Mit dem „Scorpion Winter 3“, „Powergy 2 Winter“ und „Powergy 2 All Season“ (von links) hat Pirelli für die anstehende Umrüst-/Wintersaison gleich drei frische Profile an den Start gebracht (Bilder: Pirelli)

Ganzjahres-/Winterproduktoffensive bei Pirelli

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Mittlerweile ist es fast schon zur Gewohnheit geworden, dass Reifenhersteller „heimlich, still und leise“ neue Profile einführen: Ohne viel Aufhebens sind sie auf einmal da bzw. tauchen sie von heute auf morgen auf den Webseiten eines Anbieters auf. Das betrifft dabei nicht etwa irgendwelche Nischenprodukte wie zuletzt unter anderem Continentals „EcoContact 7“ bzw. „EcoContact 7 S“ und „WinterContact 8 S“ oder Michelins „Alpin 7“ beispielhaft dokumentiert haben. Bei Pirelli gibt es zur aktuellen Herbst-/Wintersaison sogar gleich drei Profilneuzugänge zu entdecken, über die ihr Hersteller bis dato noch nicht allzu viele Worte verloren hat. Dazu zählen der „Scorpion Winter 3“ und der „Powergy 2 Winter“ speziell für die kalte Jahreszeit sowie der „Powergy 2 All Season“ für einen ganzjährigen Einsatz. Während der Erstgenannte (für SUVs) damit dem vor Jahresfrist eingeführten „Cinturato Winter 3“ (für Pkw) zur Seite gestellt wird, weiten die anderen beiden die bisher lediglich aus einem dem „Powergy-2“-Sommerreifen bestehende zweite „Powergy“-Generation des Herstellers in den Winter- und Ganzjahresbereich hinein aus.
Da sich die Vorbereitungszeit für das neue Format als „zu kurzfristig“ herausgestellt hat, wird die ursprünglich für 2027 geplante 24-Stunden-Nürburgring-Serie auf 2028 verschoben (Bild: ADAC/Gruppe C Photography)

Geplante neue Nordschleifen-Serie startet 2028 statt schon 2027

Die ursprünglich schon für die Saison 2027 geplante 24-Stunden-Nürburgring-Serie wird auf 2028 verschoben. Das hat der ADAC Nordrhein nach Gesprächen mit Vertretern der Nürburgring-Langstreckenserie (NLS) und der Interessengemeinschaft Langstrecke Nürburgring (ILN) bekannt gegeben. „Leider war die Vorbereitungszeit zur Einführung eines neuen Serienformats für viele Rennteams, Partner und Sponsoren zu kurzfristig“, erklärt 24h-Rennleiter Walter Hornung.
Der bei dem neuen Alterungsschutzmittel für Reifen zum Einsatz kommende Wirkstoff CCPD ist laut Lanxess von Beginn an mit dem Ziel eines verbesserten Umweltprofils ausgewählt worden unter Berücksichtigung solcher Dinge wie Abbaubarkeit, Bioakkumulation, aquatische Toxizität und regulatorische Konformität (Bild: Lanxess)

Reifenalterungsschutzmittel „Vulkanox 4060“ als 6PPD-Ersatz vorgestellt

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Der Chemiekonzern Lanxess hat mit „Vulkanox 4060“ ein neues Alterungsschutzmittel für die Reifenindustrie entwickelt als Alternative zu dem nach Unternehmensangaben bis dato in nahezu allen Reifen eingesetzten 6PPD. Zumal Letzteres seit einiger Zeit in der Kritik steht, weil es mit dem Sterben von Silberlachsen in den USA in Verbindung gebracht wird. Das neue Lanxess-Additiv mit – wie es heißt – „optimiertem Umweltprofil“ trägt die chemische Bezeichnung CCPD (N,N'-Dicyclohexyl-p-phenylendiamin). In bisher durchgeführten Umweltstudien hinsichtlich CCPD-Chinon, dem entsprechenden Abbauprodukt von „Vulkanox 4060“, seien in Untersuchungen an Silberlachsen bis zur Löslichkeitsgrenze keine akuten Effekte beobachtet worden, wie in diesem Zusammenhang ergänzt wird. Mit dem Abschluss der EU-REACH-Registrierung ist das neue Produkt demnach nunmehr auch regulatorisch im europäischen Markt einsetzbar.
Den Titel des TYSYS-Produktkataloges 2026/2027 ziert das Brock-Rad „B45“-Rad kombiniert mit dem „Discoverer A/T 3 Sport 2“ der Goodyear-Zweimarke Cooper (Bild: TYSYS)

Aktualisierter TYSYS-Produktkatalog ist da

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Zum Start in die Herbst-/Wintersaison präsentiert TYSYS – der Großhändler und Komplettradanbieter ist Teil der Goodyear Retail Systems GmbH unter dem Dach des gleichnamigen Reifenherstellers – seinen neuen digitalen Produktkatalog 2026/2027.…
„Ich werde vorwiegend auf der Straße unterwegs sein und will dort gut vorankommen. Effizienz hat einen hohen Stellenwert für mich. Trotzdem brauche ich auch abseits der Straße einen Reifen, auf den ich mich verlassen kann“, sagt Elektrotrucker Tobias Wagner (Bild: Michelin)

