Für Christophe Rollet, Generaldirektor von Point S France, ist der Nutzen der Pkw-Reifenrunderneuerung nicht belegt, auch deren Wirtschaftsmodell habe sich „als strukturell nicht tragfähig erwiesen“, weswegen er gegen die in Frankreich derzeit diskutierte staatliche Förderung ist (Bild: Point S France)

„Ohne nachweisbaren Nutzen“ – Point S France gegen Hilfe für die Pkw-Reifenrunderneuerung

In Frankreich wird derzeit öffentlich darüber diskutiert, runderneuerte Pkw-Reifen per Verordnung bei der Finanzierung des landesweiten Altreifenentsorgungssystems Aliapur mit einem Vorteil von sechs Euro gegenüber Neureifen zu versehen. Das Ziel ist es, Preisvorteile für runderneuerte Reifen zu vergrößern, damit die Kreislaufwirtschaft zu stärken und die Abhängigkeit von Billigimporten aus Asien zu verringern. Nun meldet sich aber eine im französischen Reifenmarkt gewichtige Stimme zu Wort und bezieht klar Stellung gegen die geplante Regelung: Christophe Rollet. Der Generaldirektor von Point S France warnt in einem Statement „vor einer kostspieligen, ineffizienten und realitätsfernen Maßnahme“, die den französischen Autofahrern Kosten in Höhe von mehr als 15 Millionen Euro verursachen würde, „ohne dass ein nachweisbarer Nutzen für die Umwelt gegeben“ sei.
Seit dem 23. Februar heißt Falken Tyre Europe nun auch offiziell Dunlop Tyre Europe, wurde doch nun die Umfirmierung auch ins Handelsregister eingetragen (Bilder: Screenshots)

Umfirmierung von Falken Tyre Europe in Dunlop Tyre Europe nun vollzogen

Seit diesem Montag firmiert Falken Tyre Europe nun auch offiziell als Dunlop Tyre Europe, wie sich dazu der Eintragung im Handelsregister entnehmen lässt. Diese Umfirmierung markiere „einen weiteren Meilenstein“ auf dem Weg, den der japanische Hersteller Sumitomo Rubber Industries im vergangenen Jahr mit der Übernahme der Dunlop-Markenrechte für Europa und weitere Regionen beschritten hat, heißt es dazu aus Offenbach, wo die Gesellschaft weiterhin ihren Sitz hat.
Nachdem der ADAC Anfang der Woche seinen diesjährigen Sommerreifentest von Profilen der Größe 225/50 R17 veröffentlich hat, steht auch wieder ein Poster mit den Ergebnissen für den Verkaufsraum von Kfz-Betrieben zur Kundeninformation zu Verfügung (Bild: ADAC/Marc Wittkowski)

PoS-Poster zum ADAC-Sommerreifentest 2026

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Rund um die Ergebnisse des aktuellen ADAC-Sommerreifentests soll es wieder ein Übersichtsposter im Format DIN A2 für den Verkaufsraum bzw. den Point of Sale (PoS) von Kfz-Betrieben/Reifenhändlern geben. Laut dem Bundesverband Reifenhandel…
Der an Bridgestones europäischem Forschungs- und Entwicklungszentrum in Betrieb genommenen Fahrsimulator DiM von VI-Grade … (Bild: Bridgestone)

Virtuelle Reifenentwicklung: DiL-Simulator bei Bridgestone geht in Betrieb

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Wie vor rund einem Jahr angekündigt, hat Bridgestone den neuen Driver-in-the-Loop- bzw. DiL-Simulator in seinem in Aprilia (nahe Rom/Italien) ansässigen Forschungs- und Entwicklungszentrum für die EMEA-Region (Europa, Mittlerer Osten, Afrika) in Betrieb genommen. Der als hochmodern beschriebene Fahrsimulator DiM500 des Anbieters VI-Grade – DiM steht dabei für Driver in Motion – soll es dem Reifenhersteller analog zu Marktbegleitern wie unter anderem beispielsweise Continental oder Goodyear ermöglichen, die Leistung von Reifen in einer vollständig virtuellen Umgebung zu bewerten. „Bridgestone gilt bereits als Pionier in der digitalen Reifenentwicklung – seit mehr als einem Jahrzehnt nutzt das Unternehmen virtuelle Entwicklungstechnologien. Durch die Integration des Fahrers in den digitalen Entwicklungszyklus fügt diese Investition unserem sich weiterentwickelnden Ökosystem ein entscheidendes neues Element hinzu“, sagt Mattia Giustiniano, Senior Vice President für Forschung und Entwicklung bei Bridgestone mit Verantwortung für die Region West. „Die Inbetriebnahme des Simulators ist ein wichtiger Schritt zur Steigerung der Effizienz und Nachhaltigkeit unserer Forschungs- und Entwicklungsprozesse und eröffnet gleichzeitig beispiellose Möglichkeiten zur Förderung von Innovationen“, ergänzt er. [caption id="attachment_344940" align="aligncenter" width="1500"]… soll den Fahrer in eine hyperrealistische Umgebung eintauchen lassen, die das Fahren in der realen Welt nachahmt (Bild: Bridgestone) … soll den Fahrer in eine hyperrealistische Umgebung eintauchen lassen, die das Fahren in der realen Welt nachahmt (Bild: Bridgestone)[/caption]
Als neuer Managing Director von Hankook Tyre in Großbritannien freut sich Ho Seok Chea eigenen Worten zufolge „darauf, mit einem talentierten Team zusammenzuarbeiten, um noch größere Erfolge zu erzielen“ – über den Verbleib seines Vorgängers im Unternehmen oder auch nicht ist bis dato noch nichts bekannt (Bild: Hankook)

