Dr. Guido Hüffer wechselt nach knapp zwei Jahrzehnten von Goodyear zu Nexen Tire Europe und übernimmt dort künftig Verantwortung für den Reifenhandel im DACH-Markt (Bild: NRZ/Arno Borchers)

Nexen Tire holt Dr. Guido Hüffer von Goodyear – Neuer MD für den DACH-Markt

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Nexen Tire hat einige seiner europäischen Führungspositionen neu besetzt. In diesem Zuge hat Dr. Guido Hüffer zum 1. August bei der Deutschland-Niederlassung von Nexen Tire Europe die Funktion des Managing Director mit Verantwortung für Reifenhandel übernommen. Dr. Hüffer ist seit Ende 2007 im Reifenmarkt tätig und hat in diesen knapp zwei Jahrzehnten für Goodyear in Deutschland gearbeitet und dort in verschiedenen Unternehmensteilen Verantwortung getragen, so etwa als Geschäftsführer in der Handelsorganisation des Herstellers (GDHS, 4Fleet) oder als Vertriebsdirektor direkt auf Herstellerebene, und zwar im DACH-Markt sowie in der Region EMEA.
Im ersten Halbjahr des neuen Jahres konnte Continental seine Erträge und damit seine Margen noch einmal deutlich steigern (Bild: NRZ/Arno Borchers)

Continental kann seine Profitabilität im Halbjahr deutlich steigern

Continental biegt mit einem deutlichen Plus bei der Profitabilität auf die Zielgerade zur strategischen Neuaufstellung als reiner Reifenhersteller ein. Nachdem das Hannoveraner Unternehmen erst kürzlich den Verkauf seiner ContiTech-Aktivitäten an die Investmentgesellschaft Lone Star Funds bekanntgegeben hatte, die noch in diesem Jahr vollzogen werden könnte, legt Continental nun seinen Halbjahresbericht mit starken Kennzahlen vor. Während zwar die Umsätze in den beiden Bereichen sowie im Konzern leicht zurückgingen, machte das bereinigte EBIT im Konzern einen Sprung um 19,5 Prozent. Damit legte auch die bereinigte EBIT-Marge deutlich zu, und zwar um 2,3 Prozentpunkte auf jetzt 12,4 Prozent.
Reiner Hofdmann, geschäftsführender Gesellschafter von Hofdmann Runderneuerungstechnik in Wittmund, will mit der neuen „Premiumerneuerung ein verlässliches Angebot“ für anspruchsvolle Kunden machen (Bild: NRZ/Christine Schönfeld)

Hofdmann Runderneuerungstechnik steigt in die Heißrunderneuerung ein

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Die Hofdmann Runderneuerungstechnik steigt als Hersteller in das Geschäft mit heißrunderneuerten Reifen ein. Wie Reiner Hofdmann, geschäftsführender Gesellschafter des im ostfriesischen Wittmund ansässigen Unternehmens gegenüber der NEUE REIFENZEITUNG erläutert, habe er im vergangenen Herbst eine Cima-Impianti-Vulkanisationspresse inklusive Form von Reifen Presche übernommen, nachdem der Runderneuerer aus Malchin (Mecklenburg-Vorpommern) zuvor seine eigene Produktion von runderneuerten Lkw-Reifen eingestellt hatte. Da Hofdmann Runderneuerungstechnik bisher lediglich als Kaltrunderneuerer eine Genehmigung nach ECE-R 109 hatte, habe man eine Erweiterung dieser bestehenden Genehmigung beim KBA beantragen müssen. Diese Genehmigung liege mittlerweile vor, so Reiner Hofdmann, sodass das Unternehmen seit Ende April nun auch erstmals heißrunderneuerte Lkw-Reifen herstellt und vermarktet. Und die Pläne in Wittmund gehen sogar noch weiter.
Nach dem Antragstart für die Förderperiode 2026 im April sind sich viele Beobachter einig, dass heuer deutlich weniger Fördermillionen aus dem Programm Umweltschutz und Sicherheit im Markt ankommen als es sollte – diese Wahrnehmung haben das BMV und das BALM nun auf Nachfrage bestätigt (Bild: Pneuhage)

BALM bestätigt Wahrnehmung im Markt, dass etliche Fördermillionen fehlen

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Spätestens zum jüngsten Truck Grand Prix, der Mitte Juli auf dem Nürburgring stattfand, hatte ein Thema die öffentliche Diskussion im Reifenmarkt erobert, das dort ansonsten nur selten zu finden ist: das Volumen des Förderprogramms Umweltschutz und Sicherheit (vormals: De-minimis), das seit 2021 stets bei 261,9 Millionen Euro gelegen hatte. Das Förderprogramm ist zwar überaus relevant, gerade auch für den Reifenmarkt, wo bekanntlich gut 60 Prozent der Mittel landen, berichtenswerte Anpassungen finden hingegen eher selten statt. Nach dem Antragstart für die Förderperiode 2026 im April sind sich nun allerdings viele Beobachter einig, dass heuer deutlich weniger Fördermillionen im Markt ankommen als es laut Bundeshaushaltsgesetz sollte. Auf Nachfrage der NEUE REIFENZEITUNG hat nun das zuständige Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) diese öffentliche Wahrnehmung bestätigt.
Metzelers „Sportec 01“ (links) und „Sportec 01 RS“ weisen ein nur leicht unterschiedliches Profil auf, sodass vor allem wohl ihre „inneren Werte“ den Ausschlag dafür geben, dass laut Anbieter der „eine fokussiert auf Vielseitigkeit und Kontrolle unter verschiedenen Bedingungen, die andere auf extreme Performance und Präzision“ (Bilder: Pirelli)

