Im vergangenen Sommer hatten die Erstausrüstungslieferungen des chinesischen Reifenherstellers Linglong an Volkswagen für reichlich Diskussionsstoff gesorgt. Auslöser war ein Beitrag von
Auto Motor und Sport (AMS) über einen Vertragshändler der Automarke, der über Social Media seinen Unmut geäußert hatte, dass VW bei einem vergleichsweise hochpreisigen Fahrzeugmodell wie dem Tiguan ab Werk „Billigreifen” aus dem Reich der Mitte verbaut. Die Geschichte, über die das Magazin als Erstes berichtet hatte, ist bald darauf zwar überarbeitet worden, nur um ein wenig später dann ganz von den AMS-Webseiten zu verschwinden und seither nur noch
über das Internet Archive (Wayback Machine) abrufbar zu sein. Gleichwohl hatte sich Linglong veranlasst gesehen,
Stellung zu beziehen in dieser Angelegenheit. So wie ganz aktuell nun auch VW selbst. Denn bei
Focus Online, wo man diese Sache im Nachgang zu der AMS-Berichterstattung ebenfalls
aufgegriffen hatte, wird das Ganze im Fahrwasser des
jüngsten ADAC-Sommerreifentests wieder „aufgewärmt”.
[caption id="attachment_345038" align="aligncenter" width="1500"]

VW sagt zwar nicht für welche Modelle, hat aber bestätigt, dass „im Rahmen des aktuellen Vertrages (...) Linglong China spezifische 19-Zoll-Sommerreifen für rund 10.000 Fahrzeuge pro Jahr” an den Automobilhersteller liefere (Bild: Volkswagen)[/caption]