Wechsel an der Spitze von Hankook UK

Schon seit Anfang des Jahres hat Hankook Tyre UK einen neuen Managing Director. Diese Funktion bei der britischen Tochtergesellschaft des südkoreanischen Reifenherstellers hat Ho Seok Chea übernommen und damit Chang Yool Han als Vorgänger in dieser Position abgelöst. Dem neuen Mann an der Spitze des Unternehmens werden umfassende internationale Erfahrungen genauso attestiert wie fundierte Kenntnisse in Vertrieb, Marketing und natürlich rund um die Reifenbranche. Chea steht seit 2005 in Diensten des Reifenherstellers und begann seine Karriere in der Erstausrüstungsdivision (OE) der globalen Zentrale in Südkorea, bevor er dann verschiedene Positionen in unterschiedlichen Regionen und Funktionen bekleidete in der Europazentrale des Anbieters, in den USA und zuletzt in den Niederlanden.
Pirelli konnte sein EBIT und damit seine EBIT-Marge auf Basis eines gleichbleibenden Jahresumsatzes weiter steigern, worin sich der Fokus auf High-Value-Produkte widerspiegele (Bild: NRZ/Arno Borchers)

Pirelli kann „top Profitabilität“ weiter steigern – Fokus auf High-Value-Produkte

Pirelli konnte im zurückliegenden Geschäftsjahr zwar seinen Umsatz nur marginal steigern. Dafür legte der italienische Hersteller beim EBIT aber noch einmal zu, sodass auch die Marge für 2025 gegenüber dem Vorjahr noch einmal um 0,3 Prozentpunkte…
Aktuell stellt der Automobilclub von Deutschland zwar zunächst „nur“ die baldige Veröffentlichung eines Tests von 15 Sommerprofilen in Aussicht, doch im Laufe des Jahres will man neben einer weiteren Testreihe zu Ganzjahresreifen erstmals auch einen Winterreifentest folgen lassen (Bild: AvD)

Test, Test, Test – und der nächste von Sommerreifen kündigt sich bereits an

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Inzwischen geht es Schlag auf Schlag in Sachen der frühjährlichen (Sommer-)Reifentests: Nach dem des Autoclub Europa (ACE), den AutoBild-Vorrundenergebnissen sowie den Produktvergleichen des ADAC, der Autozeitung und des Webportals Netzwelt kündigt sich noch mehr in dieser Richtung an. Ganz konkret stellt der Automobilclub von Deutschland (AvD), der im vergangenen Herbst nach langjähriger Pause diesbezüglich erstmals wieder einen (Ganzjahres-)Reifentest aufgelegt hatte mit dem auch mit Netzwelt zusammenarbeitenden Dienstleister Temporeifen rund um Ex-AutoBild-Reifentester Henning Klipp, die baldige Veröffentlichung eines Tests von 15 Sommerprofilen in Aussicht. Wie mit seinem diesbezüglichen Neustart Ende vergangenen Jahres bzw. durch das Wiederbeleben eigener Reifenvergleiche will der Automobilklub einmal mehr mit der angekündigten „zweiten umfangreichen Testreihe (…) einen weiteren Meilenstein für mehr Transparenz, Sicherheit und unabhängige Orientierung auf dem Reifenmarkt“ setzen.
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Großes Line-up zu Super-Budget-Preisen – Hämmerling startet europaweit mit den neuen Fabrik Pegasus, hergestellt in Vietnam durch Shandong Haohua Tire (Bild: Screenshot)

Hämmerling startet mit Pegasus ein neues Fabrikat im Super-Budget-Segment

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Hämmerling - The Tyre Company hat sein Portfolio zum Jahreswechsel erweitert und vertreibt seither auch Lkw-Reifen der Marke Pegasus, und zwar exklusiv in ganz Europa, wie es dazu aus Paderborn vom Sitz des Großhändlers heißt. Hergestellt werden die Pegasus-Reifen durch Shandong Haohua Tire, ein Unternehmen aus China, das in Europa etwa mit Reifenmarken wie Aplus oder Lanvigator bekannt ist. Die Produktion der Pegasus-Lkw-Reifen für den europäischen Markt findet allerdings in dem vietnamesischen Reifenwerk des Herstellers statt. „Mit Pegasus positioniert sich Hämmerling bewusst im Super-Budget-Segment – jedoch mit dem klaren Anspruch, preisattraktive Produkte ohne Qualitätskompromisse anzubieten“, heißt es dazu weiter.