E-Trucker startet Weltumrundung auf Michelins „X Works“

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Dieser Tage bricht Tobias Wagner zu einer Weltumrundung mit einem elektrisch angetriebenen Lkw auf. Startpunkt ist die morgen in Hannover beginnende Nutzfahrzeugmesse IAA Transportation, die ihre Pforten heute allerdings schon für Pressevertreter geöffnet hat. Von der niedersächsischen Landeshauptstadt aus wird er mit einem Mercedes-Benz eActros 600 eine rund 45.000 Kilometer lange Strecke durch mehr als 35 Länder zurücklegen, wobei maximal 80 Ladestopps vorgesehen sind. Für die Tour hat Wagner, der von Beruf Lkw-Fahrer und auf Social-Media-Plattformen unter dem Namen Elektrotrucker aktiv ist, sein Expeditionsfahrzeug mit Michelins „X Works HL Z2“ in der Dimension 385/65 R22.5 bereift, der seinem Hersteller zufolge speziell für den Einsatz auf Straßen und auf Baustellen bis hin zu Steinbrüchen entwickelt worden ist. Nicht nur bei einem solchen Abenteuer ist die richtige Reifenwahl essenziell, sagt Michelin. „Ein geringer Rollwiderstand spart kostbare Energie, unterschiedliche Straßenverhältnisse fordern Robustheit und Profil“, so das Unternehmen. [caption id="attachment_351332" align="aligncenter" width="1500"]Michelin geht davon aus, dass Tobias Wagner die rund 45.000 Kilometer lange Strecke mit einem Mercedes-Benz eActros 600 mit nur einem Satz „X Works HL Z2“ bewältigen wird (Bild: Michelin) Michelin geht davon aus, dass Tobias Wagner die rund 45.000 Kilometer lange Strecke mit einem Mercedes-Benz eActros 600 mit nur einem Satz „X Works HL Z2“ bewältigen wird (Bild: Michelin)[/caption]
Details zu der Konferenz inklusive Vortragsprogramm und einer Anmeldemöglichkeit finden Interessierte unter www.vdiconference.com/automotive-training/tires-chassis-road im Web (Bilder: VDI)

Ende des Monats findet die zweitägige „Eurotyre” statt

Die vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI) ausgerichtete Konferenz „Reifen – Fahrwerk – Fahrbahn” hat eine lange Historie, die trotz ihres seit 2025 neuen Namens auch in diesem Jahr weiter fortgeschrieben wird. Denn am 29. und 30. September…
„Diese Vertragsverlängerung ist eine starke Anerkennung für die Qualität unserer Reifen und Dienstleistungen sowie für unsere Fähigkeit zu kontinuierlicher Innovation“, sagt Michelins Motorsportdirektor Matthieu Bonardel (Bild: Michelin)

Hypercar-Klasse der WEC bis Saisonende 2032 auf Michelin-Reifen

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Der Automobilweltverband FIA (Fédération Internationale de l’Automobile) und der Automobile Club de l’Ouest (ACO) setzen weiterhin auf Michelin als Reifenausrüster des Hypercar-Klassements der Langstreckenweltmeisterschaft WEC (World Endurance Championship). Damit verlängert sich die ursprünglich bis 2029 laufende Partnerschaft um drei weitere Jahre bis zum Ende der Saison 2032. Seit 1998 ist der Reifenhersteller im Langstreckensport vertreten und hat eigenen Worten zufolge maßgeblich zur Wiederbelebung der WEC im Jahr 2012 beigetragen. Derzeit beliefert Michelin demnach alle Hersteller, die in der Hypercar-Klasse antreten, und damit eine Meisterschaft, in der einige der weltweit führenden Automobilmarken aufeinandertreffen und „Reifen eine entscheidende Rolle für Leistung, Rennstrategie, Sicherheit und Umweltauswirkungen“ spielen.
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Auch in der neuen Saison wird die Zamboni-Eismaschine in den Farben des Herner Reifenfachhändlers vor den Spielen des Herner EV und in den Drittelpausen ihre Runden in der Heimspielstätte des Eishockeyoberligisten drehen (Bild: Herner Eissportverein)

Erweitertes Stiebling-Sponsoring soll Malocher-Sichtbarkeit erhöhen

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Das Reifen-Stiebling-Sponsoring des Herner EV (HEV) geht nicht nur in die Verlängerung, sondern der Reifenhändler und Runderneuerer baut sein Engagement bei dem Eishockeyoberligisten seiner Heimatstadt an vielen Stellen sogar noch weiter aus. Dies nicht zuletzt mit Blick auf die zweite Generation Runderneuerter der Reifeneigenmarke Malocher des Anbieters.