Besiegeln ihre Zusammenarbeit: Aviloo-CEO Marcus Berger (links) und Jan Knoll, geschäftsführender Vorstand der Motoo eG (Bild: Motoo)

Partnerschaft von Motoo und Avilo

,
Die Genossenschaft Motoo ist eine Partnerschaft mit Avilo Battery Diagnostics eingefangen, um den ihr angeschlossenen freien Werkstätten und Autohäusern im Bereich Elektromobilität mehr Unterstützung in Sachen Transparenz und Sicherheit rund um die Bewertung von Hochvoltbatterien bieten zu können. Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Verbreitung von Elektro- und Plug-in-Hybridfahrzeugen steht bei der Zusammenarbeit mit dem österreichischen Batteriediagnostikanbieter die präzise Ermittlung des sogenannten „State of Health“ (SoH) – der „Gesundheitszustand“ der Antriebsbatterie – entsprechender Fahrzeuge im Fokus.
MRF fertigt seine Motorsportreifen an Standorten, deren Umweltmanagementsystem gemäß ISO Norm 14001:2015 zertifiziert sind und zusätzlich über eine ISO-50001-Zertifizierung ihres Energiemanagementsystems verfügen (Bild: MRF)

Reifenhersteller MRF erhält FIA-Umweltakkreditierung

,
Dem indischen Reifenhersteller MRF Limited ist vom Automobilweltverband FIA (Fédération Internationale de l’Automobile) im Rahmen dessen Umweltakkreditierungsprogrammes die Drei-Sterne-Auszeichnung verliehen worden. Das Unternehmen wertet dies als einen bedeutenden Meilenstein auf seinem Weg zu mehr Nachhaltigkeit und mit Blick auf seine Präsenz im weltweiten Motorsport.
Sandro Kunz (links), einer der beiden Speed4Trade-Geschäftsführer, bei der Entgegennahme des Bonitätszertifikates „Crefozert“ aus den Händen von Creditreform-Key-Account-Manager Werner Vögele (Bild: Speed4Trade)

Bonitätszertifikat „Crefozert“ für Speed4Trade

, , ,
Der Softwareanbieter Speed4Trade, der für Anbieter des Automotive Aftermarkets E-Commerce- und Serviceplattformen im B2C- und B2B-Umfeld entwickelt und integriert, hat Creditreform mit dem mehrstufigen Prüfverfahren für „Crefozert“ beauftragt – und das entsprechende Bonitätszertifikat dann auch erhalten.
Arlanxeo ist ein globales Unternehmen mit mehr als elf Produktionsstandorten in acht Ländern – zwei davon hierzulande in Dormagen (Foto) und Köln zusätzlich zu einem Büro in Leverkusen – sowie fünf Innovationszentren auf der ganzen Welt (Bild: Arlanxeo)

Mehr ISCC-Plus-zertifizierte Materialien in der Kautschukproduktion

,
Arlanxeo zählt zu den weltweit größten Herstellern von Synthesekautschuk und ist damit auch ein Zulieferer der Reifenindustrie. Zusammen mit dem Anbieter von Polymermaterialien Covestro will das Unternehmen nachhaltigere Lösungen in der Produktion von Synthesekautschuk vorantreiben und hat vor diesem Hintergrund beispielsweise die Herstellung von Chloroprenkautschuk (CR) auf die Verwendung von ISCC-Plus-zertifiziertem Chlor von Covestro umgestellt, wobei das Kürzel bekanntlich für International Sustainability and Carbon Certification. Insofern habe man den produktbezogenen Umweltfußabdruck seines „Baypren“-Produktportfolios erheblich reduziert, so Arlanxeo.
Gemeinsam mit dem Start-up Syntetica arbeitet das Zentrum für nachhaltige Materialien im Michelin Innovation Park Cataroux in Clermont-Ferrand daran, hochreines recyceltes Nylon künftig für die Textil- und die Automobilindustrie sowie andere industrielle Anwendungen verfügbar zu machen (Bild: Michelin)

