Tire-Cologne-Direktor Ingo Riedegerger erläuterte gestern anlässlich eines Presseevents in Köln, was die Besucher der Tire Cologne im Juni erwartet (Bild: NRZ/Arno Borchers)

Tire Cologne setzt auf Qualität in bewegten Zeiten – Klares Schwerpunkte-Duo

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Es sind nur noch wenige Wochen, bis die Koelnmesse ihre Pforten zur diesjährigen Tire Cologne öffnet. Wie ist der Planungsstand der kommenden Reifenmesse? Was ist dabei neu? Und warum sollte sie ein unverzichtbarer Termin für alle sein, die beruflich im Reifenmarkt zu tun haben? Diese und weitere Fragen beantworteten die Verantwortlichen hinter der Messe nun gestern im Rahmen eines Presseevents. Eine der zentralen Nachrichten dabei: Die neue Schwerpunktsetzung der Tire Cologne mit dem sogenannten Walk of Services scheint auf eine große Nachfrage auf Ausstellerseite zu treffen. Eine weitere zentrale Nachricht: Die erwarteten Besucher- und Ausstellerzahlen sollen auf dem Niveau der 2024er Messe liegen, womit man angesichts der allgemeinen Marktlage nicht unzufrieden ist, wie die NEUE REIFENZEITUNG dazu in Köln erfuhr.
Bei der jüngsten Regionaltagung in Siegburg kamen die Vertreter von über 100 Garage4Tires-Partnerbetrieben zusammen, um „einen Tag voller praxisrelevanter Einblicke, wertvoller Informationen und intensiver Networking-Möglichkeiten“ zu erleben (Bild: Best4Tires)

Regionaltagungen: Garage4Tires sucht den Austausch mit seinen Partnern

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Die Verantwortlichen hinter dem jungen Partnernetzwerk Garage4Tires ziehen ein positives Zwischenfazit ihrer aktuellen Regionaltagungsserie. Nachdem das Treffen in Kaiserslautern bereits ein Erfolg gewesen sei, seien kürzlich in Siegburg die Vertreter von über 100 Partnerbetrieben sowie Gäste und Lieferanten zusammengekommen, um „einen Tag voller praxisrelevanter Einblicke, wertvoller Informationen und intensiver Networking-Möglichkeiten“ zu erleben. An diesem Wochenende nun folgt das Treffen in Berlin, wo Großhändler Best4Tires – Systemgeber des Ende 2022 an den Start gegangenen Partnernetzwerks Garage4Tires – sein neues Zentrallager einweiht.
Beim Blick auf das gerade erst vorgestellte „Winter“-Modell der Marke Cooper (links) wird sich mancher in seiner Meinung bestätigt sehen, dass ein Ei wie das andere ist bzw. ein Reifen wie der andere, sieht es bis auf seine Seitenwandgestaltung doch genauso aus wie der zuvor von Goodyear vorgestellte Dunlop „Winter“ (Bilder: Goodyear)

Den „Winter“ gibt es sowohl als Dunlop- als auch als Cooper-Reifen

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Wenn Verbraucher mitunter sagen, alle Reifen seien rund und schwarz, dann ärgert das so manchen in der Branche. Denn obwohl diese Aussage – wortwörtlich genommen – sachlich vollkommen richtig ist, stört den Fachmann das damit in der Regel…
Dank Optimierungen gemeinsam mit Siemens als Partner in Sachen Automatisierungs-/Antriebstechnik sollen für Hofmanns „ATG-Evo“-Reifenprüfanlagen Lieferzeiten von unter neun statt bisher bis zu zwölf Monaten ab Auftragseingang möglich sein (Bild: Siemens)

Projekt „ATG-Evo“ rund um Hofmann-Reifenprüfanlagen

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Die seit mehr als 90 Jahren im Markt aktive Hofmann Maschinen- und Anlagenbau GmbH entwickelt und fertigt Maschinen bzw. Komplettlösungen rund um das Auswuchten, die Montage und das Prüfen von Zweirad-, Pkw- und Lkw-Reifen. Mit Reifenprüfanlagen des Anbieters können Reifenhersteller ihre Produkte klassifizieren und vertrauen Automobilhersteller bei ihrer Wareneingangskontrolle auf die entsprechenden Prüfergebnisse bzw. darauf basierende Kennzeichnungen auf den Reifen. Das in Worms ansässige Unternehmen hat seine Reifenklassifizierungsmaschinen jüngst technologisch „runderneuert“ und modularisiert mithilfe seines Partners Siemens, Hauptausrüster im Bereich Automatisierungs- und Antriebstechnik bei Hofmann. Dies mit dem Ziel, die Taktzeiten und den Energieverbrauch der Anlagen zu reduzieren, ihre Inbetriebnahme- und Lieferzeiten deutlich zu verkürzen sowie die Ersatzteilhaltung für sie schlanker aufzustellen. Seit Anfang der 2000er-Jahre bietet Hofmann modular aufgebaute Kombinationen aus Auswucht-, Gleichförmigkeits- und Geometriemessmaschinen für die Reifenklassifizierung unter der Bezeichnung ATG (Automatic Tire Grading) an einschließlich Peripherie für den Transport, das Einseifen und das Ausschleusen der Reifen in mehreren Qualitätsstufen. Im Vollausbau bieten die Anlagen ein automatisches, werkzeugloses Wechselsystem für Prüffelgen (fünffach) und Markierkassetten (sechsfach). Wobei aufgrund deren Funktionalität und Komplexität die Zahl produkt-/kundenspezifischer Anpassungen über die Jahre gewachsen ist – und damit die Vielfalt mechanischer und elektr(on)ischer Komponenten und Maschinenvarianten. Diese Variantenvielfalt zu reduzieren war das Ziel des Entwicklungsprojektes „ATG-Evo“ der Wormser. „Wir wollten den Nutzen für die Anwender, aber auch für unser Engineering, die interne und externe Fertigung, die Inbetriebnehmer und den Service weiter steigern“, erklärt Michael Hierse, Vertriebs- und Produktverantwortlicher für die Reifenindustrie bei Hofmann.
Der „Pilot Sport 5 Energy” (links) und der „Primacy 5 Energy” sind die beiden neuesten Pkw-Sommerreifen im Michelin-Portfolio und laut dem französischen Hersteller „geeignet für Elektrofahrzeuge, Hybrid- und Verbrennermodelle“ (Bilder: Michelin)