Wie sich Metzelers „Sportec 01“ und „Sportec 01 RS“ unterscheiden

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Als Nachfolger seines „Sportec M9 RR“ hat die zu Pirelli zählende Motorradreifenmarke Metzeler im vergangenen Herbst gleich zwei neue Modelle vorgestellt in Form des „Sportec 01“ und „Sportec 01 RS“. Wobei Letzterer als etwas sportlich als der andere beschrieben wird. Okay, beim Blick auf ihr Profildesign lassen zwar sich leichte Unterschiede zwischen den beiden Varianten erkennen: Was aber ist bei dem einen außerdem noch anders als bei dem anderen? Zuallererst heißt es, erstere Ausführung richte sich an „sportlich orientierte Fahrer, die ihr Motorrad überwiegend auf der Straße bewegen und Vertrauen sowie hohe Performance selbst bei wechselnden Wetterbedingungen erwarten“ bzw. Besitzer von Supersport-, Naked- und sportlich ausgelegten Crossover-Maschinen, die „dynamisch über kurvenreiche Landstraßen und Bergpässe fahren, ohne auf Sicherheit, Stabilität und Alltagstauglichkeit zu verzichten“. Demgegenüber sei sein Bruder mit dem Namenszusatz „RS“ gedacht für „erfahrene Fahrer und Performance-Fans“, die typischerweise mit Supersport-, leistungsstarken Naked- und Hypernaked-Bikes unterwegs sind. „Sie erwarten ein direktes, rennsportinspiriertes Feedback auf der Straße und wollen denselben Reifen auch bei Trackdays nutzen, ohne aufwendigen Transport oder Reifenwechsel an der Rennstrecke“, so der Reifenhersteller. Was die Frage aufwirft, wie der Hersteller diese leicht unterschiedlichen Ausrichtungen seiner Produkte letztlich realisiert hat.
Die Verantwortlichen der österreichischen Schwarzmüller-Gruppe sind zufrieden mit der seit zwei Jahren laufenden Partnerschaft mit Krone Trailer, die Synergien liefern und Eigenständigkeit sichern soll (Bild: Schwarzmüller)

Partnerschaft zwischen Schwarzmüller-Gruppe und Krone Trailer liefert Synergien

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Zwei Jahre nach der Besiegelung der Partnerschaft zwischen der Schwarzmüller-Gruppe und Krone Trailer ziehen beide Unternehmen eine positive Zwischenbilanz. Was mit einer gemeinsamen strategischen Ausrichtung begann, wurde in den vergangenen Monaten Schritt für Schritt in konkrete Maßnahmen überführt. Im Mittelpunkt stehen dabei die gezielte Stärkung der Vertriebs- und Serviceaktivitäten, die Fortführung der etablierten Marken Schwarzmüller und Hüffermann als ausgewiesene Spezialisten in ihren jeweiligen Produktsegmenten sowie die operative Weiterentwicklung der Unternehmensgruppe, wie es dazu in einer Mitteilung der Wilhelm Schwarzmüller GmbH aus dem österreichischen Freinberg heißt.
Beim Safety-League-Finale Ende Juli auf der Nürburgring-Nordschleife traten die jeweils drei Bestplatzierten der beiden Halbfinalveranstaltungen an, die zuvor in den ADAC-Fahrsicherheitszentren Nürburgring und Augsburg stattgefunden hatten (Bild: Bridgestone)

Safety-League-Finale setzt Zeichen für mehr Motorradsicherheit

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Mit dem Finaltraining auf der Nürburgring-Nordschleife hat die sogenannte Safety League der Zeitschrift Motorrad ihren Höhepunkt und Abschluss gefunden. Als Partner der Initiative engagierte sich Bridgestone gemeinsam mit Motorrad, dem ADAC und weiteren Akteuren der Motorradbranche für mehr Sicherheit im Straßenverkehr und unterstützte die Veranstaltungsreihe, die Motorradfahrer durch Trainings und Wettbewerbe dabei begleitet, ihr Fahrkönnen weiterzuentwickeln und das Bewusstsein für sicheres Fahren zu stärken.
Otto Just zieht eine positive Bilanz seines ersten Auftritts beim Truck Grand Prix, zu dem auch das Sponsoring des Maddox-Racing-Teams mit Trailer-Top-Rädern gehörte (Bild: Otto Just)

Otto Just zieht positives Fazit seiner Premiere beim Truck Grand Prix

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Für Otto Just war der Auftritt als Aussteller beim diesjährigen Truck Grand Prix auf dem Nürburgring eine Premiere, die der Großhändler mit Standorten in Lübeck und Bremen im Rückblick als „rundum gelungen“ beschreibt. Während auf der Rennstrecke spektakuläre Rennen und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für Begeisterung sorgten, habe auch am Messestand von Otto Just im Fahrerlager des Nürburgrings „durchgehend reger Betrieb“ geherrscht. Zahlreiche Besucher des Großevents in der Eifel hätten dabei die Gelegenheit genutzt, sich über das Produktportfolio und die neuesten Entwicklungen im Bereich Nutzfahrzeugreifen und Kompletträder zu informieren. „Das große Interesse sowie die vielen positiven Gespräche machten den Messeauftritt für das gesamte Team zu einem vollen Erfolg“, bilanziert der Großhändler.