Dr. Thomas Hanel, bei Pirelli als Global Head of Innovation and Material verantwortlich, sieht die Digitalisierung und Virtualisierung der Reifen- und Reifenmischungsentwicklung nicht als Gefahr für die Mitarbeiter in der F&E-Zentrale des Herstellers, sondern hilft diesen, mehr Projekte schneller und zielgenauer abzuarbeiten (Bild: NRZ/Arno Borchers)

Rezept aus dem Rechner – Pirelli forciert die virtuelle Mischungsentwicklung

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Dass auch die Entwicklung neuer Reifen ein zunehmend digitaler Prozess ist, wundert sicher niemanden. Auch nicht, dass dabei Künstliche Intelligenz (KI) zum Einsatz kommt. Ein Unternehmen, das sich dabei als „technologischer Marktführer“ beschreibt, ist Pirelli. Ende vergangener Woche gewährte der italienische Reifenhersteller einigen Fachjournalisten einen Einblick in sein globales Forschungs- und Entwicklungszentrum im Mailänder Stadtteil Bicocca, wo seit einiger Zeit die Herstellung von Gummimischungen KI-gestützt stattfindet – mit einigen bemerkenswerten Vorteilen, die der sogenannte Virtual Compounder bringt, wie dazu die NEUE REIFENZEITUNG vor Ort erfuhr.
ADAC-Ganzjahresreifentest

Einer von 16 „gut“, fünf „mangelhaft“ beim ADAC-Ganzjahresreifentest

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Haben beim 2025er-Ganzjahresreifentest des ADAC und seiner Partnerklubs schon vier Profile „gut“ abgeschnitten, ist dies in diesem Jahr nur einem einzigen Modell gelungen. Heißt: Bei dem aktuellen Produktvergleich von insgesamt 16 Reifen in der Kleinwagendimension 185/65 R15 88H bzw. 92V sind die restlichen 15 Kandidaten mit Bewertungen angefangen bei „befriedigend“ über „ausreichend“ bis hin zu „mangelhaft“ ins Ziel gekommen. Wobei in letztgenannte Kategorie sogar gleich fünf der sogenannten „Alleskönner“ fallen – darunter sogar eines einer Marke, die üblicherweise zum Premiumsegment des Marktes gezählt wird.
Long March Tyre aus China hat mit den Bauarbeiten zu seinem neuen Lkw- und Pkw-Reifenwerk in Ägypten begonnen, das auch der Versorgung von Exportmärkte – etwa Europa – dienen soll (Bild: Long March Tyre)

Nächster Hersteller aus China baut Reifenwerk in Ägypten

Ägypten entwickelt sich mehr und mehr zum Hotspot der Reifenindustrie. Allein in den vergangenen sechs Monaten haben die Hersteller Prometeon, Lingong, Aeolus und Sailun große Investitionen in dem nordafrikanischen Land angekündigt – auch um von dort den europäischen Markt mit Reifen zu versorgen. Nun folgt ein weiterer Hersteller aus China, der dort ein Werk errichten möchte: Chaoyang Long March Tyre. Das erst 23 Jahre alte und auf Nfz-Reifen spezialisierte Unternehmen hat im ägyptischen Ain Suchna südlich von Kairo nun den Grundstein für ein neues Reifenwerk gelegt, in das Investitionen in Höhe von 9,5 Milliarden Ägyptische Pfund (166 Millionen Euro) fließen sollen.
Bei der jüngsten Jahrestagung der Pirelli-Handelsorganisation Driver ging es nicht nur um den Austausch und die strategischer Einordnung aktueller Entwicklungen, sondern auch um motorsportliche Erlebnisse auf dem Lausitzring bei Dresden (Bild: Pirelli)

Pirellis Driver-Handelsorganisation kommt in Dresden zur Jahrestagung zusammen

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Das Reifen- und Kfz-Servicenetzwerk Driver – Teil der Pirelli-Gruppe – hat seine Jahrestagung 2026 mit einem besonderen Motorsportformat verknüpft: Über 170 Teilnehmer kamen vom 19. bis 21. Juni in Dresden und am Dekra Lausitzring zusammen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung habe der strategische Schulterschluss zwischen der Pirelli-eigenen Driver Reifen und Kfz-Technik GmbH, den Partnerbetrieben der Driver Handelssysteme GmbH (DHS), Pirelli und der DTM gestanden – und damit die Frage, wie der Serviceanspruch des Netzwerks im Markt noch sichtbarer werden könne.
Noch knappere „Kiste“ hinter dem Sieger des BRV-Service-Awards

Noch knappere „Kiste“ hinter dem Sieger des BRV-Service-Awards

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Dass es Bridgestone, Falken und Michelin ins Finale geschafft hatten bei dem in diesem Jahr vom Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk (BRV) erstmals vergebenen Service-Award, hatte die NEUE REIFENZEITUNG ebenso schon berichtet genauso wie darüber, welche dieser drei Reifenhersteller bzw. -marken welchen Podiumsplatz hat erobern können. Doch wie sieht der Zieleinlauf hinter diesem Trio aus?

