit einem Test entsprechender Profile Rechnung. Dabei hat das Magazin in der Größe 225/45 R17 außer sechs „renommierten Premiumprodukten“ noch drei Vertreter von Marken aus dem Qualitäts- und zwei Modelle aus dem Budgetbereich antreten lassen montiert an einem VW Golf GTI als Testfahrzeug. Nach den üblichen Prüfungen auf Schnee, bei Nässe und auf trockener Fahrbahn hat sich letztlich ein zu den drei Segmenten passender Zieleinlauf ergeben, wenn auch nicht zu 100 Prozent. Bemerkenswert dabei ist, dass immerhin sieben der zehn geprüften Allwetterreifen als „sehr empfehlenswert“ eingestuft werden. Deshalb spricht Tester Martin Urbanke, geschäftsführender Redakteur der Autozeitung, von einem erfreulich hohen Niveau der getesteten Ganzjahresreifen.
Bohnenkamp hat seinen neuen und 180 Seiten starken Truck-&-Transport-Katalog vorgelegt und bietet darin eigenen Worten zufolge „Lösungen für nahezu jede Anwendung im Transportsegment“ an (Bild: Bohnenkamp)

Bohnenkamp legt seinen neuen und erweiterten Truck-&-Transport-Katalog

,
Bohnenkamp hat seinen neuen Truck-&-Transport-Katalog vorgelegt und stellt darin sein komplettes Sortiment für Transport, Logistik und Nutzfahrzeuge vor. „Auf 180 Seiten finden Kunden Lösungen für nahezu jede Anwendung im Transportsegment: vom leichten Transporter bis zum Schwerlastfahrzeug. Das Spektrum reicht von Reifen, Rädern und Felgen über Reifendruckkontrollsysteme bis zu Ventilen und weiterem Zubehör“, betont dazu der in Osnabrück ansässige Reifen- und Rädergroßhändler und Komplettradanbieter. Mit dem alle zwei Jahre erscheinenden und nun erneut erweiterten Katalog wolle Bohnenkamp seine Position als Vollsortimenter für den professionellen Transportbereich unterstreichen.
LkwSpecial Kopf weiss 590x144 1
Bei Maxion Wheels, Alcoa Wheels und Kronprinz ging es auf der IAA Transportation um glänzende bzw. noch glänzendere Oberflächen und die Technologien, die dies ermöglichen (Bilder: NRZ/Arno Borchers)

Glänzend, glänzender, Aluminium-Lkw-Räder auf der IAA Transportation

,
Während die IAA Transportation aufseiten der Reifenhersteller nur sehr begrenzt den Markt abbildete, ist die Messe für die großen Räderhersteller augenscheinlich keine, auf der man fehlen möchte. So glänzten Maxion Wheels, Alcoa Wheels…