Vor dem Hintergrund der Transformation hin zur E-Mobilität sei das Produkt- und Komponentenportfolio des Standortes Luckenwalde Schaeffler zufolge „am Ende des Lebenszyklus“, zumal die rund 330 Mitarbeiter vor Ort laut Presseberichten ausschließlich Teile für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor fertigen (Bild: Schaeffler)

Schrittweise Schließung des Schaeffler-Standortes Luckenwalde

Der Automobil-/Industriezulieferer Schaeffler setzt seine im Herbst vergangenen Jahres angekündigten „strukturellen Maßnahmen“ weiter um. Das bedeutet unter anderem, dass das Unternehmen den zu seiner Sparte Automotive Technologies zählenden Standort in Luckenwalde bis Juli 2023 schrittweise schließen und die Aktivitäten verlagern wird. Wie es heißt, habe das seinerzeit kommunizierte Ziel, besagtes Werk zu verkaufen bzw. teilweise zu verlagern, trotz intensiver Verhandlungen nicht erreicht werden können, während für elf weitere Standorte in konstruktiven Gesprächen Vereinbarungen mit der Arbeitnehmerseite zum Kapazitätsabbau und zur Konsolidierung getroffen werden konnten. „In den letzten 15 Monaten haben wir intensive Gespräche mit den lokalen Arbeitnehmervertretern geführt. Obwohl sich beide Seiten redlich bemüht haben, konnte am Ende keine gemeinsame Lösung gefunden werden, was wir sehr bedauern“, erklärt Matthias Zink, Vorstand Automotive Technologies der Schaeffler AG. cm
Pkw-Neuzulassungen im November weiter im Sinkflug

Kfz-Neuzulassungen im November weiter im Sinkflug

Nicht nur bei den Pkw, sondern auch in fast allen anderen Fahrzeugsegmenten haben die Neuzulassungen im November teils deutlich hinter denen des Vorjahresmonats zurückgelegen wie zuletzt schon im September und Oktober. Insofern befinden sie sich weiter im Sinkflug, weist die diesbezügliche Statistik des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) doch ein Minus von 30,4 Prozent auf gut 237.600 Einheiten aus verglichen mit November 2020. Kumuliert liegt der Markt nach nunmehr elf Monaten insofern nun bereits 6,8 Prozent im roten Bereich mit in Summe bisher knapp drei Millionen Kfz, die erstmals für den Verkehr hierzulande zugelassen wurden. So stark nach unten gezogen hat die Bilanz einen Monat vor dem Jahreswechsel vor allem das größte Teilsegment des Marktes: das der Pkw. christian.marx@reifenpresse.de

Hohe Verluste: Borbet Solingen stellt Antrag auf Schutzschirmverfahren

Die Geschäftsführung der Borbet Solingen GmbH hat beim Amtsgericht Wuppertal einen Antrag auf Einleitung eines Schutzschirmverfahrens gestellt. Das Gericht hat dem Antrag stattgegeben.
Verbandsgeschäftsführer Michael Schwämmlein sagt, der BRV werde seine Mitglieder hinsichtlich der Möglichkeit auf dem Laufenden halten, ihnen auch zukünftig „Dispo-Unterlagen (in der gewohnten oder ähnlichen Form) zur Verfügung stellen zu können“ (Bild: NRZ/Christian Marx)

Sommerreifendisposition 2022: BRV muss auf 2021er-Unterlagen verweisen

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Im November versorgt der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk e.V. (BRV) seine Mitglieder üblicherweise mit Unterlagen für die Sommerreifendisposition des darauf folgenden Jahres. Diesbezüglich könnte 2021 eine Ausnahme bilden,…
An einer mangelnden Nachfrage liegt die dieses Jahr doch eher enttäuschende Entwicklung des Pkw-Marktes eher nicht, sondern vor allem am allseits bekannten Halbleitermangel, sagt der VDIK (Bild: Volkswagen)

Einbruch des Pkw-Marktes 2021 lässt entsprechend großes Plus 2022 erwarten

Nach einem hauptsächlich corona-bedingten kräftigen Rückgang der Pkw-Neuzulassungen hierzulande schon 2020 spricht der Verband der internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK) mit Blick auf dieses Jahr von einem „noch heftigeren Einbruch“. Für das Gesamtjahr geht er von voraussichtlich nur noch 2,6 Millionen neu zugelassenen Autos im deutschen Markt aus, was nicht nur einem Minus von rund elf Prozent gegenüber dem diesbezüglich ohnehin schwachen Vorjahr entspräche, sondern sogar einem von 28 Prozent verglichen mit dem Vor-Corona-Jahr 2019. Da waren es mit rund 3,6 Millionen nämlich noch eine Million Neuwagen mehr. „Unsere Hoffnung auf eine Erholung des Kfz-Marktes nach dem schweren Einbruch durch die Corona-Krise im Vorjahr wird 2021 enttäuscht. Allerdings liegt das Problem nicht auf der Nachfrageseite. Die Kunden wollen mehr Autos kaufen, als die Industrie produzieren kann“, erklärt VDIK-Präsident Reinhard Zirpel mit Blick auf den aktuellen Mangel an Halbleiterchips, der die Pkw-Produktion ausbremst. cm [caption id="attachment_241334" align="aligncenter" width="580"]Den VDIK-Prognosen (*) zufolge werden die Pkw- und Nfz-Neuzulassungszahlen 2022 zwar ordentlich zulegen gegenüber diesem Jahr, dabei aber dennoch hinter denen des Vor-Corona-Jahres 2019 zurückbleiben (Bilder: VDIK) Den VDIK-Prognosen (*) zufolge werden die Pkw- und Nfz-Neuzulassungszahlen 2022 zwar ordentlich zulegen gegenüber diesem Jahr, dabei aber dennoch hinter denen des Vor-Corona-Jahres 2019 zurückbleiben (Bilder: VDIK)[/caption]

Bridgestone verkauft Werk für Tennisbälle

Bridgestone setzt die Neuausrichtung seiner Sparte Diversified Products fort. Wie der Hersteller jetzt mitteilt, habe die japanische Tochter Bridgestone Sport jetzt die Anteile an Bridgestone Tecnifibre verkauft. Das Unternehmen aus Thailand…

Jaguar rüstet vollelektrischen I-Pace ab Werk mit Continental-Reifen aus

Jaguar Land Rover setzt auch beim aktuellen Modell des Jaguar I-Pace weiterhin auf die Reifen von Continental. In der Erstausrüstung sind Sommerreifen vom Typ PremiumContact 6 in 22 Zoll mit XL-Markierung für erhöhte Tragkraft sowie der ContiSeal-Technologie…