Zusammenarbeit zwischen Michelin und Syntetica

, ,
Dass der französische Konzern nicht nur auf Reifen setzt, sondern auch in anderen Geschäftsbereichen aktiv ist, belegt die „Michelin in Motion 2030“ betitelte Strategie des Unternehmens. Im Rahmen seines Engagements im Bereich Polymerverbundwerkstoffe bzw. Hightech-Textilien und -Folien hat das Zentrum für nachhaltige Materialien (CMD) im Michelin Innovation Park Cataroux in Clermont-Ferrand unlängst beispielsweise eine Zusammenarbeit mit dem Start-up Syntetica vereinbart mit dem Ziel, das Recycling von Nylon zu industrialisieren. So soll eine Kreislaufwirtschaft für diesen Sekundärrohstoff etabliert und hochreines recyceltes Nylon künftig für die Textil- und die Automobilindustrie sowie andere industrielle Anwendungen verfügbar werden. Demnach wird das im CMD von Michelin in Clermont-Ferrand angesiedelte Pilotprojekt in seiner Anfangsphase mehrere Tonnen Textilien recyceln, wobei eine schrittweise Steigerung auf industrielle Mengen für eine größere Demonstrationsanlage vorgesehen ist, deren Inbetriebnahmen für 2027 geplant ist.
Mark Hinghaus-Kaul (rechts) und sein Partner Guoji („Allen“) Huang zeigten in Köln auf der Tire Cologne das aktuelle Line-up an Forceland- und Winrun-Pkw- und Transporterreifen (Bild: NRZ/Arno Borchers)

Das „neue Geschäft“ von Hinghaus setzt auf Runderneuerte und auf Neureifen

, ,
Ein Jahr ist es jetzt her, dass Reifen Hinghaus im Zuge eines Insolvenzverfahrens Produktion und Vertrieb von runderneuerten Pkw-Reifen einstellen musste. Dennoch ist Hinghaus weiterhin im Reifenmarkt aktiv, und zwar sowohl bei runderneuerten Reifen als auch bei Neureifen, wie man auf der Tire Cologne nicht übersehen konnte. Wie Mark Hinghaus-Kaul in Köln im Gespräch mit der NEUE REIFENZEITUNG betonte, entwickele sich „das neue Geschäft“ durchaus positiv, ein Geschäft, an dem auch einige der von der Insolvenz betroffenen Hinghaus-Mitarbeiter direkt beteiligt seien.
„Politisch verantwortliche Menschen müssen handeln! Damit unsere Industriequote in Deutschland nicht weiter sinkt“, sagt WdK-Hauptgeschäftsführer Boris Engelhardt (Bild: NRZ/Christian Marx)

Ab 2035 keine Kautschukproduktion mehr in Deutschland?

,
Hat in den vergangenen Jahren das Aus von immer mehr deutschen Reifenwerken von Continental (Aachen), Goodyear (Philippsburg, Fürstenwalde, Fulda) oder Michelin (Hallstadt, Karlsruhe, Trier) schon für ordentlich Schlagzeilen gesorgt, könnte das alles noch schlimmer werden als bisher ohnehin schon befürchtet. Denn laut dem Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie (WdK), der die Interessen von über 200 Unternehmen mit mehr als 60.000 Beschäftigten und einem Gesamtjahresumsatz von mehr als zehn Milliarden Euro vertritt, erwartet die Mehrzahl der Spezialisten der Branche, dass es 2035 hierzulande keine Kautschukproduktion mehr geben wird.
Dazu, ob der ab Werk serienmäßig mit Contis „EcoContact 7“ bestückte N7, den Nissan gemeinsam mit einem chinesischen Joint-Venture-Partner auf die Räder stellt, irgendwann auch nach Europa/Deutschland kommt, kann der Autohersteller derzeit „keine Auskunft bzw. auch keinen Ausblick geben“ (Bild: Nissan)

Nissan N7 ab Werk auf Contis „EcoContact 7“

Continental hat von Nissan einen Erstausrüstungsauftrag erhalten für das neue vollelektrische Modell N7 des japanischen Automobilherstellers, das dieser gemeinsam mit seinem chinesischen Joint-Venture-Partner – der Dongfeng Nissan Passenger…
RuLa-BRW bringt einen neuen Heißrunderneuerten speziell für E-Busse im Stadtverkehr, den Berliner BUS400 Premium HL EV (Bild: RuLa-BRW)

Neuer Berliner-Heißrunderneuerter speziell für E-Busse im Stadtverkehr ist da

,
Seit acht Jahren führt RuLa-BRW bereits das Busreifenprofil Berliner BUS400. Nun hat der Runderneuerer mit Sitz in Königs Wusterhausen südlich von Berlin das Line-up erweitert um den ebenfalls Heißrunderneuerten Berliner BUS400 Premium HL…