Laut dem europäischen Herstellerverband ACEM (Association des Constructeurs Européens de Motocycles) sind in den fünf größten Märkten Europas – Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und Großbritannien – in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres alles in allem rund knapp 250.800 Motorräder neu zugelassen worden. Das entspricht einem mehr als 21-prozentigen Plus im Vergleich zum Vorjahresquartal, wobei
der Zuwachs in Deutschland deutlich überdurchschnittlich ausgefallen ist. Gemessen am Volumen ist der Markt hierzulande mit laut ACEM gut 45.500 Einheiten damit wieder der drittgrößte hinter Spanien mit über 82.000 Motorradneuzulassungen von Januar bis März und Spanien mit rund 58.000 neuen Maschinen im gleichen Zeitraum, aber vor Frankreich und Großbritannien, für die sich der Statistik des Motorradherstellerverbandes gut 42.000 respektive knapp 23.100 Neufahrzeuge entnehmen lassen. Bei den Mopeds ist es demgegenüber Italien, das besonders hervorsticht mit über 32 Prozent mehr Neufahrzeugen dieser Kategorie als im ersten Quartal 2025, was in absoluten Zahlen 2.900 Maschinen entspricht. In diesem Segment ebenfalls im Plus präsentieren sich demnach die Märkte in Deutschland, Spanien und Belgien mit Zuwächsen an Mopedneuzulassungen von jeweils um die neun Prozent, während eine rückläufige Entwicklung in Frankreich und den Niederlanden die Entwicklung des Gesamtmarktes mit in Summe 30.100 Einheiten auf ein Plus von lediglich leicht mehr als zwei Prozent drückte.