Weitere „Energy”-Ausführung eines Michelin-Sommerreifens aufgetaucht

Michelin hat nicht nur seinem Pkw-Sommerreifen „Pilot Sport 5” einen „Pilot Sport 5 Energy” zur Seite gestellt, sondern – ohne großes Aufheben davon zu machen – dem „Primacy 5” auch einen „Primacy 5 Energy”. Letzteren bezeichnet der französische Hersteller als seinen ersten Sommerreifen, der in allen drei Kategorien des EU-Reifenlabels – also hinsichtlich Nassbremsen, Rollwiderstand/Effizienz und Abrollgeräusch – jeweils mit der besten Einstufung „A” aufwarten kann. „Über 80 Prozent der Michelin ,Primacy 5 Energy’ auf dem Ersatzmarkt erfüllen diese Einstufung. Von Michelin gemeinsam mit Fahrzeugherstellern entwickelte markierte Reifen sind davon ausgenommen”, so der Anbieter dazu. Der Reifen sei für Fahrzeuge mit Verbrennungs- genauso wie für solche mit Hybrid-/Elektroantrieb geeignet und biete ein leises, komfortables Fahrerlebnis. Da ihn Michelin diesbezüglich mit seinem „E.Primacy” vergleicht, scheint der „Primacy 5 Energy” dessen Nachfolge anzutreten – und irgendwie auch die der früheren „Energy-Saver”-Modelle.
Wang Feng überträgt die operative Führung an Shandong Linglong an Zhou Lingkun, bleibt aber Chairman des chinesischen Reifenherstellers (Bild: NRZ/Arno Borchers)

Professionalisierung: Wang Feng überträgt operative Führung von Shandong Linglong auf Zhou Lingkun

Shandong Linglong bekommt einen neuen President und CEO. Wie das Unternehmen diesen Dienstag in einer Börsenmitteilung erklärte, werde Zhou Lingkun umgehend die operative Führung des Reifenherstellers übernehmen, um dessen Corporate-Governance-Struktur…
Auf der LogiMat kommende Woche zeigt Trelleborg etwa seine aktuellen Reifen der XP-Reihen, darunter auch den XP1000 in seinen verschiedenen Varianten (Bilder: Yokohama-TWS)

Auch Trelleborg und Interfit präsentieren sich auf der LogiMat

Auf der LogiMat, die kommende Woche Dienstag bis Donnerstag in Stuttgart stattfindet, wird auch Trelleborg – mittlerweile Teil von Yokohama-TWS – wieder sein umfassendes Produkt-Line-up präsentieren. Dazu zählen vor allem die Material-Handling-Reifen…
AZuR hat ein Update seines vor drei Jahren erstmals veröffentlichten Greenpapers zur Reifenkreislaufwirtschaft veröffentlicht (Bild: Screenshot)

AZuR veröffentlicht Update seines Greenpapers zur Kreislaufwirtschaft

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Vor drei Jahren hat die Allianz Zukunft Reifen (AZuR) erstmals ein Greenpaper veröffentlicht, mit dem die Interessenvertreter der Reifenkreislaufwirtschaft ihre Forderungen an die Politik formulierten. Nun hat AZuR dazu eine aktualisierte Fassung des Papiers veröffentlicht. In dem als Statusbericht präsentierten 32-seitigen Dokument, das hier auf der AZuR-Internetseite abrufbar ist, werden „die ökologischen und ökonomischen Potenziale von Runderneuerung, Reparatur, Nachprofilierung, mechanischer und chemischer Reifenverwertung“ dargestellt, wie es dazu in einer Mitteilung heißt. Das Greenpaper soll dabei die Beiträge zu Klimaschutz, Ressourcenschonung und industrieller Wettbewerbsfähigkeit der „von AZuR konsequent umgesetzten Circular Economy“ verdeutlichen.