Geestone Tyres: Indischer Spezialist für OTR- und Agrarreifen will nach Europa expandieren

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Der indische Reifen- und Schlauchproduzent Geestone Tyres (Prop. Ravi Nandan & Sons) nimmt den europäischen Markt ins Visier. Im Rahmen seines ersten Messeauftritts in Europa auf der Tire Cologne präsentierte das Familienunternehmen seine Expansionspläne. Der Sohn des Gründers und CEO Naveen Aul reiste gemeinsam mit seiner Frau Manica Aul an, um persönlich die strategische Weichenstellung für den Markteintritt einzuleiten. 
Die EU-weiten Pkw-Neuzulassungen lagen im Mai weiterhin klar im Plusbereich (Bild: ACEA)

EU-Pkw-Markt steht weiterhin im Plus, trotz anhaltenden Gegenwinds

Die EU-weiten Zulassungszahlen stiegen auch im Mai weiter an. Das Monatsplus von 3,2 Prozent, so der Herstellerverband ACEA, sorge dafür, dass im Jahresverlauf nunmehr 4,0 Prozent mehr Pkw erstmals zugelassen wurden. Der deutsche Markt steht…
Vorjahressieger Simone Faggioli hat beim Pikes Peak Hill Climb zwar die Poleposition erobern können, in dem Bergrennen in Colorado selbst dann allerdings mit Rang drei vorliebnehmen müssen – auf Pirelli-Reifen den Sieg eingefahren hat diesmal Romain Dumas (Bild: Pirelli/Larry Chen)

Pikes-Peak-Sieg geht an Pirelli-Fahrer Dumas

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Bei der 104. Ausgabe des Pikes Peak International Hill Climb – das Bergrennen in Colorado Springs (Colorado/USA) gilt als eine der größten Herausforderungen im weltweiten Motorsport – hat sich Romain Dumas den Sieg sichern können. Über den Erfolg des Franzosen, der die nicht ganz 20 Kilometer lange und 156 Kurven zählende auf den gut 4.300 Meter hohen Gipfel des Pikes Peak führende Strecke in acht Minuten und 8,202 Sekunden bewältigte, kann sich zugleich auch Pirelli wieder freuen. Denn sein Ford Super Mustang Mach-E war mit Reifen der italienischen Marke bestückt, die damit in gewisser Weise ihren „Vorjahrestitel“ verteidigt hat. Denn im vergangenen Jahr hatte sich Simone Faggioli ebenfalls auf Pirelli-Reifen zum „King of the Mountain“ gekrönt, diesmal mit seinem auf Gummis derselben Marke rollenden Nova Proto NP01 ATM Bardahl zwar die Poleposition erobern können, aufgrund eines technischen Problems in dem Rennen selbst dann allerdings mit dem dritten Platz vorliebnehmen müssen.
Joachim Kühr kümmert sich bei Hankook Reifen Deutschland künftig um die Betreuung von Nfz-Flottenkunden (Bild: Hankook)

Hankook erweitert sein deutsches Key-Account-Team für Lkw-Flottenkunden

Hankook Reifen Deutschland hat sein Key-Account-Team für die Betreuung von Lkw-Flotten erweitert. Wie der Hersteller mitteilt, unterstützt Joachim Kühr seit Februar Robert Luck auf dem deutschen Markt und bringt dazu immerhin 35 Jahre Branchenerfahrung mit zuletzt jeweils gut zehn Jahren bei Bridgestone und bei Euromaster mit. Das Duo ist primärer Ansprechpartner für alle Kunden von Hankook, die in Deutschland Lkw-Großflotten betreiben. „Mit Branchenkenntnis und Technikwissen beraten Luck und Kühr Flottenbetreiber rund um Produktauswahl und -einsatz. Das beginnt mit dem Erstellen eines Anforderungskatalogs und reicht bis zu Verwertungskonzepten für ausgediente Reifen. So stellt Hankook sicher, dass jeder Kunde den für ihn bestgeeigneten Reifen im Einsatz hat und diesen über dessen gesamte Lebenszeit hinweg effizient und wirtschaftlich nutzt“, so der Hersteller.